Factsheets (aktualisiert) zu den EU-Klima- und Energiezielen für 2030

Mit dem Winterpaket „Saubere Energie für alle Europäer“ hatte die EU-Kommission 2016 acht Gesetzesvorschläge vorgelegt, mit denen die Klima und Energiepolitik der EU für 2030 überarbeitet werden soll. Für Umweltverbände stellte sich bei der Begutachtung des 1000-Seiten starken  Dokuments vor allem eine Frage: Sind die Vorschläge ausreichend ambitioniert, um das 2015 im Pariser Klimaabkommen beschlossene Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 und möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen?
EU-Parlament, Ministerrat und EU-Kommission konnten sich im Juni 2018 für Teile des Winterpakets, die Energieeffizienz- und die Erneuerbare-Energien-Richtlinie sowie die Governance-Verordnung, auf
Kompromisse einigen. Damit stehen die Energieziele der Europäischen Union für das Jahr 2030 fest.

Alle wichtigen Infos zum Inhalt der neuen Gesetze, zum Prozess der Verhandlungen und zur Bewertung des Kompromiss finden sich in den Factsheets der EU-Koordination des DNR:

Nicht alle Verhandlungen des Winterpakets sind abgeschlossen: Die Strombinnenmarkt-Verordnung, die das Design des gemeinsamen Strommarkts gestaltet, wird erst in der zweiten Jahreshälfte verhandelt. Wie sich die vorgeschlagenen Reformen auf den Einsatz erneuerbarer Energien auswirken werden, welche Positionen dazu in Rat und Parlament eingenommen werden und welche Änderungen die Umweltverbände fordern, lesen Sie hier: