Fallstudie: Basaltabbau in der Eifel

Die vorliegende Studie stellt den Konflikt zwischen Natur- und Umweltschutz auf der einen und Rohstoffabbau auf der anderen Seite genauer dar. Sie liefert Zahlen und Fakten zu Bergbau und Tourismus in der Vulkaneifel, ermittelt das vorhandene sowie potenzielle Ausmaß der Umweltzerstörung durch den Abbau von Basalt und Lava und wirft einen Blick auf den politischen Prozess, der die Auseinandersetzungen begleitet. Darüber hinaus beleuchtet die Fallstudie auch die juristischen Hintergründe und nimmt das BBergG mit seiner einseitigen Prioritätensetzung genauer unter die Lupe.

Die Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz ist – wie der Name es verrät – durch den Vulkanismus geprägt. Die einzigartige Natur und die vulkanische Geologie machen die Eifel allerdings auch für die Rohstoffwirtschaft interessant: Basalt, Lavaschlacken und Bims sind die wichtigsten Bodenschätze der Region. Während Bimsvorkommen heute weitestgehend erschöpft sind, konzentriert sich der Gesteinsabbau in der Vulkaneifel vor allem auf Basalt und Lavaschlacken. Hinzu kommen die aus Sicht der Rohstoffgewinnung günstigen Abbaubedingungen, denn die Vorkommen in der Vulkaneifel sind geologisch noch jung und dementsprechend leicht und kostengünstig abzubauen.