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Dorschbestand bricht zusammen - Verbände fordern Fangstopp
EU-News | 12.04.2019
#Wasser und Meere #Landwirtschaft und Gentechnik

Dorschbestand bricht zusammen - Verbände fordern Fangstopp

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c. pixabay

Den Dorschen in der Ostsee geht es nach wie vor schlecht: Die wenigen vorhandenen Fische finden zudem zu wenig Nahrung. Der östliche Bestand in der Ostsee befindet sich in einem so kritischen Zustand, dass er selbst nach einem Fangverbot im "roten Bereich" bliebe. Das ist einem Bericht des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) zu entnehmen.Auch ein Forschungsbericht vom Januar belege, dass die Fischernetze in der erwähnten Region oftmals leer blieben.

Angesichts der aktuellen Bestandslage fordern Umweltverbände wie Coalition Clean Baltic, Deutsche Umwelthilfe, Oceana, Our Fish und WWF in einem offenen Brief an die Ostseeanrainerstaaten einen sofortigen Fangstopp: „Der neue ICES-Bericht sowie die Daten der Forschungsfahrten in der Ostsee von 2018 liefern schockierende Beweise für die verheerend geringe Populationsgröße, auf die der östliche Dorschbestand geschrumpft ist. Die Fischereiminister der Ostseestaaten und die Europäische Kommission müssen unverzüglich Sofortmaßnahmen ergreifen und den Fischfang stoppen. Andernfalls tragen sie Verantwortung für das kommerzielle Aussterben des Dorsches in der östlichen Ostsee." [jg]

Pressemitteilung DUH

Offener Brief an die Ostsee-Anrainer

ICES Report "Benchmark Workshop on Baltic Cod Stocks"

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