Pressemitteilungen

Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen fordern: Gentechnik auch in Zukunft strikt im EU-Recht regulieren!

Pressemitteilung | 29.11.2021

Anlässlich der hochrangigen Diskussionsveranstaltung zur Zukunft des EU-Gentechnikrechts am heutigen Montag fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), die Wahlfreiheit zu erhalten und das Vorsorgeprinzip zu sichern. Auch bei Anwendung neuer Gentechnikverfahren muss eine Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen in die Umwelt weiterhin einer strikten Regulierung unterliegen.

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Deutscher Naturschutzring zur Mitgliederversammlung 2021 zusammengekommen

Pressemitteilung | 26.11.2021

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) ist heute zu seiner digitalen Mitgliederversammlung 2021 zusammengekommen. Im Fokus der Diskussion mit rund 100 Teilnehmer*innen und Delegierten standen neben aktuellen verbandspolitischen Themen insbesondere die natur- und umweltpolitischen Herausforderungen in dieser Dekade sowie der Koalitionsvertrag, den SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP am Mittwoch vorgestellt hatten.

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DNR: „Die Ampel wagt Aufbruch für Mensch und Natur“

Pressestatement | 24.11.2021

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: "Die Ampel hat die Zeichen der Zeit erkannt und in ihrem Koalitionsvertrag den Anspruch formuliert, den Stopp von Artensterben und Klimakrise nicht länger auf die lange Bank zu schieben, sondern in die Gegenwart zu holen. Auch wenn viele Fragen noch offen sind: Werden die Vereinbarungen nun schnell und konsequent umgesetzt, hat Deutschland zumindest eine Chance, die 1,5-Grad-Marke einzuhalten."

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DNR zur EU-Bodenstrategie: „Neue Bundesregierung muss sich für Bodenschutz stark machen“

Pressemitteilung | 17.11.2021

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßt die heute veröffentlichte Bodenstrategie der EU-Kommission für 2030 und fordert die künftige Bundesregierung zum Handeln auf. „Der überwiegend schlechte Zustand unserer Böden ist alarmierend, die Zeit ist daher reif für einen besseren Bodenschutz. Ob Ernährung, Wasserrückhalt, Kohlenstoffspeicherung oder Artenvielfalt – die Situation der Böden wirkt sich unmittelbar auf unser Wohlergehen und unsere Zukunft aus."

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Atomenergie und fossiles Gas in der EU-Taxonomie müssen verhindert werden

Pressemitteilung | 15.11.2021

Anlässlich der jüngsten Debatte um die Ausgestaltung der EU-Taxonomie haben sich heute insgesamt 129 NGOs aus ganz Europa in einem offenen Brief an Olaf Scholz gewendet. In ihrem Appell fordern die Organisationen den amtierenden Bundesfinanzminister und zukünftigen Bundeskanzler auf, das deutsche Veto gegen Atom in der Taxonomie zu bestätigen und sich bei der EU-Kommission dafür stark zu machen, dass weder Atomenergie noch fossiles Gas als nachhaltig eingestuft werden.

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Tempolimit im Wattenmeer

Gemeinsame Pressemitteilung | 08.11.2021

Rund 20 für das deutsche Wattenmeer aktive Natur- und Umweltschutzorganisationen kritisieren, dass das Bundesverkehrsministerium den Boots- und Schiffsverkehr in den drei Wattenmeer-Nationalparken zu Lasten des Naturschutzes regeln will. Der Entwurf für eine neue Befahrensverordnung fällt weit hinter das mindestens erforderliche Schutzniveau mit ausreichenden Ruhezonen und Geschwindigkeitsbeschränkungen zurück.

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Notwendigen Ausbau der Solarenergie beschleunigen und als Chance für den Naturschutz nutzen

Gemeinsame Pressemitteilung | 04.11.2021

Die Umweltorganisationen Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern einen massiven Ausbau der Solarenergie von mindestens 10 GW jährlich, um bis spätestens 2035 100 Prozent Ökostrom in Deutschland möglich zu machen. Dafür drängen sie auf klare und verbindliche Rahmenbedingungen, die dem Naturschutz ausreichend Rechnung tragen.

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Jetzt anpacken - die Zeit rennt!

Gemeinsame Pressemitteilung | 03.11.2021

BUND, Campact, DNR, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF appellieren mit Anzeige in den Mittwochsausgaben der FAZ, SZ und taz an Verhandler*innen der Ampel, die Biodiversitäts- und die Klimakrise entschieden anzugehen. Der bisherige Stand der Koalitionsverhandlungen würde diesen nicht gerecht.

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Zum Bericht des Umweltbundesamtes über umweltschädliche Subventionen 2018

Pressestatement | 28.10.2021

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „65,4 Milliarden Euro – das ist die Summe, die der Staat in nur einem Jahr gegen die Zukunft unserer Kinder investiert hat, indem er mit Diesel, Kerosin und SUVs die fossile Vergangenheit am Leben hält. Besonders beschämend ist, dass diese Summe von Jahr zu Jahr größer geworden statt geschrumpft ist – entgegen aller Versprechen im Klima- und Artenschutz.“

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Wer die Klima- und Artenkrise bekämpfen will, muss Gewässerschutz mitdenken

Gemeinsame Pressemitteilung | 28.10.2021

Die in der Klima- und die Biodiversitätskrise zentrale Bedeutung des Wassers für Natur und Gesellschaft wird zu häufig unterschätzt. Beim heutigen Gewässerschutzforum machen BUND, NABU, Stiftung Living Rivers, WWF Deutschland und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring auf die große Bedeutung des Gewässerschutzes aufmerksam.

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Zur Beratung europäischer Staats- und Regierungschef*innen über hohe Energiepreise

Pressestatement | 21.10.2021

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „Die derzeitigen massiven Preissteigerungen bei den fossilen Energieträgern, insbesondere bei Gas, sind eine Katastrophe für arme Haushalte. Sie sind die Folge der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und von Fehlentscheidungen der letzten Jahre. Umso dringender ist jetzt schnelles Handeln bei der Energiewende geboten.“

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Fortschritt nur mit echtem Klima- und Naturschutz!

Gemeinsame Pressemitteilung | 14.10.2021

Das 1,5-Grad-Limit ist der Maßstab für jegliche Klimapolitik in Deutschland. Das muss sich im Sondierungsergebnis von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP spiegeln. Acht Umweltverbände stellen in einem gemeisamen Appell an die Parteien klare Forderungen auf, die im Koalitionsvertrag verankert sein müssen.

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Zu den Verhandlungen über das EU-Klimapaket „Fit for 55“

Pressestatement | 06.10.2021

Aus Sicht von DNR-Präsident Kai Niebert muss Bundesumweltministerin Schulze die klimapolitische Aufbruchsstimmung nach der Bundestagswahl heute in die Verhandlungen über das EU-Klimapaket ‚Fit for 55’ tragen und verdeutlichen, dass auch die geschäftsführende Bundesregierung den Wählerwillen für deutlich mehr Tempo beim Klimaschutz ernstnehme.

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1 Million Unterschriften: Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“

Gemeinsame Presseerklärung | 29.09.2021

Die von einem Bündnis aus über 220 Organisationen getragene Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ steht kurz vor einem historischen Erfolg: Mehr als eine Million Menschen haben unterzeichnet. Sie fordern unter anderem einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide bis spätestens 2035. Bis einschließlich Donnerstag können noch Unterschriften geleistet werden, um ungültige Unterschriften auszugleichen.

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Zum Hungerstreik der Klimaaktivist*innen vor dem Berliner Reichstag

Pressestatement | 20.09.2021

DNR-Präsident Kai Niebert sorgt sich um die Gesundheit der Hungerstreikenden. Die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise reichten nicht aus, weshalb es sich zu kämpfen lohne. "Aber dennoch sehe ich es als einen falschen Weg an, Gesundheit und Leben aufs Spiel zu setzen", so Niebert.

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Zur Rede zur Lage der Union

Pressestatement | 15.09.2021

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute mit ihrer Rede zur Lage der Union im Europäischen Parlament und dem Klimapaket „Fit for 55“ die große Agenda vorgestellt. Die im Juli vorgestellten Kommissionspläne reichen zwar bei Weitem nicht aus, um im Rahmen des 1,5-Grad-Ziels zu bleiben. Sie beinhalten aber deutlich konkretere Maßnahmen als alle bisherigen Beschlüsse der derzeitigen Bundesregierung.“

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Planungsbeschleunigung als Ablenkungsmanöver für versäumte Klimapolitik

Gemeinsame Pressemitteilung | 09.09.2021

BUND, DUH, Greenpeace, NABU, WWF, VCD und der Umweltdachverband DNR haben die Spitzenkandidat*innen der Parteien zur Bundestagswahl aufgefordert, sich für eine faktenbasierte und wirksame Verbesserung von Planungs- und Genehmigungsverfahren einzusetzen. Zugleich warfen sie den Regierungsparteien "Scheinheiligkeit" in Bezug auf den mangelnden Fortschritt bei der Energie- und Verkehrswende vor.

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Naturschutz am Scheideweg: Die Wildnis gentechnisch verändern?

Gemeinsame Pressemitteilung | 06.09.2021

Hat Gentechnik einen Platz im Naturschutz? Die gentechnische Veränderung wildlebender Arten wird seit der Entdeckung von Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas als Möglichkeit diskutiert, um gefährdete Arten an den Klimawandel anzupassen oder invasive Arten zu bekämpfen. Darüber diskutieren die Mitglieder der Weltnaturschutzunion IUCN auf ihrer Mitgliederversammlung vom 8. bis zum 10. September in Marseille.

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