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Bundesregierung schiebt klimafreundliche Beschaffung auf die lange Bank
Pressestatement | 23.04.2026
# sozial-ökologische Transformation #Klima und Energie

Bundesregierung schiebt klimafreundliche Beschaffung auf die lange Bank

Reichstagsgebäude
© AdobeStock/hanohiki
Reichstagsgebäude in Berlin

Berlin – Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Vergabebeschleunigungsgesetzes im Deutschen Bundestag kommentiert Tobias Pforte-von Randow, stellvertretender Geschäftsführer des DNR:  

„Mit der Verabschiedung des Vergabebeschleunigungsgesetzes hat die Bundesregierung die Chance verpasst, die öffentliche Beschaffung zu einem strategischen Transformationsinstrument weiterzuentwickeln. Statt die enorme Marktmacht des Staates gezielt für die Förderung von Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Innovation zu nutzen, wird der dringend benötigte Nachfrageimpuls für klimafreundliche Materialien wie Stahl und Zement vertagt. Ein fatales Signal angesichts der Notwendigkeit, fossile Abhängigkeiten zu reduzieren und Investitionen in zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu lenken. 

Nun liegt es an Bundeswirtschaftsministerin Reiche, umgehend von der Verordnungsermächtigung Gebrauch zu machen und mit verbindlichen Klimakriterien klare Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Modernisierung unserer Industrie ist ein gemeinschaftlicher Kraftakt, bei dem auch die öffentliche Hand Verantwortung übernehmen muss. Wer hier zögert, verspielt wertvolle Zeit und riskiert, das Rennen um die Märkte von morgen zu verlieren.“ 

Kontakt für Rückfragen

Tobias Pforte-von Randow

Koordinator Politik & Gesellschaft - stllv. politischer Geschäftsführer

030 6781775-913

tobias.pfortevonrandow@dnr.de

Daniel Hufeisen

Koordinator für Presse und Kommunikation

030 6781775-78

0151 70439974

daniel.hufeisen@dnr.de

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