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Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomkraft
Pressestatement | 24.04.2026
#EU-Umweltpolitik #Klima und Energie

Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomkraft

Atommüll
© Christina Palitzsch/.ausgestrahlt
Atommüll - ungelöste Altlasten

Berlin – Anlässlich des 40. Jahrestags des Reaktorunfalls von Tschernobyl am 26.4.1986 kommentiert DNR-Präsident Kai Niebert: 

„40 Jahre nach Tschernobyl wirkt die aktuelle Debatte um Atomkraft wie ein Rückgriff auf Antworten von gestern. Dabei sind die Fakten klar: Erneuerbare liefern heute günstiger, schneller und klimafreundlicher Energie als neue Atomkraftwerke – bei deutlich geringeren Risiken. 

Wer Atomkraft jetzt als Lösung verkauft, ignoriert hohe Kosten, jahrzehntelange Bauzeiten und ungelöste Folgelasten. Für die Herausforderungen dieses Jahrzehnts brauchen wir keine teuren Großprojekte aus der Vergangenheit, sondern Investitionen in Erneuerbare, Netze und Speicher. 

Die energiepolitische Schlussfolgerung sollte klar sein: Nicht die Rückkehr zur Atomkraft bringt Versorgungssicherheit und Klimaschutz voran, sondern ein konsequenter Ausbau der Technologien, die bereits heute verfügbar sind.“ 

 

Kontakt für Rückfragen

Daniel Hufeisen

Koordinator für Presse und Kommunikation

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daniel.hufeisen@dnr.de

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