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Europäischer Klimaschutz nach 2030: DNR legt gemeinsames Positionspapier mit zehn Kernmaßnahmen vor
Pressemitteilung | 09.07.2026
#EU-Umweltpolitik #Klima und Energie

Europäischer Klimaschutz nach 2030: DNR legt gemeinsames Positionspapier mit zehn Kernmaßnahmen vor

AI generierte blaue Flagge mit funkelnden Sternen
© AdobeStock / noah9000

Berlin – Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und 14 Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen veröffentlichen heute ein Positionspapier mit zentralen Anforderungen für eine ambitionierte und verlässliche EU-Klimapolitik nach 2030. Diese kann und muss Europa nach Ansicht des Bündnisses konsequent in die Klimaneutralität führen und dadurch unabhängiger, widerstandsfähiger und lebenswerter für die mehr als 450 Millionen Bürger*innen der EU machen.  

Angesichts geopolitischer Krisen, fossiler Importabhängigkeiten und wachsender Herausforderungen für Europas Wettbewerbsfähigkeit ist eine ambitionierte Klimapolitik nach 2030 weit mehr als ein Selbstzweck. Die EU muss in den kommenden Jahren die Weichen für einen klimaneutralen Kontinent bis 2050 stellen. Nach dem „Fit for 55“-Paket, das den Kurs bis 2030 vorgibt, steht nun die nächste Etappe an: Die EU muss die Gesetze anpassen, um ihr Klimaziel für 2040 zuverlässig zu erreichen. 

Dafür muss die EU sich von den fossilen Energien lösen, den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und den Energie- und Ressourcenverbrauch senken. Möglich wird dies, indem die EU-Kommission nun den Klimarahmen konsequent auf eine Emissionsminderung von 90 Prozent bis 2040 innerhalb der EU ausrichtet und mit konkreten Maßnahmen ergänzt. Die EU kann dabei auf bewährte Instrumente wie den EU-Emissionshandel und sektorale Regelungen wie die Erneuerbare-Energien-Richtlinien bauen. Diese müssen dringend fortgeführt und gestärkt werden.   

Unterzeichnet wurde das Positionspapier von: DNR, BUND, BUNDjugend, Deutsche Umwelthilfe, DAV, Germanwatch, LBV, Menschen für Tierrechte, Succow Stiftung, NABU, NAJU, NaturePlus, ProWildlife, Umweltinstitut München, WWF Deutschland

Das Positionspapier finden sie unter folgendem Link.


Zum Hintergrund:

Die EU-Kommission legt im Laufe des Jahres die Vorschläge für Änderungen der Gesetze zur EU-Klimapolitik nach 2030 vor. Den Anfang macht sie am 15. Juli mit Vorschlägen zur Reform des Emissionshandelssystems. Ende des Jahres folgen weitere Gesetzesvorschläge.

Kontakt für Rückfragen

Elena Hofmann

Koordinatorin für EU-Politik

030 6781775-79

elena.hofmann@dnr.de

Daniel Hufeisen

Koordinator für Presse und Kommunikation

030 6781775-78

0151 70439974

daniel.hufeisen@dnr.de

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