Milliarden für Gaskraftwerke, Rückschritt bei Speichern und Flexibilität

Berlin – Der Bundestag beschließt heute das Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten und zur Änderung der Besonderen Gebührenverordnung BNetzA (StromVKG). Es setzt die Kraftwerksstrategie um. Florian Schöne, Geschäftsführer des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzrings (DNR), kommentiert:
„Mit dem StromVKG setzt die Bundesregierung die völlig falschen Prioritäten. Statt Speicher und andere Flexibilitätsoptionen konsequent auszubauen, investiert sie Milliarden in neue Gaskraftwerke und vernachlässigt zentrale Bausteine für ein klimaneutrales Stromsystem. So entstehen neue fossile Abhängigkeiten, die Verbraucherinnen und Verbraucher über Jahre unnötig belasten. Die Verschiebung der Dekarbonisierung der Gaskraftwerke auf ein späteres Gesetz erinnert fatal an das Vorgehen beim Gebäudemodernisierungsgesetz. Es ist energiepolitisch unverantwortlich, erst die fossile Infrastruktur zu finanzieren und den Klimaschutz später zu regeln.“
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