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Wiederherstellungsplan für die Natur muss wirksam werden: Jetzt nachbessern und zügig umsetzen
Pressemitteilung | 25.06.2026
#Biodiversität und Naturschutz #EU-Umweltpolitik

Wiederherstellungsplan für die Natur muss wirksam werden: Jetzt nachbessern und zügig umsetzen

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© pixabay (Pixel-Mixer)
Schwarzstorch

Berlin – Zum Abschluss der öffentlichen Beteiligung am Entwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), den Plan deutlich nachzubessern. Der Entwurf ist ein wichtiger erster Schritt, reicht jedoch nicht aus, um die Ziele der Europäischen Wiederherstellungsverordnung (WVO) zu erreichen. 

Deutschland bekennt sich mit dem Nationalen Wiederherstellungsplan klar zur Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung sowie zum internationalen Weltnaturabkommen von Kunming-Montreal. Nun sind Bund und Länder gefordert, die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation ernst zu nehmen und den Wiederherstellungsplan substanziell nachzubessern. Entscheidend ist, transparent darzustellen, welche zusätzlichen Beiträge sich aus dem Plan ergeben, um den Zustand unserer geschädigten Ökosysteme zu verbessern und die Ziele der WVO zu erreichen “, so DNR-Geschäftsführer Florian Schöne. 

Der DNR sieht erhebliche Potenziale, bestehende Instrumente gezielt weiterzuentwickeln und ihre Wirkung für die Naturwiederherstellung zu stärken. Neben einer langfristigen Verstetigung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz sollten insbesondere zentrale Finanzierungsinstrumente wie die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) konsequent auf die Ziele der Wiederherstellungsverordnung ausgerichtet werden. Investitionen in eine gesunde Natur lohnen sich schließlich mehrfach: Jeder investierte Euro bringt der Gesellschaft nach Angaben der EU-Kommission eine Rendite von 8 bis 38 Euro. 

Eine ambitionierte Umsetzung bietet vielfältige Vorteile für Natur, Gesellschaft und Landwirtschaft: widerstandsfähige Ökosysteme im Klimawandel, den Erhalt der Artenvielfalt, mehr Wasser in der Landschaft, eine Kühlung von Städten und Landschaften gerade in den zunehmenden Hitzephasen und einen besseren Schutz vor Hochwasser. Eine konsequente Nachbesserung und Umsetzung des Plans ist damit eine zentrale Investition in eine lebenswerte und resiliente Zukunft.

Kontakt für Rückfragen

Svenja Schünemann

Referentin für Naturschutz und Agrarpolitik

030 6781775-912

svenja.schuenemann@dnr.de

Daniel Hufeisen

Koordinator für Presse und Kommunikation

030 6781775-78

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daniel.hufeisen@dnr.de

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