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Zum Bericht des Umweltbundesamtes über umweltschädliche Subventionen 2018
Pressestatement | 28.10.2021
#Klima und Energie #Nachhaltigkeit #Politik und Gesellschaft #Wirtschaft #Biodiversität und Naturschutz

Zum Bericht des Umweltbundesamtes über umweltschädliche Subventionen 2018

Haupteingang des UBA Dessau-Roßlau
© Martin Stallmann/Umweltbundesamt
Haupteingang des UBA Dessau-Roßlau

Berlin – Zum heute veröffentlichten Bericht des Umweltbundesamtes (UBA) zu den umweltschädlichen Subventionen des Jahres 2018 kommentiert Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings:

„65,4 Milliarden Euro – das ist die Summe, die der Staat in nur einem Jahr gegen die Zukunft unserer Kinder investiert hat, indem er mit Diesel, Kerosin und SUVs die fossile Vergangenheit am Leben hält. Besonders beschämend ist, dass diese Summe von Jahr zu Jahr größer geworden statt geschrumpft ist – entgegen aller Versprechen im Klima- und Artenschutz.

Der Subventionsbericht ist deshalb vor allem eines: der Auftrag an die neue Bundesregierung, umzusteuern und die umwelt- und klimaschädlichen Subventionen bis 2025 umzubauen. Denn 65,4 Milliarden Euro ist gleichzeitig die Summe, die dem Staat im Kampf gegen Klimakrise und Artensterben fehlt. Alle Studien zeigen: Der Weg in die Klimaneutralität wird teuer. Der Subventionsbericht macht deutlich: Das Geld für den Umbau ist da, es muss nur anders ausgegeben werden.

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben nun einen klaren Auftrag: Die Ampel für die umweltschädlichen Subventionen auf Rot schalten und grünes Licht für Zukunftsinvestitionen geben.“

Kontakt für Rückfragen

Prof. Dr. Kai Niebert

Präsident

030 6781775-902

niebert@dnr.de

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