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Für Rechtssicherheit und Gewässerschutz: Leitlinien für ein zukunftsfähiges Düngerecht
Publikation | 24.09.2026
#Chemikalien #Landwirtschaft und Gentechnik

Für Rechtssicherheit und Gewässerschutz: Leitlinien für ein zukunftsfähiges Düngerecht

Wasserprobenentnahme fürs Labor: Sind Schadstoffe enthalten?
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Wasserprobenentnahme fürs Labor: Sind Schadstoffe enthalten?

Die Belastung durch Nährstoffeinträge in Oberflächengewässer, Meere und das Grundwasser in Deutschland bleibt erheblich. Im jüngsten Nitratbericht überschritt rund jede vierte Grundwassermessstelle des EU-Nitratmessnetzes den Schwellenwert von 50 mg Nitrat pro Liter. Auch im landwirtschaftlich beeinflussten Messnetz ist der Anteil der Messstellen mit einer Nitratkonzentration über 50 mg/l nur marginal zurückgegangen.

Die Folgen der Nitratbelastung tragen die Allgemeinheit und die Wasserversorger. In mit Nitrat belasteten Regionen drohen laut Umweltbundesamt Steigerungen der Trinkwasserpreise um bis zu 62 Prozent, weil in Aufbereitungstechnik investiert werden muss. Besonders in Wasserschutzgebieten und Einzugsgebieten von Trinkwassergewinnungen besteht daher Vorsorge- und Handlungsbedarf. Hauptverursacher der Stickstoffüberschüsse, aus denen Nitrat in das Grundwasser gelangen kann, ist die Landwirtschaft.

Grüne Liga, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe, bdew und BUND legen deshalb mit dem Deutschen Naturschutzring gemeinsame Leitlinien für ein zukunftsfähiges Düngerecht vor. Ein wirksames Düngerecht muss gewährleisten, dass Stickstoff- und Phosphorüberschüsse nachweisbar und dauerhaft sinken. Oberstes Ziel ist, die Nährstoffüberschüsse auf Ebene der einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe auf ein Maß zu reduzieren, das den Schutz von Gewässern und Grundwasser dauerhaft gewährleistet.

Hier geht es zum Download der Leitlinien.

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