Startseite
Publikationen
Keine Umschichtung der Emissionshandels-Einnahmen in den allgemeinen Haushalt
Publikation | 31.08.2026
#EU-Umweltpolitik #Klima und Energie #Politik und Gesellschaft

Keine Umschichtung der Emissionshandels-Einnahmen in den allgemeinen Haushalt

Euro-Scheine unter der Lupe
© AdobeStock / studio v-zwoelf
Wohin fließen die Gelder? Euro-Scheine unter der Lupe

Der Klima- und Transformationsfonds (KTF) braucht eine auskömmliche Finanzierung. Das fordern 16 Unternehmensinitiativen, Verbände und zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter auch der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring und der NABU. Die Organisationen sprechen sich gegen Pläne der
Bundesregierung aus, künftig 2,7 Milliarden Euro aus den Einnahmen der CO₂-Bepreisung nicht länger für Investitionen in eine klimaneutrale Industrie einzusetzen, sondern in den Haushalt einfließen zu lassen.

Der KTF müsse dazu beitragen, die Industrie zu transformieren, Investitionen in die Dekarbonisierung sowie die Senkung der Energiepreise zu ermöglichen und damit positive Anreize für weitere Dekarbonisierungsschritte zu schaffen. Verlässlichkeit ist die Grundlage für Investitionen“, heißt es in dem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung und die Haushälter*innen der Bundestagsfraktionen. Die notwendigen und weitreichenden fiskalischen Reformen zur Konsolidierung des Haushalts dürften nicht auf Kosten von Investitionen in Klimaschutz geschehen“, so die Organisationen.

 

Zum vollständigen Brief:

Keine Umschichtung der Emissionshandels-Einnahmen in den allgemeinen Haushalt. Klima- und Transformationsfonds (KTF) auskömmlich finanzieren

2028-08-28-brief-gegen-umschichtung-ktf-milliarden.pdf (671 KB)

Kai Niebert
„Nie wurde uns nach diesem Dürresommer so deutlich vor Augen geführt, wohin ein fossiles Weiterso führt. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten und unseren Wohlstand sichern wollen, muss unsere Industrie so schnell wie möglich unabhängig von fossilen Energien werden. Dafür braucht sie Unterstützung. Der KTF muss wieder auf seine Kernaufgabe fokussiert werden und gezielt für die Modernisierung unserer Volkswirtschaft eingesetzt werden.“
Dr. Kai Niebert
DNR-Präsident

Hier geht es zur zugehörigen Pressemitteilung.