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Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch Leitmärkte für emissionsarme Produkte
Publikation | 01.12.2025
#Emissionen #Rohstoffe und Ressourcen

Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch Leitmärkte für emissionsarme Produkte

Stahl
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Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wird die strategische Bedeutung der heimischen Stahlindustrie ebenso wie die zentrale Rolle eines leistungsfähigen Schienenverkehrs für den Wirtschaftsstandort Deutschland hervorgehoben. Beides ist mit Blick auf die Resilienz, die Wettbewerbsfähigkeit und den Weg in die Klimaneutralität unseres Landes von höchster Relevanz. Investitionen in unsere Bahninfrastruktur, die mit zunehmend emissionsarmen Grundstoffen aus Deutschland und der EU realisiert werden, zahlen auf all diese Punkte ein.

Durch geeignete politische Rahmenbedingungen, wie die Ausrichtung des Beschaffungs- und Vergaberechts auf lokale und dadurch resiliente Wertschöpfungsketten, kann zudem jeder öffentlich investierte Euro dreifache Wirkung entfalten: für die Modernisierung der Infrastruktur, für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft mit Sicherung von Arbeitsplätzen sowie für die Erreichung der Klimaschutzziele. Um in einer frühen Marktphase, bis sich emissionsreduzierter Stahl durchgesetzt hat, entsprechende Anreize zu schaffen, sind Leitmärkte für emissionsarme Grundstoffe, die in Deutschland oder der EU produziert werden, notwendig. 

Das gesamte Positionspapier gibt es hier.

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