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Neues Förderprogramm muss Tempo in die Moor-Wiedervernässung bringen
Pressestatement | 17.04.2026
#Biodiversität und Naturschutz #Klima und Energie #Landwirtschaft und Gentechnik

Neues Förderprogramm muss Tempo in die Moor-Wiedervernässung bringen

Moorlandschaft mit untergehender Sonne
© AdobeStock/chesterF
Ein nasses Moor bindet Treibhausgase

Berlin – Anlässlich der heutigen Vorstellung des Förderprogramms zur Moor-Wiedervernässung (Palu) durch Bundesumweltminister Carsten Schneider kommentiert DNR-Geschäftsführer Florian Schöne:

„Die konsequente und zügige Wiedervernässung trockengelegter Moore ist einer der wirksamsten Hebel, um die Treibhausgasemissionen in der Landnutzung effektiv zu senken. Während entwässerte Moorböden in Deutschland enorme Mengen CO₂ freisetzen, sind nasse Moore unsere natürlichen Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise. Sie speichern Wasser, puffern Dürren ab und bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die bisherigen Anstrengungen im Moorschutz bleiben jedoch weit hinter dem Notwendigen zurück.

Wir begrüßen daher das neue Förderprogramm als einen enorm wichtigen und überfälligen Schritt. Die Förderung kann zum „Game Changer“ für eine großflächige Moor-Wiedervernässung werden. Dafür müssen die Maßnahmen jetzt unbürokratisch, praxisorientiert und zielgenau umgesetzt werden. Darüber hinaus sind starke, flankierende Instrumente nötig: von der gezielten Unterstützung neuer Wertschöpfungsketten für Paludikultur-Biomasse, über den Abbau von Hemmnissen und Fehlanreizen etwa im Rahmen der EU-Agrarpolitik, bis hin zur deutlichen Stärkung des Rechtsrahmens für den Moorklimaschutz.“

Kontakt für Rückfragen

Florian Schöne

Geschäftsführer

030 6781775-99

florian.schoene@dnr.de

Daniel Hufeisen

Koordinator für Presse und Kommunikation

030 6781775-78

0151 70439974

daniel.hufeisen@dnr.de

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