Politik & Recht

Eurobarometer: Klimawandel zweites Topthema

05.08.2019

Seit der letzten Standard-Eurobarometer-Umfrage vom Herbst 2018 ist der Anteil der Befragten, die ein positives Bild von der EU haben (45 Prozent), in 23 EU-Mitgliedstaaten gestiegen. Die Zustimmung zum Euro liegt bei 62 Prozent und der Klimawandel ist das zweitwichtigste Thema nach Migration. Es folgen die wirtschaftliche Lage, der Zustand der öffentlichen Finanzen der Mitgliedstaaten und Terrorismus (alle bei 18 Prozent). Dahinter wird die Umwelt genannt - 13 Prozent der Befragten nennen dieses Thema ein Hauptanliegen (ein Plus von vier Prozent seit der letzten Befragung).

Die Mehrheit der Europäer*innen ist zuversichtlich, was die Zukunft der EU angeht (61 Prozent, plus 3 Prozentpunkte seit Herbst 2018), 34 Prozent sind pessimistisch. 81 Prozent befürworten die Freizügigkeit der EU-Bürger*innen. Das Vertrauen in die EU sei so groß wie seit 2014 nicht mehr und nach wie vor größer als das Vertrauen in nationale Regierungen oder Parlamente, fasst die EU-Kommission zusammen. Das Vertrauen in die EU ist in 20 Mitgliedstaaten gestiegen, wobei die besten Werte in Litauen (72 Prozent), Dänemark (68) und Estland (60) verzeichnet wurden.

Die aktuelle Standard-Eurobarometer-Umfrage wurde nach den Wahlen zum EU-Parlament zwischen dem 7. Juni und dem 1. Juli in allen 28 EU-Mitgliedstaaten und in fünf Kandidatenländern durchgeführt. [jg]

Pressemitteilung der EU-Kommission