Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressemitteilung | 26.03.2021

DNR fordert Nachbesserungen beim Insektenschutzgesetz

Anlässlich der heutigen Beratung des Bundesrates zum Entwurf des Insektenschutzgesetzes der Bundesregierung appelliert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) an die Bundesländer, sich für deutliche Verbesserungen im Sinne eines starken Insektenschutzes einzusetzen.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 22.03.2021

Verbände, Wissenschaftler und Politiker fordern die Einstellung der Ausbaupläne an der Oder

Umweltverbände und -bewegungen, Wissenschaftler und Parlamentarier aus ganz Polen und Deutschland haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, um die Oder vor dem Ausbau für die Binnenschifffahrt unter dem Vorwand des Hochwasserschutzes zu schützen. Die gemeinsame Erklärung richtet sich an die Regierungen Deutschlands und Polens sowie an die Weltbank, die Entwicklungsbank des Europarates (CEB) und die Europäische Kommission, die gegen das europäische Umwelt- und Naturschutzrecht verstoßen.

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Pressemitteilung | 16.03.2021

Nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik muss echten Systemwechsel einleiten

Während auf EU-Ebene noch die Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission laufen, hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner bereits vergangene Woche drei Gesetzentwürfe für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland vorgelegt. „Die Entwürfe sind nicht viel mehr als Kosmetik und verkennen den dringenden Handlungsbedarf im Bereich Umwelt, Klima und Tierwohl. Denn die Ministerin hält an der schwachen Position des Agrarrats fest und wählt bei allen Spielräumen die am wenigsten ambitionierte Variante – ein fatales Signal für die Umwelt."

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Gemeinsame Pressestatement | 11.03.2021

Klöckners Vorschläge zur GAP-Umsetzung: Fatales Signal für Artenvielfalt – Systemwechsel bleibt aus

Am vergangenen Freitag hat das Bundeslandwirtschaftsministerium die Gesetzentwürfe zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 vorgelegt. Die Verbände BUNDjugend, Deutscher Tierschutzbund, Greenpeace, NABU, WWF und der Dachverband Deutscher Naturschutzring kritisieren die vorliegenden Entwürfe und das übereilte Vorgehen scharf: Ein echter Systemwechsel in der Agrarpolitik bleibt weiterhin aus, das Artensterben wird durch die Fortsetzung des verfehlten Subventionssystems weiter verschärft.

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Pressemitteilung | 11.03.2021

EU-Parlament und Mitgliedstaaten verhandeln über Rahmen für Klimaschutz

Morgen debattieren EU-Parlament, Umweltrat und EU-Kommission im Trilog über das EU-Klimagesetz. Zähe Diskussionen um die Höhe und Ausgestaltung des 2030-Klimaziels der EU sind zu erwarten. Mindestens die vom Europäischen Parlament vorgeschlagenen 60 Prozent Emissionsminderung ohne Rechentricks und inklusive internationalem Schiffs- und Flugverkehr sind notwendig, mahnt der Deutsche Naturschutzring.

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Gemeinsame Pressemeldung | 10.03.2021

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: Zu viel Ankündigung, zu wenig Umsetzung

Angesichts der heute von der Bundesregierung beschlossenen Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie haben der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und das Forum Umwelt und Entwicklung mehr Tempo bei der Umsetzung angemahnt. „Die vorliegende Nachhaltigkeitsstrategie bietet wichtige Ansätze für eine stärkere Integration der Nachhaltigkeit in die verschiedenen Politikbereiche. Ob Deutschland damit wirklich nachhaltiger wird, ist jedoch eine andere Frage. Denn die Umsetzung der genannten Ziele und Maßnahmen bleibt oft zu unkonkret und unverbindlich“, sagte DNR-Geschäftsführer Florian Schöne.

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Pressestatement | 01.03.2021

Pressestatement: Eckpunkte zur nationalen Umsetzung der EU-Agrarpolitik verkennen umweltpolitischen Handlungsbedarf

DNR-Geschäftsführer Florian Schöne: „Ministerin Klöckner vermarktet ihren Entwurf für die nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik ohne jegliche Legitimation unter einem grünen Deckmäntelchen. Die vorgeschlagenen Eckpunkte springen viel zu kurz und bedeuten keinesfalls den dringend notwendigen Systemwechsel hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz."

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Pressestatement | 19.02.2021

Pressestatement: Wasserstände der Oder reichen aus, um Einsatz von Eisbrechern zu ermöglichen

DNR-Geschäftsführer Florian Schöne: "Der Einsatz der deutsch-polnischen Eisbrecherflotte verläuft bislang offenbar ohne Probleme. Der Eisaufbruch erfolgte in den letzten Tagen von Stettin flussaufwärts bis zum Nationalpark. Daraus folgt, dass in der Oder ausreichende Wassertiefen vorhanden sind. Ein Scheitern des Einsatzes scheint nach aktueller Einschätzung wenig wahrscheinlich. Viel deutet darauf hin, dass auch diesen Winter der Hochwasserschutz durch Eisaufbruch gewährleistet ist."

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Pressestatement | 10.02.2021

DNR-Statement zum Gesetzespaket Insektenschutz: Bundesregierung verhindert naturschutzpolitischen Offenbarungseid

DNR-Präsident Kai Niebert: „Das Gesetzespaket ist ein überfälliger Schritt zur Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz. Nach einer dramatischen Hängepartie hat die Bundesregierung in letzter Sekunde damit einen naturschutzpolitischen Offenbarungseid verhindert. Jetzt sind die Länder in der Pflicht, die vorhandenen Schlupflöcher in der Verordnung zu schließen und attraktive Fördermaßnahmen zum Pestizidverzicht in FFH-Gebieten zu entwickeln."

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Aktuelles

Artikel von Annette Jensen

Perspektivwechsel im Stadtverkehr

07.04.2021 - Die Corona-Pandemie verschafft dem Fahrrad viel Zuspruch und neue Wege. Doch der Bundesverkehrsminister und die Autoindustrie sind weiter technikfixiert. E-Mobilität oder selbstfahrende Autos sind jedoch nur sinnvoll, wenn sie nicht auf den Individualverkehr beschränkt werden. Von Annette Jensen

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Artikel von Kerstin Haarmann

Eine Verfassung für den Verkehr: Warum wir das Bundesmobilitätsgesetz brauchen

07.04.2021 - Im September wählt Deutschland einen neuen Bundestag – und damit auch die zukünftige Ausrichtung seiner Umwelt- und Klimapolitik. Herausforderungen gibt es genug, während die Lösungsansätze der zur Wahl stehenden Parteien teilweise weit auseinander gehen. Zur Bundestagswahl wird der ökologische Verkehrsclub VCD wieder an die Politiker*innen herantreten und für eine umfassende Verkehrswende werben. Die zentrale Forderung: ein Bundesmobilitätsgesetz. Von Kerstin Haarmann, VCD

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Artikel von Marion Busch

Radverkehr: Skandinavien setzt Maßstäbe

07.04.2021 - Vor 20 Jahren wurde er zum ersten Mal erstellt: der Copenhagenize-Index (CI) für die fahrradfreundlichsten Städte auf unserem Planeten. Im Sommer folgt das nächste Ranking, das alle zwei Jahre durchgeführt und veröffentlicht wird. Zahlreiche Beispiele zeigen: Eine ökologische Wende in Städten ist möglich, vor allem mithilfe besserer Radinfrastruktur. Von Marion Busch

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Schwerpunkt

Mobilitätswende

07.04.2021 - Der April-Newsletter widmet sich dem Thema Mobilitätswende. Die Autorinnen und Autoren unseres Schwerpunkts gehen folgenden Fragen nach: Gerät der europäische Eisenbahnverkehr aufs Abstellgleis oder können die Weichen noch umgestellt werden? Warum ist ein Bundesmobilitätsgesetz für eine zukunftstaugliche Verkehrswende überfällig und wie muss eine umweltfreundliche Verkehrs- und Raumplanung in Städten aussehen?

 

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Artikel von Lena Donat

Für eine Renaissance der Bahn in Europa

07.04.2021 - Der europäische Schienenverkehr gleicht eher einem Flickenteppich als einem funktionierenden Netz. Damit die Züge auch grenzüberschreitend reibungslos rollen, braucht es ein attraktiveres Bahnsystem in Europa. Die Verlagerung des Luft- und Straßenverkehrs auf die Schiene ist ein wichtiger Hebel zur Erreichung der Klimaziele in der EU. Für die richtige Weichenstellung dafür ist im Europäischen Jahr der Schiene 2021 eine Kehrtwende erforderlich, damit die Züge nicht aufs Abstellgleis geraten. Deutschland kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Von Lena Donat, Germanwatch

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Streit über deutsche Pläne für EU-Agrarpolitik geht weiter

30.03.2021 - Zahlreiche Umweltorganisationen, ökologische Erzeugerverbände sowie die von Grünen geführten Agrarministerien der Länder haben den Strategieplan des Bundeslandwirtschaftsministeriums für eine Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen kritisiert. Das Bundesumweltministerium bezeichnete laut Deutscher Presse-Agentur die Gesetzesentwürfe vom 12. März als "absolut unzureichend".

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Atomkraft ist keine Lösung

11.03.2021 - Zehn Jahre nach dem verheerenden Erdbeben und nachfolgendem Tsunami in Japan gedenken Umweltverbände der Zehntausenden Toten. Außerdem erneuern sie ihre Forderungen nach einem Ausstieg aus der Atomkraftnutzung, denn die durch die Naturkatastrophe ausgelösten Explosionen im Atomkraftwerk Fukishima Dai-ichi zeigten, dass Atomkraft weder sicher noch sauber sei - und keinesfalls eine Lösung der Klimakrise.

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Pestizide in Naturschutzgebieten

05.03.2021 - In Naturschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz finden sich beunruhigend große Mengen an Pestizidrückständen. Und zwar sowohl in Pflanzen und Böden als auch in tierischen Exkrementen - das zeigt die neue Studie von WECF und Buijs Agro-Services.

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Schwerpunkt

Wald in der Krise

03.03.2021 - Der März-Newsletter widmet sich dem Thema Wald. Ist für den Wald in der Krise eine Wende möglich? Oder befinden wir uns unumkehrbar auf dem Holzweg? Diese Fragen beleuchten die Autorinnen und Autoren unseres Schwerpunkts. Es geht um die letzten zusammenhängenden Natur- und Urwälder Europas, aber auch um Waldschutz als Klimaschutz. Im Interview schlägt Dr. Pierre Ibisch, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Strategien für eine zukunftstaugliche Waldwende vor.

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Artikel von László Maráz

Wälder nutzen = Klima schützen – ein Selbstbetrug der Forstwirtschaft

03.03.2021 - In der Debatte über Maßnahmen zur Erhaltung geschädigter und bedrohter Wälder, ist für viele Menschen schwer nachvollziehbar, dass die beste Hilfe eher nicht im Aufräumen des Waldes und im Wiederaufbau mittels Pflanzung besteht. Stattdessen ist es höchste Zeit für eine neue Art des Umgangs: Knallharter Klimaschutz ist gefragt.

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Der deutschlandweit größte Naturschutzkongress sucht nach Antworten auf drängende Fragen, die sich durch den schnellen Wandel unserer Städte und der ländlichen Räume für den Naturschutz ergeben: Wie können Artensterben und Klimawandel gebremst werden? Wie können neue Schwarmstädte naturverträglich und klimaschonend entwickelt werden? Wie wird der ländliche Raum als Arbeitsplatz und Wohnort auf nachhaltige Weise attraktiver? Kann der Naturschutz sich in einer attraktiven Kulturlandschaft mit hohem Erholungswert behaupten? Welche Bündnispartner kann der Naturschutz gewinnen, um erfolgreich den schnellen Wandel in Stadt und Land mitzugestalten?

Seien Sie dabei!

Unsere Positionen

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Ausgleichleistungsgesetzes

Mehr Flächen für das Nationale Naturerbe nötig

10.03.2021 - Mit dem Gesetzentwurf wird aus Sicht des DNR zwar ein wichtiger erster Schritt zur Fortführung des Nationalen Naturerbes getan. Zugleich ist es enttäuschend, dass die Möglichkeiten nicht im vollen Umfang ausgeschöpft werden. Der DNR fordert daher eine Nachbesserung des Entwurfs durch Berücksichtigung der im Koalitionsvertrag vereinbarten vollen 20.000 Hektar.

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DNR-Stellungnahme zur Bund-Länder-Zielvereinbarung

Moorschutz ist Klimaschutz – für deutlich ambitioniertere Ziele

26.02.2021 - Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit Bund-Länder-Zielvorgaben für Klimaschutz durch Moorbodenschutz. Da mehr als 95 Prozent der Moorböden durch Entwässerung geschädigt sind und Deutschland innerhalb der EU der größte Emittent von Kohlendioxidemissionen aus degradierten Mooren ist, braucht der Moorschutz aber viel ambitioniertere Ziele, so der Umweltdachverband DNR in seiner Stellungnahme.

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Offener Brief

Verbändekritik am deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP)

19.02.2021 - Das europäische Corona-Wiederaufbaupaket "Next Generation EU" soll zukunftsgerichtet sein. Der Entwurf für den deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) liegt seit Dezember 2020 vor. Doch ein Bündnis von Umweltverbänden äußert Kritik am DARP-Prozess und dessen Inhalten. Trotz entsprechender EU-Vorgaben wurden sie nicht konsultiert. In einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordern sie Nachbesserungen.

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Offener Brief

Kein Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Straßenverkehr

11.02.2021 - Vor kurzem hat die Bundesregierung die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) der EU im Verkehrsbereich beschlossen. Das Gesetz regelt die Anrechenbarkeit verschiedener Kraftstoffarten auf die Treibhausgasminderungsquote und wird ab März in Bundesrat und Bundestag beraten. Mit großer Irritation haben die Umweltorganisationen Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, NABU, Transport & Environment, Verkehrsclub Deutschland (VCD), der WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) Verlautbarungen aus Baden-Württemberg wahrgenommen, im parlamentarischen Verfahren über eine Unterquote im Straßenverkehr einen stärkeren Hochlauf synthetischer Kraftstoffe vorantreiben zu wollen.

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Offener Brief

Kein Einsatz von Wasserstoff im Wärmesektor

10.02.2021 - Nach Einschätzung von BUND, Deutscher Umwelthilfe (DUH), E3G, Germanwatch, NABU, WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) ist Wasserstoff nicht dazu geeignet, die hohen Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors zu reduzieren. Sein Einsatz sollte auf Anwendungen begrenzt werden, in denen eine direkte Elektrifizierung zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich ist, wie der Flug- und Schiffsverkehr auf der Langstrecke.

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Offener Brief

Keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft

09.02.2021 - BUND, Deutscher Alpenverein (DAV), Deutscher Kanuverband, Grüne Liga, NABU, WWF, Deutscher Angelfischerverband, Wanderfische ohne Grenzen und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bundesrat und Bundestag auf, die letzten frei fließenden Flussabschnitte zu erhalten. Es darf keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft geben.

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Offener Brief

RED II im Verkehr: Mobilitätswende ohne Anbaubiomasse als Kraftstoff

16.12.2020 - Zurzeit wird über die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehrsbereich beraten. In einem offenen Brief hat sich ein Bündnis verkehrspolitischer Umweltverbände an die zuständigen Ministerien gewandt. Der Verkehrssektor müsse sich an den Leitplanken Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Effizienz orientieren und dringend seine Treibhausgasemissionen drosseln. Der Anbau von Biomasse für Kraftstoffe sei dabei nicht dienlich.

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Forderungspapier

Deutsche NGOs fordern Pelzfarmverbot in der gesamten EU

09.12.2020 - Nach Ausbrüchen von SARS-CoV-2 in europäischen Nerzfarmen haben Natur-, Tierschutz- und Umweltorganisationen ein Forderungspapier für ein generelles Pelzfarmverbot in der gesamten EU vorgelegt. Das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus werde durch das Zusammenleben vieler Tiere auf engem Raum drastisch erhöht.

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Offener Verbändebrief

Illegalen Import über Online-Marktplätze stoppen

26.11.2020 - Ein Bündnis von Umwelt-, Verbraucherschutz- und Entwicklungsverbänden hat zusammen mit zwei Wirtschaftsakteuren auf die negativen Folgen massiven Online-Handels hingewiesen. Gesetzeslücken bedrohten die Existenz vieler Händler und gefährdeten Umwelt sowie Verbraucher*innen.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews

EU-Taxonomie: Streit um Gas und Atomkraft spitzt sich zu

Einem durchgestochenen Bericht des Gemeinsamen Forschungszentrums zufolge soll Atomenergie als nachhaltige Investition gelten. Unterdessen drohen neun Mitglieder, die Technische Expertengruppe zu verlassen, wenn die EU-Kommission Gaskraftwerke tatsächlich als nachhaltig einstuft.

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Klima und Energie kompakt vom 01.04.2021

Klima-Bewertung von Corona-Aufbauplänen der EU-Länder, Sorge vor Greenwashing der Erneuerbare-Energien-Richtlinie, Konsultationen zu Gas und energieeffizienten Gebäuden, deutsche Staatshilfen für Offshore-Windkraft, Energiegipfel der Internationalen Energieagentur (IEA).

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Meeresschutz in der EU, Arktis und international stockt

Zwei Drittel der EU-Länder sind ihre Pläne zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Meeren schuldig. Die UN-Seeschifffahrtsorganisation schlägt unverbindliche Leitlinien zur Nutzung von Schweröl in der Arktis vor. Deutschland setzt sich offenbar für eine UN-Konvention gegen Meeresmüll ein.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

UfU-Paper: EuGH-Urteil zur materiellen Präklusion

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) hat in einem Paper für den Deutschen Naturschutzring ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.01.2021 (Rs. C-826/18) beleuchtet. Mit dem Urteil bestätigt der EuGH, dass eine materielle Präklusion von Einwendungen in umweltrelevanten Zulassungsverfahren in weitem Umfang unzulässig ist. Dies gilt nach dem aktuellen Urteil für sämtliche Vorhaben, die von Art. 9 Abs. 2 der Aarhus-Konvention erfasst sind, selbst wenn diese im Einzelfall nicht unter die UVP-Richtlinie oder die Industrieemissionsrichtlinie fallen.

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Steckbrief: Wasserstoff für die Dekarbonisierung: Wundermittel oder Wunschtraum?

Um das Thema Wasserstoff ist ein regelrechter Hype entstanden. Das Element wird als Ersatz für fossile Energieträger und als flexibler Energiespeicher hoch gehandelt. Doch obwohl grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein einer klimaneutralen Zukunft ist, wird er ein knappes und teures Gut bleiben. Umweltverbände sind deshalb überzeugt, dass sein Einsatz auf wenige Sektoren begrenzt bleiben muss, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch auch die Erdgaslobby läuft sich mit der Verkehrs-und Wärmeindustrie warm, um mittels der Erzeugung von Wasserstoff ihr fossiles Geschäftsmodell zu verlängern.

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DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte

Mischen Sie sich ein und mischen Sie mit! Die nunmehr 7. und vollständig überarbeitete Auflage unseres EU-umweltpolitischen Nachschlagewerkes soll Ihnen den Einstieg in die europäische Umweltpolitik ermöglichen. Übersichtlich und kompakt zusammengestellt finden Sie hier Informationen über Verträge, Institutionen und Prozesse.

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Hintergrundpapier: Beginn der GAP-Trilogverhandlungen

Im November starten die interinstitutionellen Verhandlungen zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022. Lesen Sie im neuen DNR-Hintergrundpapier, in welchen Punkten Kommission, Rat und Parlament sich noch einigen müssen und wie die Verhandlungspositionen der einzelnen Institutionen aus Umwelt- und Naturschutzsicht zu bewerten sind.

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Factsheet: EU-Klimagesetz

Das europäische Klimagesetz, mit welchem das Ziel der Klimaneutralität 2050 erstmals gesetzlich verankert werden soll, ist umstritten. Zum Stand der Debatte, wie sich EU-Kommission, EU-Parlament und der Umweltrat positionieren, und wie Umweltverbände das Vorhaben bewerten, informiert dieses neue Factsheet.

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Archiv: umwelt aktuell 2019

Umwelt aktuell war der monatliche DNR-Infodienst für europäische und deutsche Umweltpolitik von Oktober 2007 bis Dezember 2019. Hier finden Sie die kompletten PDFs aus dem Jahr 2019.

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Steckbrief: Der Europäische Green Deal für die Transformation Europas (aktualisiert)

Im Dezember 2019 präsentierte die EU-Kommission den Europäischen Green Deal (EGD). Seitdem veröffentlichte sie nicht nur eine Reihe von Strategien und Initiativen, seit Mitte März verlangt auch die weltweite Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft nach Antworten aus Brüssel. Im aktualisierten Steckbrief erhalten Sie einen Überblick über alle bisher veröffentlichten Dokumente und die Auswirkungen der Corona-Krise auf den EGD.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Ob Atommüllendlagersuche in Deutschland, Klimaschutz oder Wasserstoff - hier können Sie sich bestens über aktuelle Umweltthemen informieren. Die Märzausgabe befasste sich mit dem Thema Wald, im April dreht sich alles um Mobilität.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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