Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressemitteilung | 19.01.2021

Nord Stream II: Unnötig für die Versorgungssicherheit, verheerend für den Umwelt- und Klimaschutz

Aus Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes gibt es keine Rechtfertigung für die Pipeline. Dass nun eigens eine Stiftung mit dem Zweck des Weiterbaus von Nord Stream II gegründet und hinter einer grünen Fassade versteckt wird, ist verlogen. Denn Erdgas kann keinesfalls als klimafreundlicher Energieträger angesehen werden und emittiert entlang seiner Förderungs- und Transportkette große Mengen an Treibhausgasen, insbesondere Methan. Für echten Klimaschutz brauchen wir einen Weg raus aus der fossilen Energiegewinnung und Energieinfrastruktur statt eines fossilen Lock-Ins auf Jahrzehnte.

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Gemeinsame Pressemeldung | 19.01.2021

Insektenschutz: Bundesregierung muss ihr eigenes Aktionsprogramm endlich umsetzen

Die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), CAMPACT, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe, Naturschutzbund (NABU), Umweltinstitut München e.V., WWF Deutschland und der Dachverband DNR fordern die Bundesregierung auf, endlich ein wirksames Gesetzespaket zum Schutz der Insekten auf den Weg zu bringen. Noch im vergangenen Dezember waren die Bemühungen am Widerstand des Bundeslandwirtschaftsministeriums gescheitert, Einvernehmen in der Bundesregierung herzustellen.

 

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Pressemitteilung | 16.01.2021

DNR fordert grundlegenden Paradigmenwechsel in der Europäischen Agrarpolitik

Tausende Menschen bringen heute im Zuge der „Wir haben es satt!“-Aktion über einen nach Berlin geschickten Fußabdruck ihren Protest für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zum Ausdruck. Die Forderungen der Teilnehmer*innen werden am heutigen Samstag vor dem Kanzleramt in Szene gesetzt und von einem umfangreichen Online-Programm begleitet. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die derzeit laufenden Verhandlungen zur Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP) für eine grundlegende Neuausrichtung im Einklang mit den Klima- und Artenschutzzielen der EU zu nutzen.

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Gemeinsame Pressemeldung | 13.01.2021

Bergrechtsreform: Goldener Handschlag für Tagebaubetreiber

Während der Bundestag heute Abend über die öffentlich-rechtlichen Verträge der Bundesregierung mit den Braunkohleunternehmen LEAG und RWE abstimmt, droht ein Gesetzentwurf aus dem Wirtschaftsministerium zukünftige Klimapolitik weiter zu verteuern. Die Klima-Allianz Deutschland, der Deutsche Naturschutzring e.V. (DNR), GRÜNE LIGA, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ClientEarth, Alle Dörfer bleiben und Greenpeace warnen vor zusätzlichen Kosten für den Kohleausstieg.

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Pressemitteilung | 18.12.2020

Deutsche Ratspräsidentschaft bringt Europa auf den Weg, aber nicht ins Ziel

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring zieht zum Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine gemischte Bilanz. Der deutsche EU-Vorsitz konnte unter widrigen Rahmenbedingungen die Mammutaufgabe des mehrjährigen EU-Budgets zum Abschluss bringen und in einigen Bereichen - wie einer Anhebung des EU-Klimaziels - wichtige Teilerfolge erzielen. „Es ist der deutschen Ratspräsidentschaft gelungen, die EU durch die schwierige Coronakrise zu manövrieren. Das Virus wie auch die Debatten um die Rechtsstaatlichkeit haben jedoch dazu geführt, dass die Klimakrise und das Artensterben nicht mit der Dringlichkeit behandelt wurden, wie diese doppelte Krise es erfordern würde."

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Pressestatement | 16.12.2020

IGB Policy Brief „Ausbaupläne an der Oder – Gefahren für Natur und nachhaltige Nutzung“

Florian Schöne, Politischer Geschäftsführer des DNR, kommentiert: "Das „Policy Brief“ des IGB macht deutlich, dass durch den Oderausbau irreversible Folgen für die biologische Vielfalt zu erwarten sind. Wer 20 Jahre nach Inkrafttreten der EU-Wasserrahmenrichtlinie behauptet, der Oderausbau sei im Einklang mit der europäischen Umwelt- und Naturschutzgesetzgebung machbar, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt."

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Pressestatement | 11.12.2020

Zur Einigung des Europäischen Rats zum EU-Klimaziel für 2030

DNR-Präsident Kai Niebert: „Statt mit leeren Händen zu kommen, kann Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der morgigen fünfjährigen Jubiläumsfeier des Pariser Klimaabkommens einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die Klimakrise ankündigen. Doch das Ziel von mindestens 55 Prozent Treibhausgasreduktion bis 2030 hat einen bitteren Beigeschmack."

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Gemeinsame Pressemeldung | 02.12.2020

Von verzagten Gesetzen und verpassten Chancen - Bilanz nach einem Jahr Klimaschutzprogramm 2030

Anlässlich der heutigen Sitzung des Klimakabinetts stellen die deutschen Umweltverbände DNR, BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF der Bundesregierung bei ihrer Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 ein schlechtes Zeugnis aus: „Selbst die wenigen guten Ansätze des insgesamt völlig unzureichenden Klimapakets werden von der Bundesregierung gar nicht oder nur wenig wirksam umgesetzt.“

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Aktuelles

Strengere Regeln gegen Verpackungsmüllberge

25.1.2021 - Eine Recyclingquote für Plastikflaschen, Pfandpflicht auch für Säfte und Getränkedosen und mehr Mehrweg: Das sieht die Novelle des Verpackungsgesetzes vor, die die Bundesregierung im Januar beschlossen hat. Umwelt- und Verbraucherorganisationen monieren Ausnahmen und mögliche Schlupflöcher.

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2021: Klimaschutz ist gemeinnützig

14.1.2021 - Im vergangenen Dezember haben Bundestag und Bundesrat Neuregelungen im Steuerrecht verabschiedet, darunter veränderte Rahmenbedingungen zur Stärkung des Ehrenamts. Was ist sonst noch neu im Gemeinnützigkeitsrecht seit Januar?

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Schwerpunkt

Klimajahr 2020

09.12.2020 - Die Dezemberausgabe des DNR-Newsletters beschäftigt sich mit der Klimapolitik des zu Ende gehenden Jahres. Unsere Autor*innen werfen kurz vor dem 5. Jahrestag des Pariser Klimaabkommens einen Blick zurück: Was ist gut gelaufen? Wo muss dringend nachgebessert werden? Ein wichtiger Bereicht ist dabei die Landwirtschaft. Im Interview zeigt Brigitte Knopf vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) mögliche Zukunftsszenarien einer klimaneutralen Welt auf.

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Interview mit Brigitte Knopf

Vision Klimaneutralität

09.12.2020 - Wenn die Erde bis 2050 treibhausgasneutral werden soll, muss sich die Weltgemeinschaft noch mächtig anstrengen. Das Leitinstrument, um dieses Ziel zu erreichen, ist ein CO2-Preis nicht nur für Energie, sondern auch für Wärme und Verkehr, findet Brigitte Knopf.

 

 

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Artikel von Alexandra Endres

Netto-Null-Ziel von Paris setzt Maßstäbe

09.12.2020 - Mit dem Pariser Abkommen wurden vor fünf Jahren die Weichen gestellt für globale Klimaneutralität in der zweiten Jahrhunderthälfte. Fossile Energien haben keine Zukunft. Allerdings bemängeln Kritiker, dass es keine Gerechtigkeit für die ärmsten Länder gibt, die am meisten unter der Klimakrise leiden. Zudem muss das Tempo beschleunigt werden, um null Emissionen bis 2050 zu erreichen.

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Artikel von André Prescher

EU-Agrarpolitik: Wird der Klimaschutz untergepflügt?

09.12.2020 - Die Landwirtschaft wird am meisten unter dem Klimawandel leiden und ist zugleich Lösung im Kampf gegen die Erderhitzung. In der Agrarpolitik sind diese Erkenntnisse leider noch nicht angekommen, zu rückwärtsgewandt sind die jüngsten Beschlüsse auf EU-Ebene.

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Nach 44 Jahren: Ein neues Jagdrecht

06.11.2020 - Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Jagdrechts, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Waffengesetzes auf den Weg gebracht. Es geht um Vereinheitlichung, Waldverjüngung und Bleimunition. Natur- und Tierschutzverbände reagierten enttäuscht.

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Raumordnung Ost- und Nordsee - nicht nachhaltig und mutlos?

06.11.2020 - Mehrere Umweltverbände haben sich an der Konsultation zum Entwurf der Raumordnungspläne beteiligt. Ungebremste Übernutzung moniert der WWF, der Meeresnaturschutz komme zu kurz, kritisiert der NABU - und der geplante Offshore-Ausbau sei zu expansiv, sagt der BUND.

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Der deutschlandweit größte Naturschutzkongress sucht nach Antworten auf drängende Fragen, die sich durch den schnellen Wandel unserer Städte und der ländlichen Räume für den Naturschutz ergeben: Wie können Artensterben und Klimawandel gebremst werden? Wie können neue Schwarmstädte naturverträglich und klimaschonend entwickelt werden? Wie wird der ländliche Raum als Arbeitsplatz und Wohnort auf nachhaltige Weise attraktiver? Kann der Naturschutz sich in einer attraktiven Kulturlandschaft mit hohem Erholungswert behaupten? Welche Bündnispartner kann der Naturschutz gewinnen, um erfolgreich den schnellen Wandel in Stadt und Land mitzugestalten?

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Unsere Positionen

Offener Brief

RED II im Verkehr: Mobilitätswende ohne Anbaubiomasse als Kraftstoff

16.12.2020 - Zurzeit wird über die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehrsbereich beraten. In einem offenen Brief hat sich ein Bündnis verkehrspolitischer Umweltverbände an die zuständigen Ministerien gewandt. Der Verkehrssektor müsse sich an den Leitplanken Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Effizienz orientieren und dringend seine Treibhausgasemissionen drosseln. Der Anbau von Biomasse für Kraftstoffe sei dabei nicht dienlich.

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Forderungspapier

Deutsche NGOs fordern Pelzfarmverbot in der gesamten EU

09.12.2020 - Nach Ausbrüchen von SARS-CoV-2 in europäischen Nerzfarmen haben Natur-, Tierschutz- und Umweltorganisationen ein Forderungspapier für ein generelles Pelzfarmverbot in der gesamten EU vorgelegt. Das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus werde durch das Zusammenleben vieler Tiere auf engem Raum drastisch erhöht.

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Offener Verbändebrief

Illegalen Import über Online-Marktplätze stoppen

26.11.2020 - Ein Bündnis von Umwelt-, Verbraucherschutz- und Entwicklungsverbänden hat zusammen mit zwei Wirtschaftsakteuren auf die negativen Folgen massiven Online-Handels hingewiesen. Gesetzeslücken bedrohten die Existenz vieler Händler und gefährdeten Umwelt sowie Verbraucher*innen.

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Forderungsreihe

Mit dem Europäischen Green Deal die EU zukunftsfähig machen

Herbst 2020 - Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Biodiversitätsschutz und Lebensmittelproduktion, Finanzpolitik, schadstofffreie Umwelt, Mobilität, Nachhaltigkeit: Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder haben insgesamt sieben umfangreiche Forderungspapiere zu zentralen Aspekten des Europäischen Green Deal erarbeitet.

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Offener Verbändebrief

Wiederaufbau ohne Förderung fossiler Energien

05.11.2020 - Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat sich zusammen mit weiteren Verbänden an die EU-Abgeordneten gewandt. Die zur Erholung der Wirtschaft eingerichtete Aufbau- und Resilienzfazilität darf keine fossilen Energieträger fördern, so das Bündnis.

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Manifest

Stop New Hydropower in Europe

26.10.2020 - Mehr als 150 Organisationen in Europa, darunter der Deutsche Naturschutzring, fordern angesichts der verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt einen Entwicklungsstopp neuer Wasserkraftwerke in Europa.

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Gemeinsame Stellungnahme

Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehr

15.10.2020 - Die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II (RED II) in nationales Recht steht an. Das BMU hat zur Umsetzung von Artikel 25 bis 28, die den Verkehrsbereich betreffen, Gesetzes- und Verordnungsentwürfe vorgelegt. Die Umweltverbände DNR, WWF, BUND, VCD, DUH, Robin Wood und Greenpeace haben im Rahmen der Verbändeanhörung am 15. Oktober 2020 eine gemeinsame Stellungnahme eingereicht.

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Offener Verbändebrief

Just Transition Fund ohne fossiles Gas!

06.10.2020 - Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat sich zusammen mit weiteren Verbänden an Bundesminister Peter Altmaier gewandt. Der Aufbau von Gasinfrastruktur darf im EU-Fonds für einen gerechten Übergang nicht als förderfähig eingestuft werden.

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Stellungnahme

Novellierung des Bundesjagdgesetzes

20.08.2020 - Insgesamt ist der DNR mit dem von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner vorgelegten Entwurf nicht zufrieden. Die Chance wurde vertan, wirklich substantielle und zielführende Weiterentwicklungen festzuschreiben, auch wenn einige Regelungen erste Schritte hinsichtlich einer stärkeren Berücksichtigung von Natur- und Tierschutz darstellen.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews

Fangquotendebatte in der Brexit-Verlängerung

Der Fischereirat hat der EU-Kommission die weiteren Fangquotenverhandlungen mit dem Ex-EU-Mitgliedstaat Großbritannien übertragen. Transparent soll es dabei zugehen, fordern die Minister*innen. Der britische Fischereiauditbericht indes zeigt, dass dort 6 von 10 Beständen überfischt sind, warnt die Meeresschutzorganisation Oceana.

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Hitze, Ausbau und Wasserkraft gefährden Gewässer

Längere Hitzewellen dürften den Seen weltweit künftig stark zusetzen. Österreich protestiert bei der EU gegen den Ausbau des Donau-Oder-Elbe-Kanals. Der deutsche Bundestag "beschließt schwere Eingriffe in Fließgewässer", kritisiert der Deutsche Angelfischer-Verband.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte

Mischen Sie sich ein und mischen Sie mit! Die nunmehr 7. und vollständig überarbeitete Auflage unseres EU-umweltpolitischen Nachschlagewerkes soll Ihnen den Einstieg in die europäische Umweltpolitik ermöglichen. Übersichtlich und kompakt zusammengestellt finden Sie hier Informationen über Verträge, Institutionen und Prozesse.

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Hintergrundpapier: Beginn der GAP-Trilogverhandlungen

Im November starten die interinstitutionellen Verhandlungen zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022. Lesen Sie im neuen DNR-Hintergrundpapier, in welchen Punkten Kommission, Rat und Parlament sich noch einigen müssen und wie die Verhandlungspositionen der einzelnen Institutionen aus Umwelt- und Naturschutzsicht zu bewerten sind.

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Factsheet: EU-Klimagesetz

Das europäische Klimagesetz, mit welchem das Ziel der Klimaneutralität 2050 erstmals gesetzlich verankert werden soll, ist umstritten. Zum Stand der Debatte, wie sich EU-Kommission, EU-Parlament und der Umweltrat positionieren, und wie Umweltverbände das Vorhaben bewerten, informiert dieses neue Factsheet.

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Archiv: umwelt aktuell 2019

Umwelt aktuell war der monatliche DNR-Infodienst für europäische und deutsche Umweltpolitik von Oktober 2007 bis Dezember 2019. Hier finden Sie die kompletten PDFs aus dem Jahr 2019.

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Steckbrief: Der Europäische Green Deal für die Transformation Europas (aktualisiert)

Im Dezember 2019 präsentierte die EU-Kommission den Europäischen Green Deal (EGD). Seitdem veröffentlichte sie nicht nur eine Reihe von Strategien und Initiativen, seit Mitte März verlangt auch die weltweite Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft nach Antworten aus Brüssel. Im aktualisierten Steckbrief erhalten Sie einen Überblick über alle bisher veröffentlichten Dokumente und die Auswirkungen der Corona-Krise auf den EGD.

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Steckbrief: One-In-One-Out unter dem Deckmantel der besseren Rechtsetzung

Unter dem Schlagwort Bürokratiebremse will Deutschland auch in der EU eine One-In-One-Out-Regel (OIOO) einführen. Wie fungiert Bürokratieabbau als Deckmantel für Deregulierungspolitik? Warum birgt dieser Ansatz die Gefahr, den Europäischen Green Deal (EGD) der EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen zu konterkarieren? Was besagt diese Regel? Warum ist OIOO kein sinnvolles Instrument der „besseren Rechtsetzung“? Wie ist der Stand in Deutschland? Was sagen Umweltverbände und Gewerkschaften? Diese und weitere Fragen beantwortet dieser Steckbrief.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Nach der Atommüllendlagersuche in Deutschland (11/2020) und Klimaschutz (12/2020) behandelt die Februarausgabe 2021 das Thema Wasserstoff.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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