Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressestatement | 03.08.2021

Pressestatement zur Veröffentlichung der AG Energiebilanzen über den Energieverbrauch im 1. Halbjahr 2021

Während Deutschland noch immer mit den Folgen der jüngsten Flutkatastrophe kämpft und so die Klimakrise wieder ins allgemeine Bewusstsein gerückt ist, werden plötzlich alle, zumindest rhetorisch, zu Klimaschützern. Doch in Wahrheit wurde die Krise in den letzten Jahren durch Aussitzen und Verhindern immer weiter angeheizt. Die heutige Veröffentlichung der AG Energiebilanzen zeigt in aller Deutlichkeit: Die Emissionen steigen weiter – denn Wirtschaftskrisen machen keinen Klimaschutz.

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Pressemitteilung | 30.06.2021

Zukunftskommission Landwirtschaft einigt sich auf Abschlussbericht

Am gestrigen Dienstagabend hat die Zukunftskommission Landwirtschaft nach knapp zehnmonatiger Arbeit ihren Abschlussbericht beschlossen. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßt die Einigung als einen wichtigen Schritt in Richtung einer umweltverträglicheren und zukunftsfähigen Landwirtschaft in Deutschland. Nun sei die Politik gefragt, das Ergebnis durch entschlossenes Handeln umzusetzen.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 30.06.2021

Gemeinsame Pressemitteilung zum Abschluss der Zukunftskommission Landwirtschaft

Mit der Verabschiedung ihres Abschlussberichtes hat die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) gestern Abend ihren Auftrag von Bundeskanzlerin Merkel erfolgreich abgeschlossen. Die 30 Kommissionsmitglieder fordern einstimmig eine Transformation der Landwirtschaft und des Ernährungssystems, um den ökologischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen. Diese ist aus Gründen von Ökologie und Tierschutz notwendig.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 25.06.2021

Bundesrat und Bundestag verabschieden längst überfälliges Insektenschutzpaket

Nach monatelangen Verhandlungen und ständigen Vertagungen haben Bundestag und Bundesrat gestern bzw. heute das Insektenschutzpaket bestehend aus einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes sowie einer Novelle der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung auf den Weg gebracht. Die Umweltorganisationen BUND, DUH, Greenpeace, NABU, WWF und der Umweltdachverband DNR begrüßen das Paket als längst überfälligen Schritt, dem weitere Maßnahmen zum Schutz der Insekten folgen müssen.

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Pressestatement | 24.06.2021

DNR-Statement zur Novellierung des Bundes-Klimaschutzgesetzes

Es ist bemerkenswert, mit welcher Geschwindigkeit die Bundesregierung das Klimaschutzgesetz als Reaktion auf die Entscheidung aus Karlsruhe überarbeitet hat. Das Vorziehen des Zieljahres für die Klimaneutralität auf 2045, die Anhebung des Klimaziels für 2030 auf 65 Prozent und die Einführung eines zusätzlichen Ziels für natürliche Senken sind Schritte in die richtige Richtung. Doch gerade das Ziel der Klimaneutralität 2045 zeigt: Es geht nun nicht mehr um bloße Reduktion, sondern um eine echte Transformation.

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Pressemitteilung | 16.06.2021

Die letzten 100 Tage nutzen: 55 Organisationen legen Klimaschutz-Sofortprogramm vor

Die Bundesregierung muss das überarbeitete Klimaschutzgesetz noch vor der Sommerpause mit konkreten Maßnahmen zur CO₂-Minderung hinterlegen. Das fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) zusammen mit 54 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen sowie weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft in einem heute veröffentlichten Klimaschutz-Sofortprogramm.

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Aktuelles

Nach der Hochwasserkatastrophe - Stimmen von Umweltorganisationen

22.07.2021 - Bilder der Zerstörung prägen nach wie vor die Regionen im Westen und Süden Deutschlands, die von der Unwetterkatastrophe Mitte Juli getroffen wurden. Die Unwetter haben auch Spuren in der Landschaft hinterlassen. Erosionen, Unterspülungen, kaputte Wege, Brücken, Schienen, Straßen, um nur einige Folgeschäden zu nennen. Während die Aufräum- und Bergungsarbeiten nach dem Hochwasser weitergehen, melden sich Umweltorganisationen zu Wort, die teils in ihrer direkten Arbeit vor Ort betroffen sind.

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Interview mit Christian Wolter und Sonja Jähnig

"Artenverlust in Süßgewässern ist noch nicht im politischen Diskurs"

07.07.2021 - Wie wirken Wasserkraftwerke und andere Bauten auf die Biodiversität unter Wasser? Was stellen invasive Arten in Fließgewässern an? Diese und andere Fragen beantworten Christian Wolter und Sonja Jähnig vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei.

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Artikel von Sascha Maier, Rewilding Oder Delta

#saveoder – Rettet die Oder

07.07.2021 - Der geplante Ausbau des Grenzflusses und der beabsichtigte Bau des Donau-Oder-Elbe-Kanals droht wertvolle Flusslandschaften in Mitteleuropa zu zerstören. Umweltorganisationen diesseits und jenseits des Flusses wehren sich dagegen.

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Artikel von Marion Hammerl, Bodensee-Stiftung

Schutz der Seen und Feuchtgebiete – eine Mammutaufgabe

07.07.2021 - Süßwasser- und Meeresarten sowie Feuchtgebiete haben sich in den vergangenen drei Jahrhunderten drastisch reduziert. Hauptursache sind Verschmutzungen aus Landwirtschaft und Industrie. Hinzu kommt der Klimawandel. In Deutschland erarbeitet die Bodensee Stiftung einen Handlungsleitfaden zur Bekämpfung des Mikroplastikproblems.

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Schwerpunkt

Ökologischer Gewässerzustand

07.07.2021 - Die Juliausgabe widmet sich Flüssen, Seen, Auen und deren ökologischem Zustand. Unsere Autor*innen werfen einen kritischen Blick auf die Wasserrahmenrichtlinie der EU, auf den geplanten Ausbau der Oder, beschreiben die Mammutaufgabe eines guten Bodensee-Managements und beantworten Fragen zur aquatischen Biodiversität.

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Artikel von Juliane Grüning, DNR

Wenn das Wasserseelchen was zu sagen hätte

07.07.2021 - Die Wasserrahmenrichtlinie ist das europäische Regelwerk für die Bewirtschaftung von Flüssen. Doch mit der Umsetzung hapert es. Ein Überblick über den Status Quo, die Sicht von Nichtregierungsorganisationen und das Jahr 2021 als strategisch wichtiger Wendepunkt.

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Umweltrelevante Beschlüsse der Gesetzgebung - Rückblick und Ausblick

30.6.2021 - In knapp drei Monaten wird ein neuer Bundestag gewählt. Bundestag und Bundesrat haben in den letzten Sitzungen vor der Sommerpause noch einige für die Umwelt wichtige Gesetze verabschiedet, so die Novelle des Klimaschutzgesetzes, das Insektenschutzgesetz und die Reform der Agrarpolitik. 55 Umweltorganisationen fordern in einem Klimaschutz-Sofortprogramm die letzten 100 Tage vor der Wahl zu nutzen, um konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz festzuschreiben.

 

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Schwerpunkt

Fit for 55 - Das EU-Klimagesetz

09.06.2021 - Die EU wird im Juli ihr Klimagesetz präsentieren – und diesem Thema widmet sich der Schwerpunkt im aktuellen Newsletter. Ist Deutschland „Fit für 55“? Das hinterfragen unsere Autor*innen in Beiträgen über Kohleausstieg und Emissionshandel oder einen klimaneutralen Gebäudesektor. Im Interview verweist der EU-Abgeordnete Michael Bloss auf die entscheidende Rolle Deutschlands bei den EU-Verhandlungen für das Klimagesetz und mahnt an, dass blumige Worte allein nicht mehr helfen. Auch der DNR und die Klima-Allianz Deutschland fordern eine konstruktive Beteiligung der Bundesrepublik.

 

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Interview mit dem EU-Abgeordneten Michael Bloss

Europäische Klimapolitik: Dreh- und Angelpunkt Deutschland

09.06.2021 - Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum deutschen Klimaschutzgesetz hat der Bundesregierung einen Neustart in der Klimapolitik verordnet. Deutschland legte in Rekordzeit den Entwurf für eine Novelle des Klimaschutzgesetzes vor. Was das für die Verhandlungen in der Europäischen Union bedeutet, dazu der EU-Abgeordnete Michael Bloss.

 

 

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Unsere Positionen

Gemeinsame Stellungnahme von AbL und DNR

Zum Umweltbericht der Strategischen Umweltprüfung (SUP) zum GAP-Strategieplan

26.07.2021 - Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) sprechen sich in ihrer Beurteilung des Umweltberichts dafür aus, die Strategische Umweltprüfung (SUP) aufgrund der hohen Umweltrelevanz der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU im weiteren Prozess der Erstellung des GAP-Strategieplans fortlaufend zu aktualisieren und anzupassen.

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Naturschutzpolitische Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021

Stop the loss – eine ambitionierte Naturschutzpolitik ist überfällig

22.06.2021 - Schutz der biologischen Vielfalt, eine naturverträgliche Nutzung stärken, die finanziellen Grundlagen des Naturschutzes verbessern: Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September haben 27 Naturschutz- und Umweltorganisationen ihre zentralen naturschutzpolitischen Forderungen für die kommende Legislaturperiode vorgestellt.

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Forderungspapier

Die letzten 100 Tage nutzen: Organisationen legen Klimaschutz-Sofortprogramm vor

16.06.2021 - Die Bundesregierung muss das überarbeitete Klimaschutzgesetz noch vor der Sommerpause mit konkreten Maßnahmen zur CO₂-Minderung hinterlegen. Das fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) zusammen mit 54 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen sowie weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft in einem Klimaschutz-Sofortprogramm.

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Positionspapier

LULUCF: Umweltorganisationen positionieren sich zu natürlichen Kohlenstoffsenken

11.06.2021 - Die Land- und Forstwirtschaft muss mit rechtlich verpflichtenden und ambitionierten Zielen einen deutlich größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten, fordern die Umweltorganisationen BUND, E3G, Greenpeace, Succow-Stiftung, WWF sowie der Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR). Denn die Landnutzung als natürliche Kohlenstoffsenke ist mitentscheidend, um das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu ermöglichen.

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Offener Brief

Kein fossiles Gas in der zukünftigen Energieinfrastruktur der EU

10.06.2021 - Der Deutsche Naturschutzring fordert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf, sich im Energierat der EU dafür einzusetzen, die Förderung aller fossilen Gasinfrastrukturprojekte zu beenden, eine Beimischung von Wasserstoff zu fossilen Brennstoffen auszuschließen und keinen Raum für Ausnahmeregelungen zu lassen.

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Offener Verbändebrief

Moorschutzstrategie - bitte zeitnah und ambitioniert!

20.05.2021 - Bundeskanzleramtschef Helge Braun soll sich für die Verabschiedung der Moorschutzstrategie noch in dieser Legislatur einsetzen. Vor allem muss diese Strategie den übergeordneten Klimaschutz-Zielen entsprechen. Das fordern gemeinsam mit dem Dachverband Deutscher Naturschutzring und der Michael Succow Stiftung noch 21 weitere Organisationen.

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Positionspapier - Maßnahmenkatalog

10 Weichenstellungen für die Verkehrswende

27.04.2021 - Im Jahr der Bundestagswahl haben die Allianz pro Schiene, der DNR und Greenpeace zentrale Maßnahmen für einen kraftvollen Start in die Verkehrswende zusammengestellt. Der Verkehr muss weg vom Verbrenner zum elektrischen Antrieb und von Pkw und Lkw auf Schiene, Bus und Rad umgelenkt werden.

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Offener Brief

Verbändekritik am Entwurf zur Waldstrategie 2050

23.04.2021 - Wesentliche Elemente zur notwendigen ökologischen Transformation fehlen, einseitig an Lobbyinteressen ausgerichtet, nationale und europäische Naturschutzziele missachtend: Der Entwurf der nationalen Waldstrategie 2050 aus dem Landwirtschaftsministerium trifft auf harsche Kritik aus den Reihen der Umweltverbände.

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Wahlforderungen

Bundestagswahl 2021: Unsere Kernforderungen

22.04.2021 - "Die zweitbeste Zeit ist jetzt! Wie die neue Bundesregierung die Klima- & Biodiversitätskrise stoppen muss": Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring hat zusammen mit insgesamt 35 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen gemeinsame Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021 vorgestellt.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews

Klima und Energie kompakt vom 29.07.2021

China und die USA treibt der europäische CO2-Grenzausgleichsmechanismus um. Umweltorganisationen beklagen, wie Brüssel Gasprojekte auswählt. Im Klimakommuniqué der G20-Staaten fehlen zwei wesentliche Punkte. Der Weltklimarat arbeitet intensiv am neuen Sachstandsbericht.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Steckbrief: Vertragsverletzungsverfahren im Umweltbereich

Rund 80 Prozent der nationalen Umweltgesetzgebung haben ihren Ursprung in Brüssel. Doch viele EU-Rechtsakte (Richtlinien und Verordnungen) werden von den Mitgliedstaaten nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Bei Verstößen kann die EU-Kommission rechtliche Schritte in Form von Vertragsverletzungsverfahren gegen EU-Länder einleiten. 2020 zählte die EU-Kommission die häufigsten Verstöße im Umweltbereich.

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Steckbrief: Der Zero Pollution Action Plan

Die EU-Kommission hat Mitte Mai 2021 ihren lang erwarteten Aktionsplan Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden mit Anhängen vorgelegt (Zero Pollution Action Plan – ZPAP). Der neue Steckbrief der EU-Koordination informiert Sie über die darin aufgelisteten Maßnahmen und Reaktionen aus der Umweltbewegung.

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Steckbrief: LULUCF – Klimarettung durch natürliche CO2-Senken?

Die EU hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 mindestens 55 Prozent ihrer klimaschädlichen Treibhausgase im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, um 2050 klimaneutral zu werden. Dabei ist der Themenkomplex Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft - kurz LULUCF (Land Use, Land Use change and Forestry) wichtiger denn je. Denn die Rolle von Landnutzung und natürlichen Senken ist mitentscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität zu ermöglichen.

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Steckbrief: Produktpolitik im Europäischen Green Deal

„Nachhaltige Produkte sollen in der Europäischen Union zur Norm werden!“ Mit diesem Versprechen präsentierte die EU-Kommission von Ursula von der Leyen im März 2020 den Neuen Aktionsplan Kreislaufwirtschaft. Wie unsere Produkte tatsächlich langlebiger, reparierbarer, recyclingfähiger und frei von Schadstoffen und Menschenrechtsverletzungen werden sollen, erklärt der neue Steckbrief der EU-Koordination.

 

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UfU-Paper: EuGH-Urteil zur materiellen Präklusion

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) hat in einem Paper für den Deutschen Naturschutzring ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.01.2021 (Rs. C-826/18) beleuchtet. Mit dem Urteil bestätigt der EuGH, dass eine materielle Präklusion von Einwendungen in umweltrelevanten Zulassungsverfahren in weitem Umfang unzulässig ist. Dies gilt nach dem aktuellen Urteil für sämtliche Vorhaben, die von Art. 9 Abs. 2 der Aarhus-Konvention erfasst sind, selbst wenn diese im Einzelfall nicht unter die UVP-Richtlinie oder die Industrieemissionsrichtlinie fallen.

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Steckbrief: Wasserstoff für die Dekarbonisierung: Wundermittel oder Wunschtraum?

Um das Thema Wasserstoff ist ein regelrechter Hype entstanden. Das Element wird als Ersatz für fossile Energieträger und als flexibler Energiespeicher hoch gehandelt. Doch obwohl grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein einer klimaneutralen Zukunft ist, wird er ein knappes und teures Gut bleiben. Umweltverbände sind deshalb überzeugt, dass sein Einsatz auf wenige Sektoren begrenzt bleiben muss, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch auch die Erdgaslobby läuft sich mit der Verkehrs-und Wärmeindustrie warm, um mittels der Erzeugung von Wasserstoff ihr fossiles Geschäftsmodell zu verlängern.

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DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte

Mischen Sie sich ein und mischen Sie mit! Die nunmehr 7. und vollständig überarbeitete Auflage unseres EU-umweltpolitischen Nachschlagewerkes soll Ihnen den Einstieg in die europäische Umweltpolitik ermöglichen. Übersichtlich und kompakt zusammengestellt finden Sie hier Informationen über Verträge, Institutionen und Prozesse.

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Hintergrundpapier: Beginn der GAP-Trilogverhandlungen

Im November starten die interinstitutionellen Verhandlungen zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022. Lesen Sie im neuen DNR-Hintergrundpapier, in welchen Punkten Kommission, Rat und Parlament sich noch einigen müssen und wie die Verhandlungspositionen der einzelnen Institutionen aus Umwelt- und Naturschutzsicht zu bewerten sind.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Ob Atommüll, Klimaschutz, Wasserstoff, Wald oder Mobilität - hier können Sie sich bestens über aktuelle Umweltthemen informieren. Die Juniausgabe befasst sich mit EU-Klimapolitik (#Fitfor55), im Juli geht es um ökologische Gewässerpolitik.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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