Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressestatement | 24.06.2021

DNR-Statement zur Novellierung des Bundes-Klimaschutzgesetzes

Es ist bemerkenswert, mit welcher Geschwindigkeit die Bundesregierung das Klimaschutzgesetz als Reaktion auf die Entscheidung aus Karlsruhe überarbeitet hat. Das Vorziehen des Zieljahres für die Klimaneutralität auf 2045, die Anhebung des Klimaziels für 2030 auf 65 Prozent und die Einführung eines zusätzlichen Ziels für natürliche Senken sind Schritte in die richtige Richtung. Doch gerade das Ziel der Klimaneutralität 2045 zeigt: Es geht nun nicht mehr um bloße Reduktion, sondern um eine echte Transformation.

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Pressemitteilung | 16.06.2021

Die letzten 100 Tage nutzen: 55 Organisationen legen Klimaschutz-Sofortprogramm vor

Die Bundesregierung muss das überarbeitete Klimaschutzgesetz noch vor der Sommerpause mit konkreten Maßnahmen zur CO₂-Minderung hinterlegen. Das fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) zusammen mit 54 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen sowie weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft in einem heute veröffentlichten Klimaschutz-Sofortprogramm.

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Pressemitteilung | 11.06.2021

Umweltorganisationen positionieren sich zu natürlichen Kohlenstoffsenken

Die Land- und Forstwirtschaft muss einen deutlich größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten, fordern die Umweltorganisationen BUND, E3G, Greenpeace, Succow-Stiftung, WWF sowie der Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR). Denn die Landnutzung als natürliche Kohlenstoffsenke ist mitentscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu ermöglichen.

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Pressemitteilung | 04.06.2021

29 Umwelt- und Naturschutzorganisationen fordern grünes Licht von CDU und CSU für Insektenschutzpaket

Das Insektenschutzpaket bestehend aus der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes und einer Novelle der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung droht zum Ende der Legislaturperiode am Widerstand von CDU/CSU im Bundestag und auf Landesebene zu scheitern. Vor diesem Hintergrund appelliert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) gemeinsam mit 28 weiteren Umwelt- und Naturschutzorganisationen in einem Offenen Brief an die Vorsitzenden von CDU und CSU, sich für die Verabschiedung eines ambitionierten Insektenschutzpaketes einzusetzen.

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Pressestatement | 28.05.2021

DNR-Statement zum Abbruch der Trilogverhandlungen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

Trotz aller Vorsätze der portugiesischen Ratspräsidentschaft, die Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission in dieser Woche abzuschließen, sind die Verhandlungen heute früh ein weiteres Mal an der Blockade der EU-Mitgliedstaaten gescheitert. Die mangelnde Bereitschaft seitens der Mitgliedstaaten, auf das EU-Parlament und seine Forderungen nach einer ambitionierteren GAP zuzugehen, bestätigen einmal mehr den geringen Willen für eine überfällige Transformation der EU-Agrarpolitik.

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Aktuelles

Schwerpunkt

Fit for 55 - Das EU-Klimagesetz

09.06.2021 - Die EU wird im Juli ihr Klimagesetz präsentieren – und diesem Thema widmet sich der Schwerpunkt im aktuellen Newsletter. Ist Deutschland „Fit für 55“? Das hinterfragen unsere Autor*innen in Beiträgen über Kohleausstieg und Emissionshandel oder einen klimaneutralen Gebäudesektor. Im Interview verweist der EU-Abgeordnete Michael Bloss auf die entscheidende Rolle Deutschlands bei den EU-Verhandlungen für das Klimagesetz und mahnt an, dass blumige Worte allein nicht mehr helfen. Auch der DNR und die Klima-Allianz Deutschland fordern eine konstruktive Beteiligung der Bundesrepublik.

 

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Interview mit dem EU-Abgeordneten Michael Bloss

Europäische Klimapolitik: Dreh- und Angelpunkt Deutschland

09.06.2021 - Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum deutschen Klimaschutzgesetz hat der Bundesregierung einen Neustart in der Klimapolitik verordnet. Deutschland legte in Rekordzeit den Entwurf für eine Novelle des Klimaschutzgesetzes vor. Was das für die Verhandlungen in der Europäischen Union bedeutet, dazu der EU-Abgeordnete Michael Bloss.

 

 

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Artikel von Juliette de Grandpré

Handschuh für die unsichtbare Hand: Wie der Kohleausstieg über Reformen im Emissionshandel gelingen kann

09.06.2021 - Damit die europäische Klimapolitik ihre Ziele erreicht, muss der Emissionshandel dringend reformiert werden, denn zu viele Zertifikate fluten den Markt. Ein weiterer wichtiger Hebel zur Änderung ist ein CO2-Mindestpreis. Der Strukturwandel in ehemaligen Kohleregionen muss gerecht ablaufen und die Menschen vor Ort sind von Anfang an daran zu beteiligen. Von Juliette de Grandpré, WWF

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Artikel von Alexandra Langenheld und Georg Thomaßen

Ein Gebäudekonsens für Klimaneutralität

09.06.2021 - Der Handlungsdruck im Gebäudesektor ist gewaltig – und die Politik hat jahrelang weggeschaut. Trotz der Corona-Pandemie hat der Sektor 2020 als einziger sein Klimaziel nicht erfüllt. Hinzu kommt das neue, ehrgeizige 2030-Klimaziel von 65 Prozent Treibhausgasminderung. Die Agora Energiewende präsentiert 10 Eckpunkte, wie bezahlbarer Wohnraum und Klimaneutralität 2045 zusammen zu erreichen sind. Von Alexandra Langenheld und Georg Thomaßen, Agora Energiewende

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Bundesverdienstkreuz für Jörg Sommer

08.06.2021 - Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring gratuliert! Am gestrigen Montag ist Jörg Sommer, dem Vorsitzenden der Deutschen Umweltstiftung und Direktor des Instituts für Partizipation, durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande verliehen worden.

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Insekten schützen - damit es weiter summt und brummt

4.6.2021 - In knapp vier Monaten wird ein neuer Bundestag gewählt. Und die amtierenden Volksvertreter*innen haben es immer noch nicht geschafft, das Insektenschutzpaket zu beschließen. In einem offenen Brief appellieren zahlreiche Umweltorganisationen an CDU und CSU, den Insektenschutz nicht weiter auf die lange Bank zu schieben, sondern noch im Juni darüber abzustimmen.

 

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Auswirkungen der Pandemie auf die Zivilgesellschaft

21.05.2021 - Die Zivilgesellschaft hilft seit Beginn der Covid-19-Pandemie, die Krise abzufedern. Gleichzeitig sind Organisationen, Vereine, Verbände und Stiftungen selbst genauso von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Eine Studie der Maecenata Stiftung fasst die Lage zusammen.

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Schwerpunkt

Deutscher Naturschutztag

17.05.2021 - Die Maiausgabe dreht sich rund um den Deutschen Naturschutztag. Die Fachtagung hat in diesem Jahr das Motto Stadt-Land-Fluss, und unsere Autor*innen gehen der Frage nach: Welche Natur wollen wir? Der Auenschutz und urbanes Grün werden enbenso erörtert wie eine naturverträgliche Landwirtschaft. Im Interview äußert Hessens Umweltministerin Priska Hinz die Hoffnung, dass vom DNT ein Signal für Klima- und Artenschutz ausgeht.

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Artikel von Sönke Beckmann

Wie bekommen wir die Landwirte mit auf den Weg?

17.05.2021 - Rohstoffe für Nahrungsmittel erzeugen, Klima schützen, Biodiversität fördern, attraktive Landschaften erhalten, Gewässer schützen, den Boden gesund halten, tiergerecht wirtschaften - und das alles mit Leidenschaft: die Liste der Anforderungen der Gesellschaft an Landwirt*innen ist lang. Und die Kluft zwischen den gesellschaftlichen Ansprüchen und den eigenen Vorstellungen vieler bäuerlicher Betriebe ist groß. Diese zu überwinden und Brücken zu bauen, ist eine Herausforderung. Von Sönke Beckmann, DVL

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Artikel von Franziska Mohaupt

Stadtgrün ist Mehrwert!

17.05.2021 - Kommunen sind schon seit Langem in der Pflicht, Grünausstattung, -erreichbarkeit und -pflege zu verbessern. Stadtgrün wird jedoch oftmals zugunsten anderer Prioritäten und politischer Ziele vernachlässigt: Wohnungsbau, Verkehrsplanung und Wirtschaftsförderung gehen vor. Dabei ist urbanes Grün für die biologische Vielfalt und das Stadtklima enorm wichtig. Wie erhält es den Stellenwert in der Stadtpolitik, den es verdient? Von Franziska Mohaupt, IÖW

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Unsere Positionen

Naturschutzpolitische Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021

Stop the loss – eine ambitionierte Naturschutzpolitik ist überfällig

22.06.2021 - Schutz der biologischen Vielfalt, eine naturverträgliche Nutzung stärken, die finanziellen Grundlagen des Naturschutzes verbessern: Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September haben 27 Naturschutz- und Umweltorganisationen ihre zentralen naturschutzpolitischen Forderungen für die kommende Legislaturperiode vorgestellt.

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Forderungspapier

Die letzten 100 Tage nutzen: Organisationen legen Klimaschutz-Sofortprogramm vor

16.06.2021 - Die Bundesregierung muss das überarbeitete Klimaschutzgesetz noch vor der Sommerpause mit konkreten Maßnahmen zur CO₂-Minderung hinterlegen. Das fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) zusammen mit 54 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen sowie weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft in einem Klimaschutz-Sofortprogramm.

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Positionspapier

LULUCF: Umweltorganisationen positionieren sich zu natürlichen Kohlenstoffsenken

11.06.2021 - Die Land- und Forstwirtschaft muss mit rechtlich verpflichtenden und ambitionierten Zielen einen deutlich größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten, fordern die Umweltorganisationen BUND, E3G, Greenpeace, Succow-Stiftung, WWF sowie der Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR). Denn die Landnutzung als natürliche Kohlenstoffsenke ist mitentscheidend, um das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu ermöglichen.

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Offener Brief

Kein fossiles Gas in der zukünftigen Energieinfrastruktur der EU

10.06.2021 - Der Deutsche Naturschutzring fordert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf, sich im Energierat der EU dafür einzusetzen, die Förderung aller fossilen Gasinfrastrukturprojekte zu beenden, eine Beimischung von Wasserstoff zu fossilen Brennstoffen auszuschließen und keinen Raum für Ausnahmeregelungen zu lassen.

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Offener Verbändebrief

Moorschutzstrategie - bitte zeitnah und ambitioniert!

20.05.2021 - Bundeskanzleramtschef Helge Braun soll sich für die Verabschiedung der Moorschutzstrategie noch in dieser Legislatur einsetzen. Vor allem muss diese Strategie den übergeordneten Klimaschutz-Zielen entsprechen. Das fordern gemeinsam mit dem Dachverband Deutscher Naturschutzring und der Michael Succow Stiftung noch 21 weitere Organisationen.

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Positionspapier - Maßnahmenkatalog

10 Weichenstellungen für die Verkehrswende

27.04.2021 - Im Jahr der Bundestagswahl haben die Allianz pro Schiene, der DNR und Greenpeace zentrale Maßnahmen für einen kraftvollen Start in die Verkehrswende zusammengestellt. Der Verkehr muss weg vom Verbrenner zum elektrischen Antrieb und von Pkw und Lkw auf Schiene, Bus und Rad umgelenkt werden.

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Offener Brief

Verbändekritik am Entwurf zur Waldstrategie 2050

23.04.2021 - Wesentliche Elemente zur notwendigen ökologischen Transformation fehlen, einseitig an Lobbyinteressen ausgerichtet, nationale und europäische Naturschutzziele missachtend: Der Entwurf der nationalen Waldstrategie 2050 aus dem Landwirtschaftsministerium trifft auf harsche Kritik aus den Reihen der Umweltverbände.

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Wahlforderungen

Bundestagswahl 2021: Unsere Kernforderungen

22.04.2021 - "Die zweitbeste Zeit ist jetzt! Wie die neue Bundesregierung die Klima- & Biodiversitätskrise stoppen muss": Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring hat zusammen mit insgesamt 35 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen gemeinsame Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021 vorgestellt.

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Positionspapier

Gentechnik muss strikt reguliert werden

21.04.2021 - Alle derzeitigen wie künftigen Gentechnikmethoden und die daraus entstehenden gentechnisch veränderten Organismen (GVO) müssen weiterhin unter dem bestehenden EU-Gentechnikrecht reguliert und gekennzeichnet werden. Das fordern insgesamt 94 Organisationen in einem Positionspapier.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews

Front gegen fossile und holzbasierte Brennstoffe

Zivilgesellschaftliche Organisationen stemmen sich gegen die Nutzung von fossilem Gas und von Holz. Eine neue Bürgerinitiative will das Sponsoring für fossile Brennstoffe verbieten. Und ein geleakter Berichtsentwurf des Weltklimarats warnt vor irreversiblen Auswirkungen auf Menschen und Ökosysteme.

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Leak der EU-Forststrategie entfacht Argumentefeuer

Am 20. Juli will die EU-Kommission ihre neue EU-Strategie zu Wäldern vorlegen. Der durchgesickerte Entwurf hat die Forest Defender Alliance auf den Plan gerufen, der die Pläne nicht weit genug gehen. Die schwedische Forstindustrie hingegen wirft der Kommission vor, die Funktion von Waldbewirtschaftung nicht zu verstehen.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Steckbrief: LULUCF – Klimarettung durch natürliche CO2-Senken?

Die EU hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 mindestens 55 Prozent ihrer klimaschädlichen Treibhausgase im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, um 2050 klimaneutral zu werden. Dabei ist der Themenkomplex Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft - kurz LULUCF (Land Use, Land Use change and Forestry) wichtiger denn je. Denn die Rolle von Landnutzung und natürlichen Senken ist mitentscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität zu ermöglichen.

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Steckbrief: Produktpolitik im Europäischen Green Deal

„Nachhaltige Produkte sollen in der Europäischen Union zur Norm werden!“ Mit diesem Versprechen präsentierte die EU-Kommission von Ursula von der Leyen im März 2020 den Neuen Aktionsplan Kreislaufwirtschaft. Wie unsere Produkte tatsächlich langlebiger, reparierbarer, recyclingfähiger und frei von Schadstoffen und Menschenrechtsverletzungen werden sollen, erklärt der neue Steckbrief der EU-Koordination.

 

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UfU-Paper: EuGH-Urteil zur materiellen Präklusion

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) hat in einem Paper für den Deutschen Naturschutzring ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.01.2021 (Rs. C-826/18) beleuchtet. Mit dem Urteil bestätigt der EuGH, dass eine materielle Präklusion von Einwendungen in umweltrelevanten Zulassungsverfahren in weitem Umfang unzulässig ist. Dies gilt nach dem aktuellen Urteil für sämtliche Vorhaben, die von Art. 9 Abs. 2 der Aarhus-Konvention erfasst sind, selbst wenn diese im Einzelfall nicht unter die UVP-Richtlinie oder die Industrieemissionsrichtlinie fallen.

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Steckbrief: Wasserstoff für die Dekarbonisierung: Wundermittel oder Wunschtraum?

Um das Thema Wasserstoff ist ein regelrechter Hype entstanden. Das Element wird als Ersatz für fossile Energieträger und als flexibler Energiespeicher hoch gehandelt. Doch obwohl grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein einer klimaneutralen Zukunft ist, wird er ein knappes und teures Gut bleiben. Umweltverbände sind deshalb überzeugt, dass sein Einsatz auf wenige Sektoren begrenzt bleiben muss, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch auch die Erdgaslobby läuft sich mit der Verkehrs-und Wärmeindustrie warm, um mittels der Erzeugung von Wasserstoff ihr fossiles Geschäftsmodell zu verlängern.

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DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte

Mischen Sie sich ein und mischen Sie mit! Die nunmehr 7. und vollständig überarbeitete Auflage unseres EU-umweltpolitischen Nachschlagewerkes soll Ihnen den Einstieg in die europäische Umweltpolitik ermöglichen. Übersichtlich und kompakt zusammengestellt finden Sie hier Informationen über Verträge, Institutionen und Prozesse.

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Hintergrundpapier: Beginn der GAP-Trilogverhandlungen

Im November starten die interinstitutionellen Verhandlungen zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022. Lesen Sie im neuen DNR-Hintergrundpapier, in welchen Punkten Kommission, Rat und Parlament sich noch einigen müssen und wie die Verhandlungspositionen der einzelnen Institutionen aus Umwelt- und Naturschutzsicht zu bewerten sind.

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Factsheet: EU-Klimagesetz

Das europäische Klimagesetz, mit welchem das Ziel der Klimaneutralität 2050 erstmals gesetzlich verankert werden soll, ist umstritten. Zum Stand der Debatte, wie sich EU-Kommission, EU-Parlament und der Umweltrat positionieren, und wie Umweltverbände das Vorhaben bewerten, informiert dieses neue Factsheet.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Ob Atommüll, Klimaschutz, Wasserstoff, Wald oder Mobilität - hier können Sie sich bestens über aktuelle Umweltthemen informieren. Die Juniausgabe befasst sich mit EU-Klimapolitik (#Fitfor55), im Juli geht es um ökologische Gewässerpolitik.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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