Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressemitteilung | 29.11.2021

Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen fordern: Gentechnik auch in Zukunft strikt im EU-Recht regulieren!

Anlässlich der hochrangigen Diskussionsveranstaltung zur Zukunft des EU-Gentechnikrechts am heutigen Montag fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), die Wahlfreiheit zu erhalten und das Vorsorgeprinzip zu sichern. Auch bei Anwendung neuer Gentechnikverfahren muss eine Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen in die Umwelt weiterhin einer strikten Regulierung unterliegen.

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Pressemitteilung | 26.11.2021

Deutscher Naturschutzring zur Mitgliederversammlung 2021 zusammengekommen

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) ist heute zu seiner digitalen Mitgliederversammlung 2021 zusammengekommen. Im Fokus der Diskussion mit rund 100 Teilnehmer*innen und Delegierten standen neben aktuellen verbandspolitischen Themen insbesondere die natur- und umweltpolitischen Herausforderungen in dieser Dekade sowie der Koalitionsvertrag, den SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP am Mittwoch vorgestellt hatten.

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Pressestatement | 24.11.2021

DNR: „Die Ampel wagt Aufbruch für Mensch und Natur“

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: "Die Ampel hat die Zeichen der Zeit erkannt und in ihrem Koalitionsvertrag den Anspruch formuliert, den Stopp von Artensterben und Klimakrise nicht länger auf die lange Bank zu schieben, sondern in die Gegenwart zu holen. Auch wenn viele Fragen noch offen sind: Werden die Vereinbarungen nun schnell und konsequent umgesetzt, hat Deutschland zumindest eine Chance, die 1,5-Grad-Marke einzuhalten."

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Pressemitteilung | 17.11.2021

DNR zur EU-Bodenstrategie: „Neue Bundesregierung muss sich für Bodenschutz stark machen“

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßt die heute veröffentlichte Bodenstrategie der EU-Kommission für 2030 und fordert die künftige Bundesregierung zum Handeln auf. „Der überwiegend schlechte Zustand unserer Böden ist alarmierend, die Zeit ist daher reif für einen besseren Bodenschutz. Ob Ernährung, Wasserrückhalt, Kohlenstoffspeicherung oder Artenvielfalt – die Situation der Böden wirkt sich unmittelbar auf unser Wohlergehen und unsere Zukunft aus."

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Pressemitteilung | 15.11.2021

Atomenergie und fossiles Gas in der EU-Taxonomie müssen verhindert werden

Anlässlich der jüngsten Debatte um die Ausgestaltung der EU-Taxonomie haben sich heute insgesamt 129 NGOs aus ganz Europa in einem offenen Brief an Olaf Scholz gewendet. In ihrem Appell fordern die Organisationen den amtierenden Bundesfinanzminister und zukünftigen Bundeskanzler auf, das deutsche Veto gegen Atom in der Taxonomie zu bestätigen und sich bei der EU-Kommission dafür stark zu machen, dass weder Atomenergie noch fossiles Gas als nachhaltig eingestuft werden.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 08.11.2021

Tempolimit im Wattenmeer

Rund 20 für das deutsche Wattenmeer aktive Natur- und Umweltschutzorganisationen kritisieren, dass das Bundesverkehrsministerium den Boots- und Schiffsverkehr in den drei Wattenmeer-Nationalparken zu Lasten des Naturschutzes regeln will. Der Entwurf für eine neue Befahrensverordnung fällt weit hinter das mindestens erforderliche Schutzniveau mit ausreichenden Ruhezonen und Geschwindigkeitsbeschränkungen zurück.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 04.11.2021

Notwendigen Ausbau der Solarenergie beschleunigen und als Chance für den Naturschutz nutzen

Die Umweltorganisationen Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern einen massiven Ausbau der Solarenergie von mindestens 10 GW jährlich, um bis spätestens 2035 100 Prozent Ökostrom in Deutschland möglich zu machen. Dafür drängen sie auf klare und verbindliche Rahmenbedingungen, die dem Naturschutz ausreichend Rechnung tragen.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 03.11.2021

Jetzt anpacken - die Zeit rennt!

BUND, Campact, DNR, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF appellieren mit Anzeige in den Mittwochsausgaben der FAZ, SZ und taz an Verhandler*innen der Ampel, die Biodiversitäts- und die Klimakrise entschieden anzugehen. Der bisherige Stand der Koalitionsverhandlungen würde diesen nicht gerecht.

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Pressestatement | 28.10.2021

Zum Bericht des Umweltbundesamtes über umweltschädliche Subventionen 2018

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „65,4 Milliarden Euro – das ist die Summe, die der Staat in nur einem Jahr gegen die Zukunft unserer Kinder investiert hat, indem er mit Diesel, Kerosin und SUVs die fossile Vergangenheit am Leben hält. Besonders beschämend ist, dass diese Summe von Jahr zu Jahr größer geworden statt geschrumpft ist – entgegen aller Versprechen im Klima- und Artenschutz.“

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Gemeinsame Pressemitteilung | 28.10.2021

Wer die Klima- und Artenkrise bekämpfen will, muss Gewässerschutz mitdenken

Die in der Klima- und die Biodiversitätskrise zentrale Bedeutung des Wassers für Natur und Gesellschaft wird zu häufig unterschätzt. Beim heutigen Gewässerschutzforum machen BUND, NABU, Stiftung Living Rivers, WWF Deutschland und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring auf die große Bedeutung des Gewässerschutzes aufmerksam.

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Aktuelles

Schwerpunkt

Artenvielfalt erhalten und schützen!

1.12.2021 - In der Dezemberausgabe geht es um den Schutz der Artenvielfalt. Das geplante EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur wird ebenso erörtert wie die Naturschutzfinanzierung in Deutschland und eine gelungene Maßnahme am Beispiel eines entwässerten Moorgebiets. Wie kluge Planungsverfahren zu einer gesünderen Umwelt und Natur beitragen können, lesen Sie im Interview.

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Artikel zum EU-Wiederherstellungsgesetz von Laura Hildt, EEB

Renaturierung: Chance des Jahrzehnts für Biodiversitäts- und Klimaschutz

1.12.2021 - Das geplante EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur ist eine riesige Chance für Natur- und Klimaschutz und somit für den Schutz menschlicher Gesundheit und des Lebens. Diese Chance muss mit angemessenen Zielen für das Ausmaß der Krise, Synergieeffekten für Biodiversität, Klimaschutz und Klimaanpassung, sowie zeitnahen Maßnahmen genutzt werden.

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Artikel von Nina Seifert, Michael Succow Stiftung

Wo sich Wachtelkönig und Wasserbüffel Gute Nacht sagen

1.12.2021 - Entwässerte Moore stehen für Treibhausgasemissionen von bis zu 30 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente pro Hektar und Jahr, monotone Schilfröhrichte statt artenreicher Seggenriede, bei gleichzeitig zunehmenden trockenen Sommermonaten. Die Vorteile der Wiedervernässung liegen zumindest für Naturschutzinstitutionen wie der Michael Succow Stiftung klar auf der Hand. Eine Spurensuche im Moor der Sernitzniederung

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Interview mit Michael Zschiesche

Schneller planen ohne der Umwelt zu schaden

6.12.2021 - Seit über 30 Jahren wird darüber diskutiert, wie Planungs- und Genehmigungsverfahren von Infrastrukturprojekten beschleunigt werden können. Im Schneckentempo und offenbar „planlos“, denn eine tatsächlich effektive Innovation blieb bis heute aus. Für den Umbau der Infrastruktur mit dem Ziel Klimaneutralität sind schnellere Planungsprozesse aber unerlässlich. Michael Zschiesche vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen empfiehlt ein wissenschaftlich begleitetes Monitoring, damit das Planungsrecht zukunftstauglich wird.

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Artikel von Konstantin Kreiser, NABU

Schaltet die Ampel auf Grün in der Naturschutzfinanzierung?

1.12.2021 - Seit Jahrzehnten leidet der Naturschutz unter chronischer Unterfinanzierung – trotz äußerst attraktiver Rendite: Die jährlichen Kosten aller Natura-2000-Schutzgebiete, die zusammen ein Fünftel der EU-Fläche einnehmen, bewegen sich im Bereich von 10–20 Milliarden Euro. Doch weil die notwendigen Investitionen vom politischen Willen abhängen und die Schäden des (Nicht-) Handelns nur langfristig in privaten oder öffentlichen Haushalten sichtbar werden, ging es bisher kaum voran. Die neue Ampel-Koalition will es besser machen.

 

 

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Transformation braucht Struktur und Geld

1.12.2021 - Die Biodiversitätskrise ist teuer und die Erhaltung der Artenvielfalt kann nur gelingen, wenn genügend Finanzmittel zur Verfügung stehen. Aber weltweit fehlen etwa 700 Milliarden Euro. Um dafür Lösungsansätze zu entwickeln hat das Forum Umwelt und Entwicklung im September die „Plattform Transformative Finanzpolitik“ ins Leben gerufen.

 

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Für einen Neustart in der Agrarpolitik

1.12.2021 - Das Wir haben es satt!-Bündnis will am 22. Januar 2022 wieder für eine bessere Landwirtschafts- und Ernährungspolitik auf die Straße gehen. Klima, Höfe und Tiere verzeihen keine weiteren agrarpolitischen Blockaden. Ob eine große Demonstration möglich ist oder ob wie im letzten Jahr kreativ umgeplant wird, entscheidet das Bündnis im Januar je nach Pandemielage.

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Bundesverdienstkreuz für Hubert Weiger

12.11.2021 - Der Deutsche Naturschutzring gratuliert dem BUND-Ehrenvorsitzenden Hubert Weiger zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber übergab das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in einem Festakt in Bayreuth.

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Schwerpunkt

Energiewende jetzt!

3.11.2021 - In der Novemberausgabe geht es um den Ausbau der Erneuerbaren Energien. 80 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen bis 2030: Das ist das erklärte Ziel der Kampagne „Machbar. Erneuerbar. Die Energiewende jetzt voranbringen“. Wie dies naturverträglich, sozial, ökologisch und partizipativ vonstattengehen kann, beleuchten unsere Autor*innen und unsere Interviewpartnerin.

 

 

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Unsere Positionen

Resolution zur DNR-Mitgliederversammlung

Wahlfreiheit erhalten, Vorsorgeprinzip sichern: Gentechnik auch in Zukunft strikt im EU-Recht regulieren!

26.11.2021 - Mit großer Dringlichkeit haben die DNR-Mitglieder während der Mitgliederversammlung darauf hingewiesen, dass der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen für offene Ökosysteme mit großen ökologischen Risiken verbunden ist. Deshalb müsse eine konsequente Regulierung gentechnischer Verfahren und ihrer Produkte gewährleistet bleiben.

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Gemeinsames Forderungspapier

Solaranlagen: Chance für Naturschutz, Erfordernis für Klimaschutz

04.11.2021 - Die Umweltorganisationen Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern einen massiven Ausbau der Solarenergie, um bis spätestens 2035 100 Prozent Ökostrom in Deutschland möglich zu machen. Dafür drängen sie auf klare und verbindliche Rahmenbedingungen, die dem Naturschutz ausreichend Rechnung tragen.

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Gemeinsames 10-Punkte-Papier zu den Koalitionsverhandlungen

Die nächsten vier Jahre für eine echte Mobilitätswende nutzen

22.10.2021 - In den Koalitionsverhandlungen kommt es jetzt auf einen klimapolitischen Aufbruch im Verkehrsbereich an. BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, FÖS, Germanwatch, Greenpeace, Klima-Allianz, NABU, Transport & Environment, VCD, WWF und der DNR fordern SPD, Grüne und FDP auf, zehn Punkte im Koalitionsvertrag zu verankern, damit die sozial-ökologische Verkehrswende in Deutschland gelingt.

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Offener Brief an die Spitzenkandidat*innen der im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien

Klimaschutz zur europapolitischen Priorität machen

14.09.2021 - Bioland, Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), Germanwatch, Greenpeace, die Naturfreunde Deutschlands, der WWF, der Klima-Thinktank E3G sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern die Spitzenkandidat*innen - im Falle einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl - auf, die vorgeschlagenen Maßnahmen im Klima- und Energiepaket Fit for 55 der EU-Kommission deutlich nachzubessern.

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Gemeinsames Verbändepapier

Ein Stopp des Straßenneubaus und eine Neuausrichtung der Infrastruktur- und Mobilitätsplanung sind überfällig

01.09.2021 - Ein sofortiges Moratorium für den Neu- und Ausbau von Fernstraßen und die Verabschiedung eines Bundesmobilitätsgesetzes zu Beginn der nächsten Legislaturperiode – das verlangen die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR).

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Gemeinsames Verbändepapier

Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden

27.08.2021 - „Nach dem wegweisenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom März 2021 und der Erhöhung der Minderungsziele des Klimaschutzgesetzes für 2030 kann sich der Flugverkehr nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern muss endlich einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Robin Wood, ökologischer Verkehrsclub VCD, das Netzwerk Stay Grounded sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR).

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Gemeinsamer Aufruf mit 51 weiteren Organisationen

Gemeinwohl stärken – Lobbytransparenz schaffen!

23.08.2021 - In einem gemeinsamen Appell an die Parteien im Bundestagswahlkampf fordert ein breites Bündnis aus mehr als 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen - darunter Lobby Control, Germanwatch, Deutscher Tierschutzbund, DUH, Slow Food, Umweltinstitut München und der Umweltdachverband DNR - strengere Lobbyregeln.

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Offener Brief von DNR, BUND, DUH, Germanwatch, NABU, WWF

Machbar. Erneuerbar. Die Energiewende jetzt voranbringen

12.08.2021 - Der Umweltdachverband DNR hat zusammen mit fünf Mitgliedsverbänden an die Spitzenkandidat*innen der demokratischen Parteien appelliert, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Dies diene auch dazu, Gesundheit, Wohlstand und die Überlebensfähigkeit auf diesem Planeten zu sichern.

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Gemeinsames Thesenpapier von BDEW und DNR

Konsequenzen aus der Hochwasserkatastrophe für Wasserwirtschaft und Gewässerschutz

06.08.2021 - Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordern als Konsequenz aus den verheerenden Hochwasserereignissen neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen. Eine gut durchdachte Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik muss künftig dazu beitragen, die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews

Geld für Naturschutz und Bodengesundheit

Die EU-Kommission stellt für 132 neue Projekte ein Investitionspaket von 290 Millionen Euro im LIFE-Programm zur Verfügung. Im Rahmen des Forschungsprogramms "Horizon" sind 320 Millionen Euro für die Bodengesundheit vorgesehen. Darunter fällt auch Kohlenstoffbewirtschaftung.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Factsheet: Überarbeitung der LULUCF-Verordnung

Wälder, Moore, Grünland und deren Umwandlung in landwirtschaftlich genutzte Flächen spielen eine entscheidende Rolle für die EU auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität 2050. Die EU-Verordnung zu Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) soll entsprechend geändert werden. Ein neues Factsheet der EU-Koordination informiert über den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens.

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DNR Jahresbericht 2020

Das Jahr 2020 brachte für den DNR und seine Mitgliedsorganisationen große Herausforderungen. Die Pandemiemaßnahmen haben zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitsweise für den Umwelt-, Natur- und Tierschutz geführt. Trotz der erschwerten Bedingungen hat sich der DNR im Jahr 2020 intensiv mit zahlreichen aktuellen und wichtigen Themen beschäftigt. Als Beispiele seien nur die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, die Corona-Konjunkturprogramme, die Anhebung der EU-Klimaziele für 2030, der Europäische Green Deal, die nationale Umsetzung der EU-Agrarreform und das Thema Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung genannt.

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Steckbrief (aktualisiert): LULUCF – Klimarettung durch natürliche CO2-Senken?

Die EU hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 mindestens 55 Prozent ihrer klimaschädlichen Treibhausgase im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, um 2050 klimaneutral zu werden. Dabei ist der Themenkomplex Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft - kurz LULUCF (Land Use, Land Use change and Forestry) wichtiger denn je. Denn die Rolle von Landnutzung und natürlichen Senken ist mitentscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität zu ermöglichen.

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Steckbrief: Vertragsverletzungsverfahren im Umweltbereich

Rund 80 Prozent der nationalen Umweltgesetzgebung haben ihren Ursprung in Brüssel. Doch viele EU-Rechtsakte (Richtlinien und Verordnungen) werden von den Mitgliedstaaten nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Bei Verstößen kann die EU-Kommission rechtliche Schritte in Form von Vertragsverletzungsverfahren gegen EU-Länder einleiten. 2020 zählte die EU-Kommission die häufigsten Verstöße im Umweltbereich.

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Steckbrief: Der Zero Pollution Action Plan

Die EU-Kommission hat Mitte Mai 2021 ihren lang erwarteten Aktionsplan Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden mit Anhängen vorgelegt (Zero Pollution Action Plan – ZPAP). Der neue Steckbrief der EU-Koordination informiert Sie über die darin aufgelisteten Maßnahmen und Reaktionen aus der Umweltbewegung.

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Steckbrief: Produktpolitik im Europäischen Green Deal

„Nachhaltige Produkte sollen in der Europäischen Union zur Norm werden!“ Mit diesem Versprechen präsentierte die EU-Kommission von Ursula von der Leyen im März 2020 den Neuen Aktionsplan Kreislaufwirtschaft. Wie unsere Produkte tatsächlich langlebiger, reparierbarer, recyclingfähiger und frei von Schadstoffen und Menschenrechtsverletzungen werden sollen, erklärt der neue Steckbrief der EU-Koordination.

 

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UfU-Paper: EuGH-Urteil zur materiellen Präklusion

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) hat in einem Paper für den Deutschen Naturschutzring ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.01.2021 (Rs. C-826/18) beleuchtet. Mit dem Urteil bestätigt der EuGH, dass eine materielle Präklusion von Einwendungen in umweltrelevanten Zulassungsverfahren in weitem Umfang unzulässig ist. Dies gilt nach dem aktuellen Urteil für sämtliche Vorhaben, die von Art. 9 Abs. 2 der Aarhus-Konvention erfasst sind, selbst wenn diese im Einzelfall nicht unter die UVP-Richtlinie oder die Industrieemissionsrichtlinie fallen.

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Steckbrief: Wasserstoff für die Dekarbonisierung: Wundermittel oder Wunschtraum?

Um das Thema Wasserstoff ist ein regelrechter Hype entstanden. Das Element wird als Ersatz für fossile Energieträger und als flexibler Energiespeicher hoch gehandelt. Doch obwohl grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein einer klimaneutralen Zukunft ist, wird er ein knappes und teures Gut bleiben. Umweltverbände sind deshalb überzeugt, dass sein Einsatz auf wenige Sektoren begrenzt bleiben muss, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch auch die Erdgaslobby läuft sich mit der Verkehrs-und Wärmeindustrie warm, um mittels der Erzeugung von Wasserstoff ihr fossiles Geschäftsmodell zu verlängern.

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DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Ob Atommüll, Wasserstoff, Wald, Mobilität Klimaschutz, Landwirtschaft, Energie - hier können Sie sich bestens über aktuelle Umweltthemen informieren. In der Dezember-Ausgabe dreht sich alles um Biodiversität und Naturschutz.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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