Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressemitteilung

DNR begrüßt Wildnisfonds für Deutschland

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßt den heute vom Bundesumweltministerium vorgestellten Wildnisfonds als einen wichtigen Schritt für mehr Naturschutz in Deutschland.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Demokratie lebt von der Stärke ihrer Zivilgesellschaft

Angesichts diverser Vorstöße zur Einschränkung der Gemeinnützigkeit von Vereinen und Verbänden haben die großen Dachorganisationen Deutscher Bundesjugendring (DBJR), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) und Deutscher Kulturrat auf die enorme Bedeutung hingewiesen, die zivilgesellschaftlichen Organisationen für eine lebendige und starke Demokratie zukommt.

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Offener Brief

Offener Brief zur Wirtschaftsministerkonferenz

In einem gemeinsamen, offenen Brief appelliert der DNR zusammen mit über 40 Organisationen an die Ministerpräsidenten der Länder, sich über den Bundesrat für die Umsetzung der steuerlichen Fördermöglichkeit für energetische Gebäudemodernisierungen einzusetzen.

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Pressestatement

EU-Gipfel zum Klimaschutz: Merkel muss jetzt Glaubwürdigkeit beweisen

Die europäischen Staats- und Regierungschefs diskutieren über ein neues EU-Klimaschutzziel für 2050. Kurz vor dem Gipfel hat sich die deutsche Bundesregierung dafür ausgesprochen, dass die europäische Wirtschaft bis 2050 treibhausgasneutral gestaltet werden soll. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings DNR, ordnet ein.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Endlose Hängepartie um Düngerecht

Zu den heutigen Beratungen über die Nachschärfung des deutschen Düngerechts fordern BUND, NABU und Deutscher Naturschutzring (DNR) die Landwirtschafts- und Umweltministerien aus Bund und Ländern auf, den politischen Willen für verursachergerechte Lösungen zum Gewässerschutz aufzubringen.

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Unsere Positionen

Themenartikel umwelt aktuell 06/19

Deutsches Düngerecht: Was zu viel ist, ist zu viel

Seit Monaten wird in Deutschland über eine Verschärfung des Düngerechts gestritten. Jahrelang hat die EU-Kommission der Bundesregierung dafür Zeit eingeräumt. Jetzt ist ihre Geduld aufgebraucht. Bleibt Deutschland weiter wirksame Maßnahmen schuldig, sind saftige Strafzahlungen fällig.

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Gemeinsames Forderungspapier

Der Call-to-Action 2019 der #effizienzwende

Deutsche Unternehmensverbände, Verbraucherschutz- und Umweltorganisationen haben gemeinsam einen Call to Action veröffentlicht, mit dem sie die Bundesregierung zum Handeln im Bereich Energieeffizienz auffordern.

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Gemeinsames Forderungspapier

Klimaschutz 2019: Was jetzt zu tun ist

Angesichts der weltweit eskalierenden Klimakrise ist es höchste Zeit, dass die Bundesregierung ernsthaft und entschieden wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Erderhitzung umsetzt. Drei zentrale Forderungen richten BUND, ClientEarth, Germanwatch, Greenpeace, NABU, NaturFreunde Deutschlands, der WWF und der Dachverband Deutscher Naturschutzring an die Bundesregierung.

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Position

Mehr Europawahlkampf auf allen gesellschaftlichen Ebenen

Die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) und ihre Spitzenverbände, darunter der Deutsche Naturschutzring, haben einen Forderungskatalog zur Europawahl vorgelegt. Vor allem geht es darum, die proeuropäischen Kräfte zu bündeln und sich für die Grundwerte der EU stark zu machen.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimalangfriststrategie, EU-Langfrist-Haushalt oder Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir außerdem mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. Von besonderem Interesse in diesem Jahr sind das neue EU-Parlament, das sich im Juli konstituiert, und die neue EU-Kommission, die im November ihr Amt antritt.

EU-Umweltnews


Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

EEB Bericht entlarvt Entkopplung als Mythos

Ist es möglich, ein stetiges Wirtschaftswachstum zu erzielen und dabei gleichzeitig die Umwelt zu schützen? Diese Frage ist immer wieder Gegenstand heftiger politischer Auseinandersetzungen zwischen VertreterInnen von grünem Wachstum (green growth) und Postwachstum. Im letzten Jahrzehnt hat grünes Wachstum die Politikgestaltung deutlich dominiert, da die politischen Agenden der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und zahlreicher Länder auf der Annahme basieren, die Entkopplung von Umweltbelastungen und Wirtschaftswachstum könne künftig ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum schaffen.

 

In Anbetracht der Ausmaße dieser Fragestellung bedarf es einer sorgfältigen Analyse, um die wissenschaftlichen Grundlagen hinter der Entkopplungs-Theorie zu bewerten. Dieser Bericht berücksichtigt sowohl empirische als auch theoretische Literatur, um die Aussagekraft der Entkopplungs-Theorie zu evaluieren. Das Ergebnis ist überraschend eindeutig und zugleich ernüchternd: Es gibt keine empirischen Beweise für eine Entkopplung des Wirtschaftswachstums von der Umweltzerstörung, die auch nur annährend den nötigen Wirkungen entsprechen würde, noch um eine ökologische Nachhaltigkeit zu schaffen. Außerdem noch gibt es Beweise dafür, dass die Entkopplung in Zukunft überhaupt stattfinden könnte.

 

Es ist dringend notwendig, diese Erkenntnisse auf die politische Ebene zu tragen und in Ländern mit hohem Konsumniveau pflichtgemäß vom anhaltenden Streben nach Wirtschaftswachstum wegzuschreiten. Konkret bedeutet dies, existierende politische Strategien zur Effizienzsteigerung mit Maßnahmen, die auf Suffizienz abzielen, zu ersetzen. Dafür ist die direkte Reduzierung der wirtschaftlichen Produktion in vielen Sektoren notwendig, die allerdings mit einer gleichzeitig erfolgenden Konsumreduktion stattfinden muss, um den Bürgern ein gutes Leben innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten ermöglichen zu können. Nur auf diesem Wege kann laut den Autoren dieses Berichts sowie den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen das Vorsorgeprinzip der EU berücksichtigt werden, welches besagt, dass Maßnahmen nicht durchgeführt werden dürfen, solange sie keinen eindeutigen wissenschaftlichen Konsens erlangt haben.

 

Die Tatsache, dass Entkopplung allein, beispielsweise ohne das Thema Wirtschaftswachstum aufzugreifen, bei Weitem nicht ausreichend war oder ist um die Umweltbelastungen genügend zu reduzieren, ist aber kein Grund dafür, das Thema Entkopplung beziehungsweise die Maßnahmen zur Erreichung der Entkopplung (und zwar im wortwörtlichen Sinne der Trennung der Umweltbelastungskurve von der BIP-Kurve) komplett abzulehnen. Im Gegensatz, ohne vieler dieser Maßnahmen würde die heutige Situation weitaus schlechter aussehen. Sie gibt stattdessen Anlass zu großen Bedenken über den vorrangigen Fokus von grünem Wachstum in politischen Entscheidungsprozessen, welcher in erster Linie auf der fehlerhaften Annahme basiert, eine ausreichende Entkopplung könne durch eine reine Effizienzsteigerung ohne jegliche Eingrenzung wirtschaftlicher Produktion oder einer Konsumreduktion erreicht werden.

 

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Umwelt Aktuell: Juli 2019

Wie wir Ökosysteme langfristig sichern können beschreibt Josef Settele vom UFZ in Halle. Das notwendige Umdenken im Klimawandel mittels klimafreundlicher Kultur in Kommunen haben Laura Stanszus und Andrea Steckert erforscht. Dass Deutschland mehr politischen Willen und gut ausgebildetes Personal für Naturschutzmanagement benötigt, zeigt Julia Aspodien vom NABU in ihrem Beitrag zu Natura 2000 "Frischer Wind in alten Segeln". Rudolf Erlacher vom Alpenverein mahnt in unserem Interview die Politik, eine CO2-Abgabe einzuführen und die Alpenpolitik ernst zu nehmen.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Umwelt Aktuell: Juni 2019

"Nicht der ganz große Wurf" sind die von der Verkehrskommission empfohlenen Maßnahmen, findet Daniel Rieger vom NABU. Johanna Sydow von Germanwatch und Katrin Meyer vom DNR nehmen die Rohstoffstrategie, das Ressourceneffizienzprogramm und Ökodesign unter die Lupe. Ilka Dege vom DNR analysiert das deutsche Düngerecht, europäische Grenzwerte für Nitrat und den Streit zwischen EU-Kommission und Bundesregierung.

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Steckbrief: Neue Gentechnik - Des Kaisers neue Kleider?

Die Neue Gentechnik liefert viele Versprechen: Sie soll die Welternährung sichern, den Klimawandel bekämpfen und Pestizideinsatz reduzieren. Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzverbände warnen jedoch davor, neue Gentechnik-Verfahren nicht zu regulieren und lehnen die gentechnische Veränderung von Organismen ab. Der neue Steckbrief des DNR liefert Hintergrundinformationen zur aktuellen Debatte.

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Umwelt Aktuell: Mai 2019

Anlässlich der Wahlen für das neue EU-Parlament können Sie lesen, was in den Parteiprogrammen steckt. Denn bei Klima-, Umwelt-, Tier- und Naturschutz unterscheiden sich die Positionen deutlich, schreibt Elena Hofmann vom DNR. Welche europapolitische Forderungen die Umweltverbände in Sachen Artenschutz, Landwirtschaft, Mobilität, Tierschutz, Klima- und Energiepolitik sowie Ressourcenverbrauch stellen, beschreiben Konstantin Kreiser vom NABU, Rolf Sommer vom WWF, Dorothee Saar von der DUH, Martina Eichner vom Deutschen Tierschutzbund und Oldag Caspar von Germanwatch.

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Umwelt Aktuell: April 2019

Über die EU-Vogelschutzrichtlinie, das "Erfolgsmodell mit Umsetzungsbedarf" schreibt Lars Lachmann vom NABU. Für Alexander Beck (AöL) darf der ländliche Raum kein politisches Brachland bleiben. Den wachsenden Rohstoffbedarf für die Elektromobilität analysiert Peter Dolega (Öko-Institut). Über das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern zum Artenschutz berichtet Matthias Luy (LBV) im Interview. Audrey Mathieu (Germanwatch) kommentiert die Proteste der Gelbwesten in Frankreich und zieht daraus Lehren für Deutschland.

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Artikel im Rundbrief I/19 des Forums Umwelt & Entwicklung

Gewässerschutz Made in Europe

"Justizia zwischen Anspruch und Wirklichkeit": Der Rundbrief des Forums Umwelt & Entwicklung I/2019 widmet sich der Frage, inwieweit das Recht als Waffe im Kampf um Umwelt- und Naturschutz der Zivilgesellschaft nutzt. Ein Artikel befasst sich mit dem EU-Gewässerschutz und seiner mangelnden Umsetzung.

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Umwelt Aktuell: März 2019

Über die "Grenzwertige Debatte" über Stickstoff und andere Luftschadstoffe schreibt Anne Stauffer von der Gesundheitsallianz HEAL. Tobias Pforte-von Randow vom Deutschen Naturschutzring bewertet den Abschlussbericht der Kohlekommission. Und Ulrike Bosch vom Bundesamt für Naturschutz stellt den neuen Erneuerbare-Energien-Report vor. Im Interview blickt die scheidende Geschäftsführerin des DNR Helga Inden-Heinrich auf 36 Jahre im Dienste des Umweltdachverbandes zurück.

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Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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Freiwilliges Ökologisches Jahr 2019/2020 beim DNR

Der Deutsche Naturschutzring ist Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr in Berlin. Auch für den kommenden Jahrgang 2019/2020 bieten wir eine freie Stelle bei uns im Büro an.

Du hast Interesse, in die umweltpolitische Arbeit eines Naturschutzverbandes reinzuschauen, möchtest uns bei Veranstaltungen unterstützen und täglich inhaltlich zu aktuellen umweltpolitischen Themen arbeiten? Dann bewirb dich für ein Frewilliges Ökologisches Jahr beim DNR.

Alle weiteren Infos zum FÖJ und zur Bewerbung findest du bei der Stiftung Naturschutz Berlin.