Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Gemeinsame Pressemitteilung

Naturschutzpreis für die Rettung des Zwischenoderlands

Für seine Verdienste um die Rettung des Zwischenoderlands hat der Umweltwissenschaftler und Naturschützer Jonathan Rauhut den mit 20.000 Euro dotierten Wolfgang Staab-Naturschutzpreis erhalten. Die Auszeichnung für besondere Leistungen zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung in Fluss- und Auenlandschaften wird jährlich von der Schweisfurth Stiftung verliehen, Gastgeber der diesjährigen Preisverleihung war gestern Abend das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Echter Klimaschutz im Luftverkehr ist überfällig

In einem klimapolitischen Forderungskatalog zum Flugverkehr fordern die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Germanwatch, ökologischer Verkehrsclub VCD, WWF Deutschland sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR): „Der Luftverkehr darf sich nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern muss endlich seinen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten“.

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Pressemitteilung

Insektenschutz: Jetzt durchstarten, bitte!

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßt den heute geplanten Kabinettsbeschluss zum Insektenschutz als überfälligen Schritt gegen das Artensterben. Zugleich mahnt er aber eine rasche Umsetzung und das Schließen von Schlupflöchern an.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Der Amazonas brennt: Schluss mit Pillepalle

Die Waldbrände im Amazonasgebiet haben den Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und das Forum Umwelt & Entwicklung auf den Plan gerufen. Es komme jetzt darauf an, schnell zu handeln und sofortige Sanktionen gegen die Bolsonaro-Regierung zu verhängen.

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Pressestatement

Verbändeappell: CO2-Preis einführen!

Klimaschutzverbände appellieren heute an die Bundesregierung zur schnellen Einführung einer CO2-Steuer in den Sektoren Wärme und Verkehr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), kommentiert.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Klimakrise: Was jetzt getan werden muss

Mit eindringlicher Kritik an der Bundesregierung haben heute Natur- und Umweltschutzverbände ein Handlungsprogramm zur wirksamen Eindämmung der Klimakrise veröffentlicht. Die Verbände fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Einhaltung des 1.5 Grad Erhitzungs-Limits von Paris zu ergreifen.

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Unsere Positionen

Offener Brief

Offener Brief der Umweltverbände zum Klimaschutz im Verkehrssektor

Vor der Sitzung des Klimakabinetts am 20.09. wenden sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), die Allianz pro Schiene (ApS), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR), die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der WWF Deutschland an Bundeskanzlerin Merkel. Die Verbände stellen klar, dass die Äußerung von Bundesverkehrsminister Scheuer, er habe sein Maßnahmenprogramm mit allen Mitgliedern der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) abgestimmt, nicht den Tatsachen entspricht. Zudem geben sie eine Einschätzung ab zu dem von Scheuer vorgelegten Maßnahmenprogramm zur Erreichung der Klimaziele im Verkehr.

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Gemeinsames Positionspapier

Klimapolitische Forderungen zum Flugverkehr

Die Umweltorganisationen BUND, Germanwatch, WWF Deutschland, der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Bundesvereinigung gegen den Fluglärm (BVF) sowie der Umweltdachverband DNR fordern, Maßnahmen für eine überfällige Anpassung des Flugverkehrs an klimapolitische Notwendigkeiten auf den Weg zu bringen.

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Kommentar

Düngerecht: Durchhangeln reicht nicht

Das hat die EU-Kommission erst am 28. August erneut klargestellt. Denn bei der Nachschärfung muss es messbare Ziele geben, um die Stickstoffüberschüsse wirksam zu reduzieren. Die glaubwürdigen Maßnahmen bleibt die Bundesregierung bis heute schuldig.

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Forderungspapier

Verbändeappell: CO2-Bepreisung einführen!

Umwelt- und Klimaschutzverbände fordern die Einführung einer umfassenden und sozial gerechten CO2-Bepreisung auch im Bereich Wärme und Verkehr als wichtigen Baustein zur Erreichung der Klimaziele.

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Handlungsprogramm der Umweltverbände

Klimakrise - Was jetzt getan werden muss

Ein Zusammenschluss von Natur- und Umweltschutzverbänden stellt in diesem Handlungsprogramm Sofortmaßnahmen vor, mit denen Deutschland die im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens vereinbarten Ziele einhalten kann.

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Positionspapier

Anforderungen an eine Änderung der Abgabenordnung

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seinem sog. Attac-Urteil bekräftigt, dass Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen im Rahmen ihrer Zweckverfolgung auch weiterhin politisch agieren dürfen. Trotzdem ist die Rechtslage aus Perspektive des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes in zweierlei Hinsicht nicht ausreichend sicher.

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Gemeinsames Positionspapier

Baum und Gleis bei Sturm

Das gemeinsame Positionspapier mit der Allianz pro Schiene und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen behandelt witterungsbedingte Störungen im Schienenverkehr, die insbesondere durch gleisnahe Bäume entstehen können und bietet umweltverträgliche Lösungsansätze an.

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Themenartikel umwelt aktuell 06/19

Deutsches Düngerecht: Was zu viel ist, ist zu viel

Seit Monaten wird in Deutschland über eine Verschärfung des Düngerechts gestritten. Jahrelang hat die EU-Kommission der Bundesregierung dafür Zeit eingeräumt. Jetzt ist ihre Geduld aufgebraucht. Bleibt Deutschland weiter wirksame Maßnahmen schuldig, sind saftige Strafzahlungen fällig.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimalangfriststrategie, EU-Langfrist-Haushalt oder Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. Von besonderem Interesse in diesem Jahr sind das neue EU-Parlament, das sich im Juli konstituiert hat, und die neue EU-Kommission, die im November ihr Amt antritt.

EU-Umweltnews

Klimakosten von Elektro(nik)geräten

Einer Studie des Europäischen Umweltbüros (EEB) zufolge kann die EU Millionen Tonnen CO2 einsparen, wenn die Nutzungsdauer von Elektro(nik)geräten auf fünf Jahre verlängert würde.

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Cocktaileffekt: EFSA startet Konsultation zu Pilotstudien

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat zwei Pilotstudien für die Risikobewertung von Pestizidrückständen in Lebensmitteln veröffentlicht und dazu eine Konsultation gestartet. Es geht um den sogenannten "Cocktail-Effekt" - also die gebündelte Auswirkung von Chemikalien -, wobei die EFSA im Gegensatz zum Pestizid-Aktions-Netzwerk das Verbraucherrisiko als gering einschätzt.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Umwelt Aktuell: August/September 2019

Unsere spätsommerliche Doppelausgabe hat viel zu bieten: Wie internationale Konzerne unsere Umweltregeln im Griff haben, Wolfsmanagement und Herdenschutz für Weidetiere, ein Interview über die internationale Saatgutbank in Spitzbergen, Kommentare zu Klima & Wäldern sowie das Freihandelsabkommen Mercosur und nicht zu vergessen den achtseitigen Spezialteil zum Thema Gemeinnützigkeit & Zivilgesellschaft.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Steckbrief: Das EU-Parlament nach der Europawahl 2019

Anfang Juli hat sich das neunte Europaparlament konstituiert. Welche Parteien, Fraktionen und Abgeordneten vertreten sind, wer in welchen Ausschüssen sitzt und was im Herbst in Brüssel und Straßburg noch ansteht, erfahren Sie in diesem Steckbrief.

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EEB-Bericht entlarvt Entkopplung als Mythos

Ist Wirtschaftswachstum mit ökologischer Nachhaltigkeit vereinbar? Ein neuer Bericht zeigt, dass die zentrale Idee der Green Growth Strömung, nämlich das Wirtschaftswachstum von der zunehmenden Umweltzerstörung zu entkoppeln, weder jemals effektiv funktioniert hat, noch in der Zukunft funktionieren wird.

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Umwelt Aktuell: Juli 2019

Wie wir Ökosysteme langfristig sichern können beschreibt Josef Settele vom UFZ in Halle. Das notwendige Umdenken im Klimawandel mittels klimafreundlicher Kultur in Kommunen haben Laura Stanszus und Andrea Steckert erforscht. Dass Deutschland mehr politischen Willen und gut ausgebildetes Personal für Naturschutzmanagement benötigt, zeigt Julia Aspodien vom NABU in ihrem Beitrag zu Natura 2000 "Frischer Wind in alten Segeln". Rudolf Erlacher vom Alpenverein mahnt in unserem Interview die Politik, eine CO2-Abgabe einzuführen und die Alpenpolitik ernst zu nehmen.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Umwelt Aktuell: Juni 2019

"Nicht der ganz große Wurf" sind die von der Verkehrskommission empfohlenen Maßnahmen, findet Daniel Rieger vom NABU. Johanna Sydow von Germanwatch und Katrin Meyer vom DNR nehmen die Rohstoffstrategie, das Ressourceneffizienzprogramm und Ökodesign unter die Lupe. Ilka Dege vom DNR analysiert das deutsche Düngerecht, europäische Grenzwerte für Nitrat und den Streit zwischen EU-Kommission und Bundesregierung.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Steckbrief: Neue Gentechnik - Des Kaisers neue Kleider?

Die Neue Gentechnik liefert viele Versprechen: Sie soll die Welternährung sichern, den Klimawandel bekämpfen und Pestizideinsatz reduzieren. Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzverbände warnen jedoch davor, neue Gentechnik-Verfahren nicht zu regulieren und lehnen die gentechnische Veränderung von Organismen ab. Der neue Steckbrief des DNR liefert Hintergrundinformationen zur aktuellen Debatte.

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Umwelt Aktuell: Mai 2019

Anlässlich der Wahlen für das neue EU-Parlament können Sie lesen, was in den Parteiprogrammen steckt. Denn bei Klima-, Umwelt-, Tier- und Naturschutz unterscheiden sich die Positionen deutlich, schreibt Elena Hofmann vom DNR. Welche europapolitische Forderungen die Umweltverbände in Sachen Artenschutz, Landwirtschaft, Mobilität, Tierschutz, Klima- und Energiepolitik sowie Ressourcenverbrauch stellen, beschreiben Konstantin Kreiser vom NABU, Rolf Sommer vom WWF, Dorothee Saar von der DUH, Martina Eichner vom Deutschen Tierschutzbund und Oldag Caspar von Germanwatch.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Umwelt Aktuell: April 2019

Über die EU-Vogelschutzrichtlinie, das "Erfolgsmodell mit Umsetzungsbedarf" schreibt Lars Lachmann vom NABU. Für Alexander Beck (AöL) darf der ländliche Raum kein politisches Brachland bleiben. Den wachsenden Rohstoffbedarf für die Elektromobilität analysiert Peter Dolega (Öko-Institut). Über das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern zum Artenschutz berichtet Matthias Luy (LBV) im Interview. Audrey Mathieu (Germanwatch) kommentiert die Proteste der Gelbwesten in Frankreich und zieht daraus Lehren für Deutschland.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Artikel im Rundbrief I/19 des Forums Umwelt & Entwicklung

Gewässerschutz Made in Europe

"Justizia zwischen Anspruch und Wirklichkeit": Der Rundbrief des Forums Umwelt & Entwicklung I/2019 widmet sich der Frage, inwieweit das Recht als Waffe im Kampf um Umwelt- und Naturschutz der Zivilgesellschaft nutzt. Ein Artikel befasst sich mit dem EU-Gewässerschutz und seiner mangelnden Umsetzung.

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Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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