Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressestatement

Anlässlich der Ergebnisvorstellung zum Fitness-Check der Wasserrahmenrichtlinie durch die Europäische Kommission kommentiert Sebastian Schönauer, DNR-Präsidium:

„Wie bereits beim EU-Naturschutzrecht zeigt sich mit diesem Fitness-Check erneut: Nicht die Gesetzgebung ist das Problem, sondern die konkrete Umsetzung. Daher muss eine Integration der Ziele des EU-Wasserrechts in die verschiedenen Politikbereiche der EU wie z.B. in die Agrarpolitik stärker vorangetrieben werden.“

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Pressestatement

Anlässlich des Agrargipfels im Kanzleramt kommentiert DNR-Präsident Kai Niebert:

"Es ist gut, dass die Kanzlerin die Krise in der Landwirtschaft zur Chefinnensache macht. Seit Jahren hat sich ein gewaltiger Berg von Problemen – vom Arten- bis zum Höfesterben – aufgestaut. Offenbar ist aber immer noch nicht angekommen, dass Lösungen nur im Dialog mit allen Akteuren aus Landwirtschaft und Gesellschaft gefunden werden können."

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Pressestatement

Zu den Bauernprotesten kommentiert DNR-Präsident Kai Niebert

„Die heutigen Proteste zeigen: Die Landwirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Doch weder das Aktionsprogramm Insektenschutz, noch die Auflagen zum Schutz unseres Grundwassers haben die Landwirte in diese Krise gebracht, sondern eine Agrarpolitik, die seit Jahrzehnten auf maximale Intensivierung und Exportorientierung setzt."

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Gemeinsame Pressemitteilung

Umweltverbände fordern Offensive für Gewässerschutz

„Gewässerschutz jetzt umsetzen“ - das fordern die Umweltverbände anlässlich der Umweltministerkonferenz in Hamburg vom Bund und den Ländern. In ihrer gemeinsamen Erklärung verlangen sie eine konsequente Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Deutschland. Außerdem müsse sich die Bundesregierung auf EU-Ebene schützend vor die WRRL stellen und ein Aufweichen von Gewässerschutzzielen verhindern.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Gentechnik gefährdet Natur- und Artenschutz

Testbiotech und Deutscher Naturschutzring warnen vor den Folgen massenhafter Einbringung von Gentechnikorganismen in natürliche Populationen und fordern eine gründliche Risikobewertung. Freisetzungen darf es nur geben, wenn die Rückholbarkeit gewährleistet ist.

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Unsere Positionen

Position vom 04.04.2018

Umgang mit der AfD

Die AfD ist programmatisch eine nationalistische und europafeindliche Partei, die zunehmend antidemokratische Positionen vertritt. Diese Entwicklung darf nicht unterschätzt und auf die leichte Schulter genommen werden.

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Offener Brief

Reform des Gemeinnützigkeitsrechts

Mit großer Sorge haben die unterzeichnenden Organisationen von den Plänen zur Änderung der Abgabenordnung gehört, wonach gemeinnützige Organisationen sogar ihre eigenen Zwecke nur noch weit nachrangig mit politischen Mitteln verfolgen dürfen. Damit wäre die Freiheit gemeinnütziger Organisationen beschränkt, ihre Mittel frei zu wählen. Dabei gehört die Beeinflussung der politischen Willensbildung und die Mitgestaltung der öffentlichen Meinung zu den wirkungsvollsten Methoden gemeinnütziger Organisationen zur Verfolgung ihrer Zwecke.

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Bericht von Testbiotech

Gentechnik gefährdet den Artenschutz

Ein im Auftrag des DNR erstellter Bericht des Instituts für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie (Testbiotech) belegt an zahlreichen Beispielen (Fliegen, Bienen, Bäume, Korallen) die Risiken und möglichen Konsequenzen, die mit der Ausbreitung von Gentechnikorganismen in natürlichen Populationen verbunden sind.

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Position pro gemeinnütziges Engagement

Charta für Zivilgesellschaft und Demokratie

Ein Dutzend Dachverbände und Netzwerke heben in einer gemeinsamen Charta die Bedeutung einer unabhängigen Zivilgesellschaft hervor. Engagement ist für eine lebendige Demokratie unverzichtbar und darf nicht von der Politik beschnitten werden. Die Zivilgesellschaft brauche sichere politische Rahmenbedingungen.

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SDG-Bericht 2019

Vier Jahre Agenda 2030: Die Politik ist am Zug

Zum vierten Mal veröffentlichen zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke, unter ihnen der Deutsche Naturschutzring, einen Bericht zum Stand der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele in Deutschland. Zum vierten Mal kommen die Autor*innen zum Ergebnis: Um die nachhaltigen Entwicklungsziele noch zu erreichen, muss die Politik umdenken, umlenken und ehrgeiziger handeln.

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Thesenpapier

Kritik an § 13b Baugesetzbuch (BauGB)

Nach Einschätzung der Organisationen BBN, BDLA, BUND, NABU, UVP-Gesellschaft und des Umweltdachverbands DNR ist das Instrument des § 13b wohnungspolitisch erfolglos, europarechtlich fragwürdig, planungsrechtlich widersinnig sowie umweltpolitisch unvertretbar.

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Gemeinsame Analyse

Kandidat*innen für SPD-Vorsitz im Klimacheck

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, die Deutsche Umwelthilfe, der Deutsche Naturschutzring (DNR), die NaturFreunde Deutschlands, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der WWF Deutschland haben die umweltpolitischen Positionen der Kandidat*innen für den SPD-Parteivorsitz analysiert und bewertet.

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Gemeinsames Forderungspapier

Anstrengungen im Klimaschutz in der EU stärken

Nach Unterzeichnung des Aachener Vertrags im Januar dieses Jahres sind die Erwartungen an den deutsch-französischen Ministerrat am 16. Oktober – ein Tag vor dem Europäischen Rat (17./18. Oktober) – hoch. Der deutsch-französische Ministerrat ist eine wichtige Chance für ambitionierte klimapolitische Entscheidungen für Frankreich, Deutschland und insbesondere für die Europäische Union.

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Offener Brief

IPCC-Sonderbericht: Meeresschutz ist Klimaschutz, auch in der EU

Anlässlich des heute erschienenen Sonderberichts des Weltklimarats IPCC zu Ozeanen und Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima (SROCC) haben mehr als 50 Umwelt- und Meeresschutzorganisationen Spitzenpolitiker*innen auf EU-Ebene sowie Regierungschef*innen und Fachminister*innen der EU-Mitgliedstaaten zum Handeln aufgefordert. Klima- und Meeresschutz müssen Hand in Hand gehen.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimalangfriststrategie, EU-Langfrist-Haushalt oder Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. Von besonderem Interesse ist die neue EU-Kommission unter Leitung von Ursula von der Leyen und ihr angekündigter European Green Deal.

EU-Umweltnews


Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Themenheft

Von der Leyens EU-Kommission

Die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen hat am 1. Dezember offiziell ihr Amt angetreten. Wer die Kommissar*innen sind und was sie in den ersten 100 Tagen planen, erfahren Sie im aktuellen Themenheft der EU-Koordination.

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Umwelt Aktuell: Dezember 2019

In der letzten Ausgabe der umwelt aktuell (Erscheinen wird eingestellt) lesen Sie im Artikel "Grüne Kreuze und Bauerndemos" von Christian Rehmer vom BUND über eine echte Wende in der Landwirtschaft, die Arten- und Höfesterben gleichermaßen angeht. Wolfgang Obenland vom Forum Umwelt & Entwicklung schreibt über die nötige Reform der Internationalen Chemikalienpolitik. Über "Städtebauliche und ökologische Fehlentwicklungen" im Baugesetzbuch und der Umweltprüfung im ländlichen Raum berichtet Mario Krahl vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten. Im Interview mit Cornelia Heydenreich erfahren Sie mehr über die "Initiative Lieferkettengesetz" und nicht zuletzt kommentiert DNR-Geschäftsführer Florian Schöne die schwache Halbzeitbilanz der Großen Koalition.

Umwelt aktuell war der monatliche DNR-Infodienst und erschien im oekom verlag.

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Umwelt Aktuell: November 2019

"Heutiges Handeln entscheidet Zukunft im und am Meer" schreibt Dr. Gerrit Hansen in ihrem Artikel über den neuesten IPCC-Sonderbericht zu Ozeanen und Kryosphäre. Werner Reh berichtet als Sprecher des BUND Arbeitskreises Flugverkehr über die drohende Bruchlandung im Klimaschutz, wenn der Luftverkehr nicht reduziert wird. Dass "grünes Wachstum" kein Allheilmittel ist, sondern dass für eine vorsorgende Klima- und Wirtschaftspolitik die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum aufgebrochen werden muss, untersucht Jonathan Barth vom ZOE-Institut. Und Dr. Christoph Then schließlich plädiert im Interview über neue Gentechnik für eine klare Grenzsetzung durch Politik und Gesellschaft.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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DNR Jahresbericht 2018

2018 war das Jahr des Streitens fürs Tierwohl, den Insektenschutz und für eine Zeit jenseits der Kohle. Ob Wasserrahmenrichtlinie, europäische Klima- und Energiepolitik, Koalitionsverhandlungen, EU-Agrarpolitik, Haltung von Wildtieren oder gesellschaftspolitische Themen wie die Debatte um Aberkennung von Gemeinnützigkeit oder die Herausforderung „Umgang mit der AfD“ – wir haben bewiesen, dass Vielfalt unsere Stärke ist.

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Handlungsoptionen zum Stopp des Artensterbens

Factsheets: Priorität für Biodiversität

Die Fakten sind nicht neu: Weltweit und vor unserer Haustür verschwinden Arten und Lebensräume in erschreckendem Ausmaß. Wir haben zusammengestellt, was zu tun ist.

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Umwelt Aktuell: Oktober 2019

Für die Endlagersuche besteht das Nationale Begleitgremium auf "Transparenz von Anfang an", schreibt Klaus Brunsmeier. Und ob der "Green Deal" die EU tatsächlich klimaneutral macht, klärt Klaus Röhrig von CAN Europe. Andreas Biermann von der Dekra Certification plädiert bei der Schadstoffentsorgung von alten Lithiumbatterien darauf, dass "Kennzeichnung (...) der Schlüssel" ist. Prof. Dr. Manfred Niekisch vom SRU wiederum bewertet das Aktionsprogramm Insektenschutz und sagt: "Wenn wir wollen, dass andere Staaten folgen, müssen wir etwas Glaubwürdiges vorweisen".

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Umwelt Aktuell: August/September 2019

Unsere spätsommerliche Doppelausgabe hat viel zu bieten: Wie internationale Konzerne unsere Umweltregeln im Griff haben, Wolfsmanagement und Herdenschutz für Weidetiere, ein Interview über die internationale Saatgutbank in Spitzbergen, Kommentare zu Klima & Wäldern sowie das Freihandelsabkommen Mercosur und nicht zu vergessen den achtseitigen Spezialteil zum Thema Gemeinnützigkeit & Zivilgesellschaft.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Steckbrief: Das EU-Parlament nach der Europawahl 2019

Anfang Juli hat sich das neunte Europaparlament konstituiert. Welche Parteien, Fraktionen und Abgeordneten vertreten sind, wer in welchen Ausschüssen sitzt und was im Herbst in Brüssel und Straßburg noch ansteht, erfahren Sie in diesem Steckbrief.

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EEB-Bericht entlarvt Entkopplung als Mythos

Ist Wirtschaftswachstum mit ökologischer Nachhaltigkeit vereinbar? Ein neuer Bericht zeigt, dass die zentrale Idee der Green Growth Strömung, nämlich das Wirtschaftswachstum von der zunehmenden Umweltzerstörung zu entkoppeln, weder jemals effektiv funktioniert hat, noch in der Zukunft funktionieren wird.

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Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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