Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressestatement | 01.03.2021

Pressestatement: Eckpunkte zur nationalen Umsetzung der EU-Agrarpolitik verkennen umweltpolitischen Handlungsbedarf

DNR-Geschäftsführer Florian Schöne: „Ministerin Klöckner vermarktet ihren Entwurf für die nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik ohne jegliche Legitimation unter einem grünen Deckmäntelchen. Die vorgeschlagenen Eckpunkte springen viel zu kurz und bedeuten keinesfalls den dringend notwendigen Systemwechsel hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz."

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Pressestatement | 19.02.2021

Pressestatement: Wasserstände der Oder reichen aus, um Einsatz von Eisbrechern zu ermöglichen

DNR-Geschäftsführer Florian Schöne: "Der Einsatz der deutsch-polnischen Eisbrecherflotte verläuft bislang offenbar ohne Probleme. Der Eisaufbruch erfolgte in den letzten Tagen von Stettin flussaufwärts bis zum Nationalpark. Daraus folgt, dass in der Oder ausreichende Wassertiefen vorhanden sind. Ein Scheitern des Einsatzes scheint nach aktueller Einschätzung wenig wahrscheinlich. Viel deutet darauf hin, dass auch diesen Winter der Hochwasserschutz durch Eisaufbruch gewährleistet ist."

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Pressestatement | 10.02.2021

DNR-Statement zum Gesetzespaket Insektenschutz: Bundesregierung verhindert naturschutzpolitischen Offenbarungseid

DNR-Präsident Kai Niebert: „Das Gesetzespaket ist ein überfälliger Schritt zur Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz. Nach einer dramatischen Hängepartie hat die Bundesregierung in letzter Sekunde damit einen naturschutzpolitischen Offenbarungseid verhindert. Jetzt sind die Länder in der Pflicht, die vorhandenen Schlupflöcher in der Verordnung zu schließen und attraktive Fördermaßnahmen zum Pestizidverzicht in FFH-Gebieten zu entwickeln."

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Pressemitteilung | 03.02.2021

Agrarministerkonferenz muss starkes Zeichen für Umsetzung der GAP in Deutschland setzen

An diesem Freitag werden die Agrarministerinnen und -minister von Bund und Ländern im Rahmen einer Sonder-Agrarministerkonferenz über die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland verhandeln. Dabei stehen wichtige Entscheidungen auf der Tagesordnung, die dem nationalen Strategieplan zur Verwendung der Brüsseler Agrarmilliarden den richtigen Rahmen geben können.

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Pressemitteilung | 19.01.2021

Nord Stream II: Unnötig für die Versorgungssicherheit, verheerend für den Umwelt- und Klimaschutz

Aus Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes gibt es keine Rechtfertigung für die Pipeline. Dass nun eigens eine Stiftung mit dem Zweck des Weiterbaus von Nord Stream II gegründet und hinter einer grünen Fassade versteckt wird, ist verlogen. Denn Erdgas kann keinesfalls als klimafreundlicher Energieträger angesehen werden und emittiert entlang seiner Förderungs- und Transportkette große Mengen an Treibhausgasen, insbesondere Methan. Für echten Klimaschutz brauchen wir einen Weg raus aus der fossilen Energiegewinnung und Energieinfrastruktur statt eines fossilen Lock-Ins auf Jahrzehnte.

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Gemeinsame Pressemeldung | 19.01.2021

Insektenschutz: Bundesregierung muss ihr eigenes Aktionsprogramm endlich umsetzen

Die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), CAMPACT, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe, Naturschutzbund (NABU), Umweltinstitut München e.V., WWF Deutschland und der Dachverband DNR fordern die Bundesregierung auf, endlich ein wirksames Gesetzespaket zum Schutz der Insekten auf den Weg zu bringen. Noch im vergangenen Dezember waren die Bemühungen am Widerstand des Bundeslandwirtschaftsministeriums gescheitert, Einvernehmen in der Bundesregierung herzustellen.

 

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Pressemitteilung | 16.01.2021

DNR fordert grundlegenden Paradigmenwechsel in der Europäischen Agrarpolitik

Tausende Menschen bringen heute im Zuge der „Wir haben es satt!“-Aktion über einen nach Berlin geschickten Fußabdruck ihren Protest für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zum Ausdruck. Die Forderungen der Teilnehmer*innen werden am heutigen Samstag vor dem Kanzleramt in Szene gesetzt und von einem umfangreichen Online-Programm begleitet. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die derzeit laufenden Verhandlungen zur Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP) für eine grundlegende Neuausrichtung im Einklang mit den Klima- und Artenschutzzielen der EU zu nutzen.

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Gemeinsame Pressemeldung | 13.01.2021

Bergrechtsreform: Goldener Handschlag für Tagebaubetreiber

Während der Bundestag heute Abend über die öffentlich-rechtlichen Verträge der Bundesregierung mit den Braunkohleunternehmen LEAG und RWE abstimmt, droht ein Gesetzentwurf aus dem Wirtschaftsministerium zukünftige Klimapolitik weiter zu verteuern. Die Klima-Allianz Deutschland, der Deutsche Naturschutzring e.V. (DNR), GRÜNE LIGA, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ClientEarth, Alle Dörfer bleiben und Greenpeace warnen vor zusätzlichen Kosten für den Kohleausstieg.

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Aktuelles

Schwerpunkt

Wald in der Krise

03.03.2021 - Der März-Newsletter widmet sich dem Thema Wald. Ist für den Wald in der Krise eine Wende möglich? Oder befinden wir uns unumkehrbar auf dem Holzweg? Diese Fragen beleuchten die Autorinnen und Autoren unseres Schwerpunkts. Es geht um die letzten zusammenhängenden Natur- und Urwälder Europas, aber auch um Waldschutz als Klimaschutz. Im Interview schlägt Dr. Pierre Ibisch, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Strategien für eine zukunftstaugliche Waldwende vor.

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Artikel von László Maráz

Wälder nutzen = Klima schützen – ein Selbstbetrug der Forstwirtschaft

03.03.2021 - In der Debatte über Maßnahmen zur Erhaltung geschädigter und bedrohter Wälder, ist für viele Menschen schwer nachvollziehbar, dass die beste Hilfe eher nicht im Aufräumen des Waldes und im Wiederaufbau mittels Pflanzung besteht. Stattdessen ist es höchste Zeit für eine neue Art des Umgangs: Knallharter Klimaschutz ist gefragt.

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Interview mit Dr. Pierre Ibisch

Auf dem Holzweg?

03.03.2021 - Bereits Ende der 1970er-Jahre war in Europa die Rede vom Waldsterben – ausgelöst durch sauren Regen. Bis heute hat der Wald überlebt, aber unter anderem Trockenheit aufgrund der Klimakrise oder Schädlingsbefall setzen ihm zu. Ist der deutsche Wald noch zu retten? Für eine echte, zukunftstaugliche Waldwende braucht es interdisziplinäre, ganzheitliche Strategien, fordert Dr. Pierre Ibisch, Professor für Naturschutz an der HNE Eberswalde.

 

 

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Artikel von Jana Ballenthien

Europas größte Urwaldschätze schwinden

03.03.2021 - Sie existieren noch – die letzten großen, zusammenhängenden Natur- und Urwälder Europas. Ihre Lebensräume sind unschätzbare Refugien der Artenvielfalt. Sie sind in der Lage, die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern. Und sie werden in rasantem Tempo zerstört.

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Artikel von Matthias Linn

Waldschutz ist Klimaschutz

03.03.2021 - Brände und Abholzung bedrohen weltweit die Waldbestände. Dabei werden nicht nur wertvolle Ökosysteme und unzählige Tiere und Pflanzen vernichtet, sondern auch die Klimakrise befeuert. Waldschutz und Wiederaufforstung können Lösungen sein. Von Matthias Linn, OroVerde

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Frauen vernetzen sich für stärkere Teilhabe in Klimaschutzfragen

3.3.2021 - Mit rund 100 Teilnehmerinnen fand am 23. Februar die erste themen- und verbandsübergreifende Frauenvernetzungskonferenz statt. Sie entstand in einer Kooperation zwischen dem Bundesumweltministerium und dem DNR. Unter dem Titel „Klimaexpertinnen- Vernetzt für ambitionierten Klimaschutz“ diskutierte Ministerin Svenja Schulze coronabedingt digital mit Expertinnen von DNR, Germanwatch, VCD und GenderCC. Die Fachfrauen forderten nicht nur eine Anhebung des EU-Klimaziels, sondern auch eine geschlechtergerecht verteilte Gestaltungs- und Entscheidungsbefugnis.

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10 Jahre Förderung, Wildnisziel gescheitert

24.02.2021 - Die Bundesregierung feiert 10 Jahre Bundesprogramm Biologische Vielfalt und 120 Millionen Euro Förderung in Naturschutzprojekte aller Art. Kritische Medienberichte zeigen aber, dass beispielsweise das selbstgesetzte Wildnisziel von zwei Prozent Fläche „krachend verfehlt“ wurde. Und die EU verklagt Deutschland, weil das europäische Naturschutzrecht nicht ausreichend umgesetzt ist.

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Schwerpunkt

Wasserstoff - Patentrezept mit Nebenwirkungen?

03.02.2021 - Der Februar-Newsletter widmet sich dem Thema Wasserstoff. Die Autorinnen und Autoren gehen der Frage nach, ob Wasserstoff (H2) tatsächlich die Patentlösung für eine treibhausgasneutrale Zukunft ist? Was ist dran am Hype um das Element? Und was ist nötig, um H2 umweltfreundlich und wirtschaftlich zu erzeugen? Welche Positonen vertreten Umweltorganisationen? Darüber und über sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff informiert ein aktueller DNR-Steckbrief.

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Artikel von Erika Bellmann

Rohstoff für die klimaneutrale Industrie

03.02.2021 - Meistens wird der Wasserstoff nur als Energieträger bezeichnet. Bei seiner Nutzung geht es jedoch um weit mehr als nur Energiefreisetzung. Für die klimaneutrale Industrie der Zukunft ist Wasserstoff vor allem ein wertvoller Rohstoff. Ein Haken dabei ist seine klimaneutrale Herstellung.

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Der deutschlandweit größte Naturschutzkongress sucht nach Antworten auf drängende Fragen, die sich durch den schnellen Wandel unserer Städte und der ländlichen Räume für den Naturschutz ergeben: Wie können Artensterben und Klimawandel gebremst werden? Wie können neue Schwarmstädte naturverträglich und klimaschonend entwickelt werden? Wie wird der ländliche Raum als Arbeitsplatz und Wohnort auf nachhaltige Weise attraktiver? Kann der Naturschutz sich in einer attraktiven Kulturlandschaft mit hohem Erholungswert behaupten? Welche Bündnispartner kann der Naturschutz gewinnen, um erfolgreich den schnellen Wandel in Stadt und Land mitzugestalten?

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Unsere Positionen

DNR-Stellungnahme zur Bund-Länder-Zielvereinbarung

Moorschutz ist Klimaschutz – für deutlich ambitioniertere Ziele

26.02.2021 - Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit Bund-Länder-Zielvorgaben für Klimaschutz durch Moorbodenschutz. Da mehr als 95 Prozent der Moorböden durch Entwässerung geschädigt sind und Deutschland innerhalb der EU der größte Emittent von Kohlendioxidemissionen aus degradierten Mooren ist, braucht der Moorschutz aber viel ambitioniertere Ziele, so der Umweltdachverband DNR in seiner Stellungnahme.

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Offener Brief

Verbändekritik am deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP)

19.02.2021 - Das europäische Corona-Wiederaufbaupaket "Next Generation EU" soll zukunftsgerichtet sein. Der Entwurf für den deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) liegt seit Dezember 2020 vor. Doch ein Bündnis von Umweltverbänden äußert Kritik am DARP-Prozess und dessen Inhalten. Trotz entsprechender EU-Vorgaben wurden sie nicht konsultiert. In einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordern sie Nachbesserungen.

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Offener Brief

Kein Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Straßenverkehr

11.02.2021 - Vor kurzem hat die Bundesregierung die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) der EU im Verkehrsbereich beschlossen. Das Gesetz regelt die Anrechenbarkeit verschiedener Kraftstoffarten auf die Treibhausgasminderungsquote und wird ab März in Bundesrat und Bundestag beraten. Mit großer Irritation haben die Umweltorganisationen Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, NABU, Transport & Environment, Verkehrsclub Deutschland (VCD), der WWF und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) Verlautbarungen aus Baden-Württemberg wahrgenommen, im parlamentarischen Verfahren über eine Unterquote im Straßenverkehr einen stärkeren Hochlauf synthetischer Kraftstoffe vorantreiben zu wollen.

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Offener Brief

Kein Einsatz von Wasserstoff im Wärmesektor

10.02.2021 - Nach Einschätzung von BUND, Deutscher Umwelthilfe (DUH), E3G, Germanwatch, NABU, WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) ist Wasserstoff nicht dazu geeignet, die hohen Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors zu reduzieren. Sein Einsatz sollte auf Anwendungen begrenzt werden, in denen eine direkte Elektrifizierung zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich ist, wie der Flug- und Schiffsverkehr auf der Langstrecke.

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Offener Brief

Keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft

09.02.2021 - BUND, Deutscher Alpenverein (DAV), Deutscher Kanuverband, Grüne Liga, NABU, WWF, Deutscher Angelfischerverband, Wanderfische ohne Grenzen und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bundesrat und Bundestag auf, die letzten frei fließenden Flussabschnitte zu erhalten. Es darf keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft geben.

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Offener Brief

RED II im Verkehr: Mobilitätswende ohne Anbaubiomasse als Kraftstoff

16.12.2020 - Zurzeit wird über die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehrsbereich beraten. In einem offenen Brief hat sich ein Bündnis verkehrspolitischer Umweltverbände an die zuständigen Ministerien gewandt. Der Verkehrssektor müsse sich an den Leitplanken Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Effizienz orientieren und dringend seine Treibhausgasemissionen drosseln. Der Anbau von Biomasse für Kraftstoffe sei dabei nicht dienlich.

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Forderungspapier

Deutsche NGOs fordern Pelzfarmverbot in der gesamten EU

09.12.2020 - Nach Ausbrüchen von SARS-CoV-2 in europäischen Nerzfarmen haben Natur-, Tierschutz- und Umweltorganisationen ein Forderungspapier für ein generelles Pelzfarmverbot in der gesamten EU vorgelegt. Das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus werde durch das Zusammenleben vieler Tiere auf engem Raum drastisch erhöht.

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Offener Verbändebrief

Illegalen Import über Online-Marktplätze stoppen

26.11.2020 - Ein Bündnis von Umwelt-, Verbraucherschutz- und Entwicklungsverbänden hat zusammen mit zwei Wirtschaftsakteuren auf die negativen Folgen massiven Online-Handels hingewiesen. Gesetzeslücken bedrohten die Existenz vieler Händler und gefährdeten Umwelt sowie Verbraucher*innen.

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Forderungsreihe

Mit dem Europäischen Green Deal die EU zukunftsfähig machen

Herbst 2020 - Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Biodiversitätsschutz und Lebensmittelproduktion, Finanzpolitik, schadstofffreie Umwelt, Mobilität, Nachhaltigkeit: Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder haben insgesamt sieben umfangreiche Forderungspapiere zu zentralen Aspekten des Europäischen Green Deal erarbeitet.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews

Viva la Vielfalt - von Weltartenschutztag bis Wiederherstellung

Die #RestoreNature-Kampagne nimmt Fahrt auf, die Weltnaturschutzunion hat eine globale Typologie für Ökosysteme entwickelt. Der Druck auf die letzten Urwälder Europas nimmt zu. Kommerzieler Wildtierhandel ist eine Gefahr für die globale Artenvielfalt - die EU macht sich durch Importe mitschuldig.

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Mehr gemeldete unsichere Produkte in der EU

Die EU-Kommission hat am Dienstag ihren jährlichen Bericht zum Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte („Safety Gate“) veröffentlicht. Wie auch in den Jahren zuvor stieg 2020 die Anzahl gemeldeter Konsumprodukte.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Steckbrief: Wasserstoff für die Dekarbonisierung: Wundermittel oder Wunschtraum?

Um das Thema Wasserstoff ist ein regelrechter Hype entstanden. Das Element wird als Ersatz für fossile Energieträger und als flexibler Energiespeicher hoch gehandelt. Doch obwohl grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein einer klimaneutralen Zukunft ist, wird er ein knappes und teures Gut bleiben. Umweltverbände sind deshalb überzeugt, dass sein Einsatz auf wenige Sektoren begrenzt bleiben muss, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch auch die Erdgaslobby läuft sich mit der Verkehrs-und Wärmeindustrie warm, um mittels der Erzeugung von Wasserstoff ihr fossiles Geschäftsmodell zu verlängern.

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DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte

Mischen Sie sich ein und mischen Sie mit! Die nunmehr 7. und vollständig überarbeitete Auflage unseres EU-umweltpolitischen Nachschlagewerkes soll Ihnen den Einstieg in die europäische Umweltpolitik ermöglichen. Übersichtlich und kompakt zusammengestellt finden Sie hier Informationen über Verträge, Institutionen und Prozesse.

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Hintergrundpapier: Beginn der GAP-Trilogverhandlungen

Im November starten die interinstitutionellen Verhandlungen zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022. Lesen Sie im neuen DNR-Hintergrundpapier, in welchen Punkten Kommission, Rat und Parlament sich noch einigen müssen und wie die Verhandlungspositionen der einzelnen Institutionen aus Umwelt- und Naturschutzsicht zu bewerten sind.

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Factsheet: EU-Klimagesetz

Das europäische Klimagesetz, mit welchem das Ziel der Klimaneutralität 2050 erstmals gesetzlich verankert werden soll, ist umstritten. Zum Stand der Debatte, wie sich EU-Kommission, EU-Parlament und der Umweltrat positionieren, und wie Umweltverbände das Vorhaben bewerten, informiert dieses neue Factsheet.

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Archiv: umwelt aktuell 2019

Umwelt aktuell war der monatliche DNR-Infodienst für europäische und deutsche Umweltpolitik von Oktober 2007 bis Dezember 2019. Hier finden Sie die kompletten PDFs aus dem Jahr 2019.

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Steckbrief: Der Europäische Green Deal für die Transformation Europas (aktualisiert)

Im Dezember 2019 präsentierte die EU-Kommission den Europäischen Green Deal (EGD). Seitdem veröffentlichte sie nicht nur eine Reihe von Strategien und Initiativen, seit Mitte März verlangt auch die weltweite Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft nach Antworten aus Brüssel. Im aktualisierten Steckbrief erhalten Sie einen Überblick über alle bisher veröffentlichten Dokumente und die Auswirkungen der Corona-Krise auf den EGD.

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Steckbrief: One-In-One-Out unter dem Deckmantel der besseren Rechtsetzung

Unter dem Schlagwort Bürokratiebremse will Deutschland auch in der EU eine One-In-One-Out-Regel (OIOO) einführen. Wie fungiert Bürokratieabbau als Deckmantel für Deregulierungspolitik? Warum birgt dieser Ansatz die Gefahr, den Europäischen Green Deal (EGD) der EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen zu konterkarieren? Was besagt diese Regel? Warum ist OIOO kein sinnvolles Instrument der „besseren Rechtsetzung“? Wie ist der Stand in Deutschland? Was sagen Umweltverbände und Gewerkschaften? Diese und weitere Fragen beantwortet dieser Steckbrief.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Ob Atommüllendlagersuche in Deutschland, Klimaschutz oder Wasserstoff - hier können Sie sich bestens über aktuelle Umweltthemen informieren. Die Märzausgabe befasst sich mit dem Thema Wald.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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