Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Gemeinsame Pressemitteilung

Umweltverbände fordern Offensive für Gewässerschutz

„Gewässerschutz jetzt umsetzen“ - das fordern die Umweltverbände anlässlich der Umweltministerkonferenz in Hamburg vom Bund und den Ländern. In ihrer gemeinsamen Erklärung verlangen sie eine konsequente Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Deutschland. Außerdem müsse sich die Bundesregierung auf EU-Ebene schützend vor die WRRL stellen und ein Aufweichen von Gewässerschutzzielen verhindern.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Gentechnik gefährdet Natur- und Artenschutz

Testbiotech und Deutscher Naturschutzring warnen vor den Folgen massenhafter Einbringung von Gentechnikorganismen in natürliche Populationen und fordern eine gründliche Risikobewertung. Freisetzungen darf es nur geben, wenn die Rückholbarkeit gewährleistet ist.

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Gemeinsame Pressemitteilung

Verbände: Erneuerbare werden abgewürgt und Kohlekompromiss zerfleddert

Den heute veröffentlichten Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes kommentieren die in der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (Kohlekommission) vertretenen Umweltverbände Greenpeace, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR).

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Unsere Positionen

Bericht von Testbiotech

Gentechnik gefährdet den Artenschutz

Ein im Auftrag des DNR erstellter Bericht des Instituts für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie (Testbiotech) belegt an zahlreichen Beispielen (Fliegen, Bienen, Bäume, Korallen) die Risiken und möglichen Konsequenzen, die mit der Ausbreitung von Gentechnikorganismen in natürlichen Populationen verbunden sind.

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Position pro gemeinnütziges Engagement

Charta für Zivilgesellschaft und Demokratie

Ein Dutzend Dachverbände und Netzwerke heben in einer gemeinsamen Charta die Bedeutung einer unabhängigen Zivilgesellschaft hervor. Engagement ist für eine lebendige Demokratie unverzichtbar und darf nicht von der Politik beschnitten werden. Die Zivilgesellschaft brauche sichere politische Rahmenbedingungen.

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SDG-Bericht 2019

Vier Jahre Agenda 2030: Die Politik ist am Zug

Zum vierten Mal veröffentlichen zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke, unter ihnen der Deutsche Naturschutzring, einen Bericht zum Stand der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele in Deutschland. Zum vierten Mal kommen die Autor*innen zum Ergebnis: Um die nachhaltigen Entwicklungsziele noch zu erreichen, muss die Politik umdenken, umlenken und ehrgeiziger handeln.

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Thesenpapier

Kritik an § 13b Baugesetzbuch (BauGB)

Nach Einschätzung der Organisationen BBN, BDLA, BUND, NABU, UVP-Gesellschaft und des Umweltdachverbands DNR ist das Instrument des § 13b wohnungspolitisch erfolglos, europarechtlich fragwürdig, planungsrechtlich widersinnig sowie umweltpolitisch unvertretbar.

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Gemeinsame Analyse

Kandidat*innen für SPD-Vorsitz im Klimacheck

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, die Deutsche Umwelthilfe, der Deutsche Naturschutzring (DNR), die NaturFreunde Deutschlands, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der WWF Deutschland haben die umweltpolitischen Positionen der Kandidat*innen für den SPD-Parteivorsitz analysiert und bewertet.

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Gemeinsames Forderungspapier

Anstrengungen im Klimaschutz in der EU stärken

Nach Unterzeichnung des Aachener Vertrags im Januar dieses Jahres sind die Erwartungen an den deutsch-französischen Ministerrat am 16. Oktober – ein Tag vor dem Europäischen Rat (17./18. Oktober) – hoch. Der deutsch-französische Ministerrat ist eine wichtige Chance für ambitionierte klimapolitische Entscheidungen für Frankreich, Deutschland und insbesondere für die Europäische Union.

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Offener Brief

IPCC-Sonderbericht: Meeresschutz ist Klimaschutz, auch in der EU

Anlässlich des heute erschienenen Sonderberichts des Weltklimarats IPCC zu Ozeanen und Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima (SROCC) haben mehr als 50 Umwelt- und Meeresschutzorganisationen Spitzenpolitiker*innen auf EU-Ebene sowie Regierungschef*innen und Fachminister*innen der EU-Mitgliedstaaten zum Handeln aufgefordert. Klima- und Meeresschutz müssen Hand in Hand gehen.

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Offener Brief

Offener Brief der Umweltverbände zum Klimaschutz im Verkehrssektor

Vor der Sitzung des Klimakabinetts am 20.09. wenden sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), die Allianz pro Schiene (ApS), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR), die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der WWF Deutschland an Bundeskanzlerin Merkel. Die Verbände stellen klar, dass die Äußerung von Bundesverkehrsminister Scheuer, er habe sein Maßnahmenprogramm mit allen Mitgliedern der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) abgestimmt, nicht den Tatsachen entspricht. Zudem geben sie eine Einschätzung ab zu dem von Scheuer vorgelegten Maßnahmenprogramm zur Erreichung der Klimaziele im Verkehr.

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Gemeinsames Positionspapier

Klimapolitische Forderungen zum Flugverkehr

Die Umweltorganisationen BUND, Germanwatch, WWF Deutschland, der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Bundesvereinigung gegen den Fluglärm (BVF) sowie der Umweltdachverband DNR fordern, Maßnahmen für eine überfällige Anpassung des Flugverkehrs an klimapolitische Notwendigkeiten auf den Weg zu bringen.

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Kommentar

Düngerecht: Durchhangeln reicht nicht

Das hat die EU-Kommission erst am 28. August erneut klargestellt. Denn bei der Nachschärfung muss es messbare Ziele geben, um die Stickstoffüberschüsse wirksam zu reduzieren. Die glaubwürdigen Maßnahmen bleibt die Bundesregierung bis heute schuldig.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimalangfriststrategie, EU-Langfrist-Haushalt oder Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. Von besonderem Interesse in diesem Jahr sind das neue EU-Parlament, das sich im Juli konstituiert hat, und die neue EU-Kommission, die im Dezember ihr Amt antritt.

EU-Umweltnews

Selig sind die Unwissenden?

Einer neuen Untersuchung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zufolge informieren erschreckend wenige Unternehmen über schädliche Substanzen in ihren Produkten. Die EU-Strategie für eine nicht-giftige Umwelt ist derweil vom Tisch.

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Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Umwelt Aktuell: November 2019

"Heutiges Handeln entscheidet Zukunft im und am Meer" schreibt Dr. Gerrit Hansen in ihrem Artikel über den neuesten IPCC-Sonderbericht zu Ozeanen und Kryosphäre. Werner Reh berichtet als Sprecher des BUND Arbeitskreises Flugverkehr über die drohende Bruchlandung im Klimaschutz, wenn der Luftverkehr nicht reduziert wird. Dass "grünes Wachstum" kein Allheilmittel ist, sondern dass für eine vorsorgende Klima- und Wirtschaftspolitik die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum aufgebrochen werden muss, untersucht Jonathan Barth vom ZOE-Institut. Und Dr. Christoph Then schließlich plädiert im Interview über neue Gentechnik für eine klare Grenzsetzung durch Politik und Gesellschaft.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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DNR Jahresbericht 2018

2018 war das Jahr des Streitens fürs Tierwohl, den Insektenschutz und für eine Zeit jenseits der Kohle. Ob Wasserrahmenrichtlinie, europäische Klima- und Energiepolitik, Koalitionsverhandlungen, EU-Agrarpolitik, Haltung von Wildtieren oder gesellschaftspolitische Themen wie die Debatte um Aberkennung von Gemeinnützigkeit oder die Herausforderung „Umgang mit der AfD“ – wir haben bewiesen, dass Vielfalt unsere Stärke ist.

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Handlungsoptionen zum Stopp des Artensterbens

Factsheets: Priorität für Biodiversität

Die Fakten sind nicht neu: Weltweit und vor unserer Haustür verschwinden Arten und Lebensräume in erschreckendem Ausmaß. Wir haben zusammengestellt, was zu tun ist.

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Umwelt Aktuell: Oktober 2019

Für die Endlagersuche besteht das Nationale Begleitgremium auf "Transparenz von Anfang an", schreibt Klaus Brunsmeier. Und ob der "Green Deal" die EU tatsächlich klimaneutral macht, klärt Klaus Röhrig von CAN Europe. Andreas Biermann von der Dekra Certification plädiert bei der Schadstoffentsorgung von alten Lithiumbatterien darauf, dass "Kennzeichnung (...) der Schlüssel" ist. Prof. Dr. Manfred Niekisch vom SRU wiederum bewertet das Aktionsprogramm Insektenschutz und sagt: "Wenn wir wollen, dass andere Staaten folgen, müssen wir etwas Glaubwürdiges vorweisen".

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Umwelt Aktuell: August/September 2019

Unsere spätsommerliche Doppelausgabe hat viel zu bieten: Wie internationale Konzerne unsere Umweltregeln im Griff haben, Wolfsmanagement und Herdenschutz für Weidetiere, ein Interview über die internationale Saatgutbank in Spitzbergen, Kommentare zu Klima & Wäldern sowie das Freihandelsabkommen Mercosur und nicht zu vergessen den achtseitigen Spezialteil zum Thema Gemeinnützigkeit & Zivilgesellschaft.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Steckbrief: Das EU-Parlament nach der Europawahl 2019

Anfang Juli hat sich das neunte Europaparlament konstituiert. Welche Parteien, Fraktionen und Abgeordneten vertreten sind, wer in welchen Ausschüssen sitzt und was im Herbst in Brüssel und Straßburg noch ansteht, erfahren Sie in diesem Steckbrief.

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EEB-Bericht entlarvt Entkopplung als Mythos

Ist Wirtschaftswachstum mit ökologischer Nachhaltigkeit vereinbar? Ein neuer Bericht zeigt, dass die zentrale Idee der Green Growth Strömung, nämlich das Wirtschaftswachstum von der zunehmenden Umweltzerstörung zu entkoppeln, weder jemals effektiv funktioniert hat, noch in der Zukunft funktionieren wird.

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Umwelt Aktuell: Juli 2019

Wie wir Ökosysteme langfristig sichern können beschreibt Josef Settele vom UFZ in Halle. Das notwendige Umdenken im Klimawandel mittels klimafreundlicher Kultur in Kommunen haben Laura Stanszus und Andrea Steckert erforscht. Dass Deutschland mehr politischen Willen und gut ausgebildetes Personal für Naturschutzmanagement benötigt, zeigt Julia Aspodien vom NABU in ihrem Beitrag zu Natura 2000 "Frischer Wind in alten Segeln". Rudolf Erlacher vom Alpenverein mahnt in unserem Interview die Politik, eine CO2-Abgabe einzuführen und die Alpenpolitik ernst zu nehmen.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Umwelt Aktuell: Juni 2019

"Nicht der ganz große Wurf" sind die von der Verkehrskommission empfohlenen Maßnahmen, findet Daniel Rieger vom NABU. Johanna Sydow von Germanwatch und Katrin Meyer vom DNR nehmen die Rohstoffstrategie, das Ressourceneffizienzprogramm und Ökodesign unter die Lupe. Ilka Dege vom DNR analysiert das deutsche Düngerecht, europäische Grenzwerte für Nitrat und den Streit zwischen EU-Kommission und Bundesregierung.

Umwelt aktuell ist der monatliche DNR-Infodienst und erscheint im oekom verlag.

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Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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