Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressestatement | 15.09.2021

Zur Rede zur Lage der Union

DNR-Präsident Kai Niebert kommentiert: „EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute mit ihrer Rede zur Lage der Union im Europäischen Parlament und dem Klimapaket „Fit for 55“ die große Agenda vorgestellt. Die im Juli vorgestellten Kommissionspläne reichen zwar bei Weitem nicht aus, um im Rahmen des 1,5-Grad-Ziels zu bleiben. Sie beinhalten aber deutlich konkretere Maßnahmen als alle bisherigen Beschlüsse der derzeitigen Bundesregierung.“

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Gemeinsame Pressemitteilung | 09.09.2021

Planungsbeschleunigung als Ablenkungsmanöver für versäumte Klimapolitik

BUND, DUH, Greenpeace, NABU, WWF, VCD und der Umweltdachverband DNR haben die Spitzenkandidat*innen der Parteien zur Bundestagswahl aufgefordert, sich für eine faktenbasierte und wirksame Verbesserung von Planungs- und Genehmigungsverfahren einzusetzen. Zugleich warfen sie den Regierungsparteien "Scheinheiligkeit" in Bezug auf den mangelnden Fortschritt bei der Energie- und Verkehrswende vor.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 06.09.2021

Naturschutz am Scheideweg: Die Wildnis gentechnisch verändern?

Hat Gentechnik einen Platz im Naturschutz? Die gentechnische Veränderung wildlebender Arten wird seit der Entdeckung von Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas als Möglichkeit diskutiert, um gefährdete Arten an den Klimawandel anzupassen oder invasive Arten zu bekämpfen. Darüber diskutieren die Mitglieder der Weltnaturschutzunion IUCN auf ihrer Mitgliederversammlung vom 8. bis zum 10. September in Marseille.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 01.09.2021

Umweltverbände fordern einen Neustart der Verkehrsplanung im Rahmen eines Bundesmobilitätsgesetzes

Ein sofortiges Moratorium für den Neu- und Ausbau von Fernstraßen und die Verabschiedung eines Bundesmobilitätsgesetzes zu Beginn der nächsten Legislaturperiode – das verlangen die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring in ihrem heute veröffentlichten Forderungspapier für einen Neustart der Verkehrsplanung des Bundes.

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Pressemitteilung | 01.09.2021

Moorschutz muss ein Anliegen der gesamten Bundesregierung sein

Anlässlich der heute vom Bundesumweltministerium (BMU) veröffentlichten Nationalen Moorschutzstrategie hat der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) die ernüchternde Bilanz der aktuellen Bundesregierung kritisiert: „Es ist ein peinliches Armutszeugnis, dass das BMU die im Koalitionsvertrag vereinbarte Moorschutzstrategie aufgrund des Widerstands von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Alleingang vorlegen muss."

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Pressemitteilung | 27.08.2021

Deutsch-polnischer Umweltrat: Verbände fordern Stopp des Oderausbaus

Anlässlich des heutigen deutsch-polnischen Umweltrats appellieren zahlreiche Umweltorganisationen aus Tschechien, Polen und Deutschland an ihre Regierungen, den geplanten Ausbau der Grenzoder zu stoppen und stattdessen Konzepte zu entwickeln, die den Naturschutz und den Hochwasserschutz zusammenbringen und stärken. Webseite und Kampagnenfilm veröffentlicht.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 27.08.2021

Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden

Mit Blick auf die Bundestagswahl haben sieben Umweltorganisationen zusammen mit dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring einen Forderungskatalog für einen zukunftsfähigen Klimaschutz im Luftverkehr vorgelegt. Der Flugverkehr dürfe sich nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern müsse endlich einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten, so das Bündnis.

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Pressestatement | 15.08.2021

DNR-Kommentar: Klimaschutzpläne der Bundesregierung reichen nicht aus

„Was zu erwarten war, ist eingetroffen. Klimaschützer des Jahres 2020 war die Corona-Pandemie und nicht die Politik. Die CO2-Emissionen werden 2021 so stark steigen wie seit 1990 nicht mehr. Der Anstieg ist sogar stärker als nach vergangenen Krisen. Die dreckige Braunkohle erlebt einen neuen Frühling, der Verkehrssektor setzt seinen Totalausfall fort und fossile Heizungen heizen nicht nur Häuser warm, sondern auch das Klima kräftig auf."

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Pressestatement | 09.08.2021

DNR-Kommentar zum 6. IPPC-Sachstandsbericht

DNR-Präsident Kai Niebert nennt den neuen Bericht des Weltklimarates "erwartbar dramatisch" und eine "Mahnung". Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Waldbrände, Starkregen und Flutkatastrophen dürften in Europa zur neuen Normalität werden, wenn es weiter bei "Klimaprosa statt Klimaschutz" bleibt. Es brauche eine "Entfesselung der erneuerbaren Energien".

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Aktuelles

Schwerpunkt

Wählen in Zeiten sozial-ökologischen Wandels

08.09.2021 - In der Septemberausgabe gehen die Autorinnen und Autoren folgenden Fragen nach: Welche Zukunftsagenda braucht es, um den Veränderungen des Lebens durch den Klimawandel gerecht zu werden?, sie beleuchten die Demokratie in Krisen-, Umbruch- und Wahlzeiten und informieren über die Motivation, sich umweltschützend zu verhalten. Erstwählerinnen und Erstwähler beschreiben ihre Erwartungen an ihre künftige Volksvertretung.

 

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Artikel von Nick Reimer

Leben in der Klimakrise

8.9.2021 - Der Buchautor und Journalist Nick Reimer blickt aus der Perspektive des Wahljahres 2021 auf das Leben 2050. Wie wird unser Leben dann aussehen? Und was müssen wir jetzt tun, damit die schlimmsten Prognosen nicht zutreffen?

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Interview mit Pia Niessen, Psychologists for Future

Klimagerechtes Verhalten kollektiv

08.09.2021 - Spätestens die Unwetterkatastrophe im Süden und Westen Deutschlands Mitte Juli hat die Klimakrise wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Aus der persönlichen Betroffenheit erwächst aber nicht automatisch politisches Handeln. Soziale Normen haben hierbei eine große Bedeutung, sagt Pia Niessen von Psychologists for Future.

 

 

 

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Artikel von Wolfgang Schroeder, Uni Kassel

Gegen Rechtspopulismus: Zur Notwendigkeit einer resilienten (Zivil-)Gesellschaft

8.9.2021 - Für den Umgang mit Bestrebungen von Rechten, Natur- und Umweltschutz zu vereinnahmen, gibt es kein Patentrezept. Umso wichtiger ist es, die Widerstands- und Wandlungsfähigkeit der Zivilgesellschaft stärken. Dafür muss die künftige Regierung entsprechende Ressourcen zur Verfügung stellen. Aber für ein funktionierendes demokratisches Miteinander kommt es auch auf alle Einzelnen an.

 

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Bundestagswahl: Spitzenpolitiker*innen stellen sich unseren Klimafragen

26.08.2021 - Unter dem Motto „Wir haben noch eine Wahl! Wie stoppen die Parteien die Klimakrise?“ haben sich Annalena Baerbock, Andreas Jung, Olaf Scholz, Volker Wissing und Janine Wissler Fragen der Zivilgesellschaft gestellt. Die von Klima Allianz und DNR am 24. August veranstaltete Diskussion wurde live im Netz übertragen.

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Klimakrise: Reaktionen auf den 6. IPPC-Bericht

11.08.2021 - Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC) hat am 9. August seinen sechsten Sachstandsbericht über den Klimawandel veröffentlicht. Neben dem Umweltdachverband selbst haben auch zahlreiche DNR-Mitglieder auf die Erkenntnisse reagiert.

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Nach der Hochwasserkatastrophe - Stimmen von Umweltorganisationen

22.07.2021 - Bilder der Zerstörung prägen nach wie vor die Regionen im Westen und Süden Deutschlands, die von der Unwetterkatastrophe Mitte Juli getroffen wurden. Die Unwetter haben auch Spuren in der Landschaft hinterlassen. Erosionen, Unterspülungen, kaputte Wege, Brücken, Schienen, Straßen, um nur einige Folgeschäden zu nennen. Während die Aufräum- und Bergungsarbeiten nach dem Hochwasser weitergehen, melden sich Umweltorganisationen zu Wort, die teils in ihrer direkten Arbeit vor Ort betroffen sind.

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Interview mit Christian Wolter und Sonja Jähnig

"Artenverlust in Süßgewässern ist noch nicht im politischen Diskurs"

07.07.2021 - Wie wirken Wasserkraftwerke und andere Bauten auf die Biodiversität unter Wasser? Was stellen invasive Arten in Fließgewässern an? Diese und andere Fragen beantworten Christian Wolter und Sonja Jähnig vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei.

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Globaler Klimastreik am Freitag, 24. September

Zwei Tage vor der Bundestagswahl rufen Fridays for Future auch in Deutschland zum Klimastreik auf. Seien auch Sie dabei, geben Sie dem Aufruf für effektiven Klimaschutz Gesicht und Stimme und machen Sie die Wahl zur Klimawahl.

Mit hunderten Aktionen und Demos kämpfen wir gemeinsam weltweit für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise.

#AlleFürsKlima

Mitmachen, mobilisieren, Demos finden

Unsere Positionen

Offener Brief an die Spitzenkandidat*innen der im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien

Klimaschutz zur europapolitischen Priorität machen

14.09.2021 - Bioland, Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), Germanwatch, Greenpeace, die Naturfreunde Deutschlands, der WWF, der Klima-Thinktank E3G sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern die Spitzenkandidat*innen - im Falle einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl - auf, die vorgeschlagenen Maßnahmen im Klima- und Energiepaket Fit for 55 der EU-Kommission deutlich nachzubessern.

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Gemeinsames Verbändepapier

Ein Stopp des Straßenneubaus und eine Neuausrichtung der Infrastruktur- und Mobilitätsplanung sind überfällig

01.09.2021 - Ein sofortiges Moratorium für den Neu- und Ausbau von Fernstraßen und die Verabschiedung eines Bundesmobilitätsgesetzes zu Beginn der nächsten Legislaturperiode – das verlangen die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Greenpeace, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR).

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Gemeinsames Verbändepapier

Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden

27.08.2021 - „Nach dem wegweisenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom März 2021 und der Erhöhung der Minderungsziele des Klimaschutzgesetzes für 2030 kann sich der Flugverkehr nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern muss endlich einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Robin Wood, ökologischer Verkehrsclub VCD, das Netzwerk Stay Grounded sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR).

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Gemeinsamer Aufruf mit 51 weiteren Organisationen

Gemeinwohl stärken – Lobbytransparenz schaffen!

23.08.2021 - In einem gemeinsamen Appell an die Parteien im Bundestagswahlkampf fordert ein breites Bündnis aus mehr als 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen - darunter Lobby Control, Germanwatch, Deutscher Tierschutzbund, DUH, Slow Food, Umweltinstitut München und der Umweltdachverband DNR - strengere Lobbyregeln.

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Offener Brief von DNR, BUND, DUH, Germanwatch, NABU, WWF

Machbar. Erneuerbar. Die Energiewende jetzt voranbringen

12.08.2021 - Der Umweltdachverband DNR hat zusammen mit fünf Mitgliedsverbänden an die Spitzenkandidat*innen der demokratischen Parteien appelliert, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Dies diene auch dazu, Gesundheit, Wohlstand und die Überlebensfähigkeit auf diesem Planeten zu sichern.

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Gemeinsames Thesenpapier von BDEW und DNR

Konsequenzen aus der Hochwasserkatastrophe für Wasserwirtschaft und Gewässerschutz

06.08.2021 - Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordern als Konsequenz aus den verheerenden Hochwasserereignissen neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen. Eine gut durchdachte Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik muss künftig dazu beitragen, die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern.

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Gemeinsame Stellungnahme von AbL und DNR

Zum Umweltbericht der Strategischen Umweltprüfung (SUP) zum GAP-Strategieplan

26.07.2021 - Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) sprechen sich in ihrer Beurteilung des Umweltberichts dafür aus, die Strategische Umweltprüfung (SUP) aufgrund der hohen Umweltrelevanz der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU im weiteren Prozess der Erstellung des GAP-Strategieplans fortlaufend zu aktualisieren und anzupassen.

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Naturschutzpolitische Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021

Stop the loss – eine ambitionierte Naturschutzpolitik ist überfällig

22.06.2021 - Schutz der biologischen Vielfalt, eine naturverträgliche Nutzung stärken, die finanziellen Grundlagen des Naturschutzes verbessern: Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September haben 27 Naturschutz- und Umweltorganisationen ihre zentralen naturschutzpolitischen Forderungen für die kommende Legislaturperiode vorgestellt.

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Forderungspapier

Die letzten 100 Tage nutzen: Organisationen legen Klimaschutz-Sofortprogramm vor

16.06.2021 - Die Bundesregierung muss das überarbeitete Klimaschutzgesetz noch vor der Sommerpause mit konkreten Maßnahmen zur CO₂-Minderung hinterlegen. Das fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) zusammen mit 54 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen sowie weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft in einem Klimaschutz-Sofortprogramm.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews


Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

Steckbrief (aktualisiert): LULUCF – Klimarettung durch natürliche CO2-Senken?

Die EU hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 mindestens 55 Prozent ihrer klimaschädlichen Treibhausgase im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, um 2050 klimaneutral zu werden. Dabei ist der Themenkomplex Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft - kurz LULUCF (Land Use, Land Use change and Forestry) wichtiger denn je. Denn die Rolle von Landnutzung und natürlichen Senken ist mitentscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität zu ermöglichen.

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Steckbrief: Vertragsverletzungsverfahren im Umweltbereich

Rund 80 Prozent der nationalen Umweltgesetzgebung haben ihren Ursprung in Brüssel. Doch viele EU-Rechtsakte (Richtlinien und Verordnungen) werden von den Mitgliedstaaten nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Bei Verstößen kann die EU-Kommission rechtliche Schritte in Form von Vertragsverletzungsverfahren gegen EU-Länder einleiten. 2020 zählte die EU-Kommission die häufigsten Verstöße im Umweltbereich.

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Steckbrief: Der Zero Pollution Action Plan

Die EU-Kommission hat Mitte Mai 2021 ihren lang erwarteten Aktionsplan Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden mit Anhängen vorgelegt (Zero Pollution Action Plan – ZPAP). Der neue Steckbrief der EU-Koordination informiert Sie über die darin aufgelisteten Maßnahmen und Reaktionen aus der Umweltbewegung.

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Steckbrief: LULUCF – Klimarettung durch natürliche CO2-Senken?

Die EU hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 mindestens 55 Prozent ihrer klimaschädlichen Treibhausgase im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, um 2050 klimaneutral zu werden. Dabei ist der Themenkomplex Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft - kurz LULUCF (Land Use, Land Use change and Forestry) wichtiger denn je. Denn die Rolle von Landnutzung und natürlichen Senken ist mitentscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität zu ermöglichen.

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Steckbrief: Produktpolitik im Europäischen Green Deal

„Nachhaltige Produkte sollen in der Europäischen Union zur Norm werden!“ Mit diesem Versprechen präsentierte die EU-Kommission von Ursula von der Leyen im März 2020 den Neuen Aktionsplan Kreislaufwirtschaft. Wie unsere Produkte tatsächlich langlebiger, reparierbarer, recyclingfähiger und frei von Schadstoffen und Menschenrechtsverletzungen werden sollen, erklärt der neue Steckbrief der EU-Koordination.

 

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UfU-Paper: EuGH-Urteil zur materiellen Präklusion

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) hat in einem Paper für den Deutschen Naturschutzring ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.01.2021 (Rs. C-826/18) beleuchtet. Mit dem Urteil bestätigt der EuGH, dass eine materielle Präklusion von Einwendungen in umweltrelevanten Zulassungsverfahren in weitem Umfang unzulässig ist. Dies gilt nach dem aktuellen Urteil für sämtliche Vorhaben, die von Art. 9 Abs. 2 der Aarhus-Konvention erfasst sind, selbst wenn diese im Einzelfall nicht unter die UVP-Richtlinie oder die Industrieemissionsrichtlinie fallen.

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Steckbrief: Wasserstoff für die Dekarbonisierung: Wundermittel oder Wunschtraum?

Um das Thema Wasserstoff ist ein regelrechter Hype entstanden. Das Element wird als Ersatz für fossile Energieträger und als flexibler Energiespeicher hoch gehandelt. Doch obwohl grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein einer klimaneutralen Zukunft ist, wird er ein knappes und teures Gut bleiben. Umweltverbände sind deshalb überzeugt, dass sein Einsatz auf wenige Sektoren begrenzt bleiben muss, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch auch die Erdgaslobby läuft sich mit der Verkehrs-und Wärmeindustrie warm, um mittels der Erzeugung von Wasserstoff ihr fossiles Geschäftsmodell zu verlängern.

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DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte

Mischen Sie sich ein und mischen Sie mit! Die nunmehr 7. und vollständig überarbeitete Auflage unseres EU-umweltpolitischen Nachschlagewerkes soll Ihnen den Einstieg in die europäische Umweltpolitik ermöglichen. Übersichtlich und kompakt zusammengestellt finden Sie hier Informationen über Verträge, Institutionen und Prozesse.

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Hintergrundpapier: Beginn der GAP-Trilogverhandlungen

Im November starten die interinstitutionellen Verhandlungen zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022. Lesen Sie im neuen DNR-Hintergrundpapier, in welchen Punkten Kommission, Rat und Parlament sich noch einigen müssen und wie die Verhandlungspositionen der einzelnen Institutionen aus Umwelt- und Naturschutzsicht zu bewerten sind.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Ob Atommüll, Wasserstoff, Wald, Mobilität oder #Fitfor55 - hier können Sie sich bestens über aktuelle Umweltthemen informieren. Die jüngste Ausgabe behandelt die Bundestagswahl, im Oktober dreht sich alles um zukunftsfähige Landwirtschaft.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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