Deutscher Naturschutzring

Pressearbeit

Pressemitteilung | 22.04.2021

Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen unter dem Dach des DNR präsentieren Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) hat heute zusammen mit insgesamt 35 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen die gemeinsamen Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021 vorgestellt. In ihrem Forderungspapier betonen die Organisationen, dass die nächsten vier Jahre maßgeblich darüber entscheiden, ob es uns gelingen wird, die globale Erderhitzung zu begrenzen und das Artensterben zu stoppen.

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Pressemitteilung | 21.04.2021

EU kommt mit verwässertem Klimaschutz zum Biden-Klimagipfel

Gestern Abend haben sich Verhandler*innen von EU-Parlament, EU-Kommission und Mitgliedstaaten in ihren Trilog-Verhandlungen zum Klimagesetz auf ein zu niedriges EU-Klimaziel geeinigt. Demnach soll der CO2-Ausstoß innerhalb der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent netto sinken, was nur rund 53 Prozent effektive Emissionsminderung bedeutet, statt wie vom EU-Parlament gefordert mindestens 60 Prozent. Zusammen mit der Absorptionsleistung von Wäldern und Mooren soll dann das Klimaziel von 55 Prozent erreicht werden.

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Pressemitteilung | 21.04.2021

Gentechnik muss auch in Zukunft strikt reguliert werden

Seit Jahren lobbyieren Industrie und Gentechnik-Befürworter*innen dafür, neue Gentechnikverfahren wie CRISPR/Cas von der Gentechnik-Gesetzgebung auszunehmen. Sie wollen damit die derzeitige Definition von Gentechnik aufweichen. Das gefährdet die Wahlfreiheit und die Sicherheit von Mensch und Umwelt.

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Pressestatement | 19.04.2021

Bundesregierung muss internationale Chemikalienpolitik aus dem Dornröschenschlaf wecken

Das Ziel, im Rahmen des Strategischen Ansatz zum internationalen Chemikalienmanagement SAICM bis 2020 ein globales nachhaltiges Chemikalienmanagement auf die Beine zu stellen, ist krachend verfehlt worden. Das ist ein Offenbarungseid. Es ist dringend nötig, die deutsche, europäische und internationale Chemikalienpolitik aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Dazu wäre es an der Zeit, die klaffenden Wissens- und Regulierungslücken zu schließen, die in der Antwort der Bundesregierung deutlich werden.

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Pressemitteilung | 19.04.2021

Verhandlung um neues EU-Klimaziel: droht Verwässerung über Rechentricks?

Am morgigen Dienstag findet die nächste Trilog-Verhandlungsrunde zwischen dem EU-Parlament, der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten für ein höheres EU-Klimaziel statt. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordert in dem Zusammenhang die Bundesregierung auf, ihre Blockadehaltung gegenüber der Position des Europäischen Parlaments aufzugeben und sich auf einen klimapolitisch zielführenden Kompromiss einzulassen.

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Pressemitteilung | 13.04.2021

Bundesregierung beschließt nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik - „Fortschritte erreicht, Systemwechsel verpasst“

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) hat die heute von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwürfe zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) als dringend notwendigen Fortschritt gegenüber den ursprünglichen Vorschlägen des Bundeslandwirtschaftsministeriums bezeichnet. Dennoch liegen die Gesetze weit hinter dem Handlungsbedarf aus Sicht des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes zurück.

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Pressemitteilung | 26.03.2021

DNR fordert Nachbesserungen beim Insektenschutzgesetz

Anlässlich der heutigen Beratung des Bundesrates zum Entwurf des Insektenschutzgesetzes der Bundesregierung appelliert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) an die Bundesländer, sich für deutliche Verbesserungen im Sinne eines starken Insektenschutzes einzusetzen.

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Gemeinsame Pressemitteilung | 22.03.2021

Verbände, Wissenschaftler und Politiker fordern die Einstellung der Ausbaupläne an der Oder

Umweltverbände und -bewegungen, Wissenschaftler und Parlamentarier aus ganz Polen und Deutschland haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, um die Oder vor dem Ausbau für die Binnenschifffahrt unter dem Vorwand des Hochwasserschutzes zu schützen. Die gemeinsame Erklärung richtet sich an die Regierungen Deutschlands und Polens sowie an die Weltbank, die Entwicklungsbank des Europarates (CEB) und die Europäische Kommission, die gegen das europäische Umwelt- und Naturschutzrecht verstoßen.

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Pressemitteilung | 16.03.2021

Nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik muss echten Systemwechsel einleiten

Während auf EU-Ebene noch die Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission laufen, hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner bereits vergangene Woche drei Gesetzentwürfe für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland vorgelegt. „Die Entwürfe sind nicht viel mehr als Kosmetik und verkennen den dringenden Handlungsbedarf im Bereich Umwelt, Klima und Tierwohl. Denn die Ministerin hält an der schwachen Position des Agrarrats fest und wählt bei allen Spielräumen die am wenigsten ambitionierte Variante – ein fatales Signal für die Umwelt."

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Aktuelles

Mehr Öko auf den Acker

13.04.2021 - Zwischenerfolg für das Bundesumweltministerium und die Landesagrarministerien: Sie haben durchgesetzt, dass Landwirt*innen in Deutschland umweltfreundlicher ackern müssen, wenn sie EU-Agrarbeihilfen erhalten wollen. Umweltverbände sehen zwar einen Fortschritt, vermissen aber den großen Wurf.

 

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Artikel von Annette Jensen

Perspektivwechsel im Stadtverkehr

07.04.2021 - Die Corona-Pandemie verschafft dem Fahrrad viel Zuspruch und neue Wege. Doch der Bundesverkehrsminister und die Autoindustrie sind weiter technikfixiert. E-Mobilität oder selbstfahrende Autos sind jedoch nur sinnvoll, wenn sie nicht auf den Individualverkehr beschränkt werden. Von Annette Jensen

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Artikel von Kerstin Haarmann

Eine Verfassung für den Verkehr: Warum wir das Bundesmobilitätsgesetz brauchen

07.04.2021 - Im September wählt Deutschland einen neuen Bundestag – und damit auch die zukünftige Ausrichtung seiner Umwelt- und Klimapolitik. Herausforderungen gibt es genug, während die Lösungsansätze der zur Wahl stehenden Parteien teilweise weit auseinander gehen. Zur Bundestagswahl wird der ökologische Verkehrsclub VCD wieder an die Politiker*innen herantreten und für eine umfassende Verkehrswende werben. Die zentrale Forderung: ein Bundesmobilitätsgesetz. Von Kerstin Haarmann, VCD

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Artikel von Marion Busch

Radverkehr: Skandinavien setzt Maßstäbe

07.04.2021 - Vor 20 Jahren wurde er zum ersten Mal erstellt: der Copenhagenize-Index (CI) für die fahrradfreundlichsten Städte auf unserem Planeten. Im Sommer folgt das nächste Ranking, das alle zwei Jahre durchgeführt und veröffentlicht wird. Zahlreiche Beispiele zeigen: Eine ökologische Wende in Städten ist möglich, vor allem mithilfe besserer Radinfrastruktur. Von Marion Busch

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Schwerpunkt

Mobilitätswende

07.04.2021 - Der April-Newsletter widmet sich dem Thema Mobilitätswende. Die Autorinnen und Autoren unseres Schwerpunkts gehen folgenden Fragen nach: Gerät der europäische Eisenbahnverkehr aufs Abstellgleis oder können die Weichen noch umgestellt werden? Warum ist ein Bundesmobilitätsgesetz für eine zukunftstaugliche Verkehrswende überfällig und wie muss eine umweltfreundliche Verkehrs- und Raumplanung in Städten aussehen?

 

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Artikel von Lena Donat

Für eine Renaissance der Bahn in Europa

07.04.2021 - Der europäische Schienenverkehr gleicht eher einem Flickenteppich als einem funktionierenden Netz. Damit die Züge auch grenzüberschreitend reibungslos rollen, braucht es ein attraktiveres Bahnsystem in Europa. Die Verlagerung des Luft- und Straßenverkehrs auf die Schiene ist ein wichtiger Hebel zur Erreichung der Klimaziele in der EU. Für die richtige Weichenstellung dafür ist im Europäischen Jahr der Schiene 2021 eine Kehrtwende erforderlich, damit die Züge nicht aufs Abstellgleis geraten. Deutschland kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Von Lena Donat, Germanwatch

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Streit über deutsche Pläne für EU-Agrarpolitik geht weiter

30.03.2021 - Zahlreiche Umweltorganisationen, ökologische Erzeugerverbände sowie die von Grünen geführten Agrarministerien der Länder haben den Strategieplan des Bundeslandwirtschaftsministeriums für eine Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen kritisiert. Das Bundesumweltministerium bezeichnete laut Deutscher Presse-Agentur die Gesetzesentwürfe vom 12. März als "absolut unzureichend".

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Atomkraft ist keine Lösung

11.03.2021 - Zehn Jahre nach dem verheerenden Erdbeben und nachfolgendem Tsunami in Japan gedenken Umweltverbände der Zehntausenden Toten. Außerdem erneuern sie ihre Forderungen nach einem Ausstieg aus der Atomkraftnutzung, denn die durch die Naturkatastrophe ausgelösten Explosionen im Atomkraftwerk Fukishima Dai-ichi zeigten, dass Atomkraft weder sicher noch sauber sei - und keinesfalls eine Lösung der Klimakrise.

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Pestizide in Naturschutzgebieten

05.03.2021 - In Naturschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz finden sich beunruhigend große Mengen an Pestizidrückständen. Und zwar sowohl in Pflanzen und Böden als auch in tierischen Exkrementen - das zeigt die neue Studie von WECF und Buijs Agro-Services.

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Der deutschlandweit größte Naturschutzkongress sucht nach Antworten auf drängende Fragen, die sich durch den schnellen Wandel unserer Städte und der ländlichen Räume für den Naturschutz ergeben: Wie können Artensterben und Klimawandel gebremst werden? Wie können neue Schwarmstädte naturverträglich und klimaschonend entwickelt werden? Wie wird der ländliche Raum als Arbeitsplatz und Wohnort auf nachhaltige Weise attraktiver? Kann der Naturschutz sich in einer attraktiven Kulturlandschaft mit hohem Erholungswert behaupten? Welche Bündnispartner kann der Naturschutz gewinnen, um erfolgreich den schnellen Wandel in Stadt und Land mitzugestalten?

Seien Sie dabei!

Unsere Positionen

Wahlforderungen

Bundestagswahl 2021: Unsere Kernforderungen

22.04.2021 - "Die zweitbeste Zeit ist jetzt! Wie die neue Bundesregierung die Klima- & Biodiversitätskrise stoppen muss": Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring hat zusammen mit insgesamt 35 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen gemeinsame Kernforderungen zur Bundestagswahl 2021 vorgestellt.

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Positionspapier

Gentechnik muss strikt reguliert werden

21.04.2021 - Alle derzeitigen wie künftigen Gentechnikmethoden und die daraus entstehenden gentechnisch veränderten Organismen (GVO) müssen weiterhin unter dem bestehenden EU-Gentechnikrecht reguliert und gekennzeichnet werden. Das fordern insgesamt 94 Organisationen in einem Positionspapier.

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Offener Brief

Wiederaufbauplan: Fehlende Umweltziele ernten Verbändekritik

15.04.2021 - Bis Ende April soll die Bundesregierung ihren Entwurf für einen nationalen Wiederaufbauplan finalisieren. Doch dieser entspricht aus Sicht von BUND, DUH, NABU, WWF und dem Dachverband Deutscher Naturschutzring im Hinblick auf Ziele zu Klima und Biodiversität nicht dem europäischen Rechtsrahmen. Die EU-Kommission sollte auf die Einhaltung grüner Ziele pochen, so die Verbände.

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Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Ausgleichleistungsgesetzes

Mehr Flächen für das Nationale Naturerbe nötig

10.03.2021 - Mit dem Gesetzentwurf wird aus Sicht des DNR zwar ein wichtiger erster Schritt zur Fortführung des Nationalen Naturerbes getan. Zugleich ist es enttäuschend, dass die Möglichkeiten nicht im vollen Umfang ausgeschöpft werden. Der DNR fordert daher eine Nachbesserung des Entwurfs durch Berücksichtigung der im Koalitionsvertrag vereinbarten vollen 20.000 Hektar.

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DNR-Stellungnahme zur Bund-Länder-Zielvereinbarung

Moorschutz ist Klimaschutz – für deutlich ambitioniertere Ziele

26.02.2021 - Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit Bund-Länder-Zielvorgaben für Klimaschutz durch Moorbodenschutz. Da mehr als 95 Prozent der Moorböden durch Entwässerung geschädigt sind und Deutschland innerhalb der EU der größte Emittent von Kohlendioxidemissionen aus degradierten Mooren ist, braucht der Moorschutz aber viel ambitioniertere Ziele, so der Umweltdachverband DNR in seiner Stellungnahme.

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Offener Brief

Verbändekritik am deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP)

19.02.2021 - Das europäische Corona-Wiederaufbaupaket "Next Generation EU" soll zukunftsgerichtet sein. Der Entwurf für den deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) liegt seit Dezember 2020 vor. Doch ein Bündnis von Umweltverbänden äußert Kritik am DARP-Prozess und dessen Inhalten. Trotz entsprechender EU-Vorgaben wurden sie nicht konsultiert. In einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordern sie Nachbesserungen.

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Offener Brief

Kein Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Straßenverkehr

11.02.2021 - Vor kurzem hat die Bundesregierung die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) der EU im Verkehrsbereich beschlossen. Das Gesetz regelt die Anrechenbarkeit verschiedener Kraftstoffarten auf die Treibhausgasminderungsquote und wird ab März in Bundesrat und Bundestag beraten. Mit großer Irritation haben die Umweltorganisationen DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU, Transport & Environment, VCD, WWF und der DNR Verlautbarungen aus Baden-Württemberg wahrgenommen, im parlamentarischen Verfahren über eine Unterquote im Straßenverkehr einen stärkeren Hochlauf synthetischer Kraftstoffe vorantreiben zu wollen.

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Offener Brief

Kein Einsatz von Wasserstoff im Wärmesektor

10.02.2021 - Nach Einschätzung von BUND, Deutscher Umwelthilfe (DUH), E3G, Germanwatch, NABU, WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) ist Wasserstoff nicht dazu geeignet, die hohen Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors zu reduzieren. Sein Einsatz sollte auf Anwendungen begrenzt werden, in denen eine direkte Elektrifizierung zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich ist, wie der Flug- und Schiffsverkehr auf der Langstrecke.

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Offener Brief

Keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft

09.02.2021 - BUND, Deutscher Alpenverein (DAV), Deutscher Kanuverband, Grüne Liga, NABU, WWF, Deutscher Angelfischerverband, Wanderfische ohne Grenzen und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordern Bundesrat und Bundestag auf, die letzten frei fließenden Flussabschnitte zu erhalten. Es darf keine beschleunigten Genehmigungsverfahren für umweltschädliche Kleinwasserkraft geben.

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Offener Brief

RED II im Verkehr: Mobilitätswende ohne Anbaubiomasse als Kraftstoff

16.12.2020 - Zurzeit wird über die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II im Verkehrsbereich beraten. In einem offenen Brief hat sich ein Bündnis verkehrspolitischer Umweltverbände an die zuständigen Ministerien gewandt. Der Verkehrssektor müsse sich an den Leitplanken Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Effizienz orientieren und dringend seine Treibhausgasemissionen drosseln. Der Anbau von Biomasse für Kraftstoffe sei dabei nicht dienlich.

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EU-Koordination

Ob GAP-Reform, Klimagesetz, Biodiversitätsstrategie 2030 oder 8. Umweltaktionsprogramm - das Team koordiniert die europaweiten Aktivitäten von deutschen Umweltverbänden und stellt Kontakte zu europäischen Aktivist*innen her. Jeden Donnerstag informieren wir mit unserem kostenlosen Newsletter über umweltpolitische Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. 2021 begleiten wir weiterhin kritisch die Umsetzung des europäischen Green Deal.

EU-Umweltnews


Koordination Biodiversitätspolitik

Das Team Biodiversität behandelt ein breites Spektrum an Themen in den Bereichen der Agrar-, Natur- und Tierschutzpolitik – von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über Düngerecht, Tierhaltung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, Naturschutz bis hin zu Gewässerschutz. Der DNR begleitet in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen die politischen Prozesse auf europäischer und nationaler Ebene.


Publikationen

UfU-Paper: EuGH-Urteil zur materiellen Präklusion

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) hat in einem Paper für den Deutschen Naturschutzring ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.01.2021 (Rs. C-826/18) beleuchtet. Mit dem Urteil bestätigt der EuGH, dass eine materielle Präklusion von Einwendungen in umweltrelevanten Zulassungsverfahren in weitem Umfang unzulässig ist. Dies gilt nach dem aktuellen Urteil für sämtliche Vorhaben, die von Art. 9 Abs. 2 der Aarhus-Konvention erfasst sind, selbst wenn diese im Einzelfall nicht unter die UVP-Richtlinie oder die Industrieemissionsrichtlinie fallen.

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Steckbrief: Wasserstoff für die Dekarbonisierung: Wundermittel oder Wunschtraum?

Um das Thema Wasserstoff ist ein regelrechter Hype entstanden. Das Element wird als Ersatz für fossile Energieträger und als flexibler Energiespeicher hoch gehandelt. Doch obwohl grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein einer klimaneutralen Zukunft ist, wird er ein knappes und teures Gut bleiben. Umweltverbände sind deshalb überzeugt, dass sein Einsatz auf wenige Sektoren begrenzt bleiben muss, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch auch die Erdgaslobby läuft sich mit der Verkehrs-und Wärmeindustrie warm, um mittels der Erzeugung von Wasserstoff ihr fossiles Geschäftsmodell zu verlängern.

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DNR Jahresbericht 2019

2019 war ein äußerst ereignisreiches und anspruchsvolles Jahr für die Verbände im Natur-, Tier und Umweltschutz, denn unsere Themen waren allgegenwärtig in der öffentlichen Debatte. Ob Diskussionen um Fleischsteuer, Flugscham, CO2-Preis, Insektensterben, Umbau der Tierhaltung oder Klimaneutralität – aus Politik und Gesellschaft kamen ständig neue Initiativen und Impulse für ein entschiedeneres Handeln. Zugleich standen auf EU-Ebene mit den Wahlen zum Europäischen Parlament, dem Arbeitsprogramm der neuen EU-Kommission sowie den Verhandlungen über die künftige Agrarpolitik und den EU-Finanzrahmen grundlegende Weichenstellungen an.

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Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte

Mischen Sie sich ein und mischen Sie mit! Die nunmehr 7. und vollständig überarbeitete Auflage unseres EU-umweltpolitischen Nachschlagewerkes soll Ihnen den Einstieg in die europäische Umweltpolitik ermöglichen. Übersichtlich und kompakt zusammengestellt finden Sie hier Informationen über Verträge, Institutionen und Prozesse.

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Hintergrundpapier: Beginn der GAP-Trilogverhandlungen

Im November starten die interinstitutionellen Verhandlungen zur Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022. Lesen Sie im neuen DNR-Hintergrundpapier, in welchen Punkten Kommission, Rat und Parlament sich noch einigen müssen und wie die Verhandlungspositionen der einzelnen Institutionen aus Umwelt- und Naturschutzsicht zu bewerten sind.

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Factsheet: EU-Klimagesetz

Das europäische Klimagesetz, mit welchem das Ziel der Klimaneutralität 2050 erstmals gesetzlich verankert werden soll, ist umstritten. Zum Stand der Debatte, wie sich EU-Kommission, EU-Parlament und der Umweltrat positionieren, und wie Umweltverbände das Vorhaben bewerten, informiert dieses neue Factsheet.

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Archiv: umwelt aktuell 2019

Umwelt aktuell war der monatliche DNR-Infodienst für europäische und deutsche Umweltpolitik von Oktober 2007 bis Dezember 2019. Hier finden Sie die kompletten PDFs aus dem Jahr 2019.

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Steckbrief: Der Europäische Green Deal für die Transformation Europas (aktualisiert)

Im Dezember 2019 präsentierte die EU-Kommission den Europäischen Green Deal (EGD). Seitdem veröffentlichte sie nicht nur eine Reihe von Strategien und Initiativen, seit Mitte März verlangt auch die weltweite Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft nach Antworten aus Brüssel. Im aktualisierten Steckbrief erhalten Sie einen Überblick über alle bisher veröffentlichten Dokumente und die Auswirkungen der Corona-Krise auf den EGD.

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Unsere Newsletter

DNR-Newsletter

Einmal im Monat beleuchtet die Redaktion ein Schwerpunktthema. Ob Atommüllendlagersuche, Klimaschutz, Wasserstoff oder Wald - hier können Sie sich bestens über aktuelle Umweltthemen informieren. Die Aprilausgabe befasst sich mit dem Thema Mobilität, im Mai erfahren Sie alles über den Deutschen Naturschutztag.

EU-Umweltnewsletter

Immer donnerstags informiert das Team über neueste Entwicklungen auf EU-Ebene. Sei es der Europäische Grüne Deal, das Ringen um Corona-Aufbauhilfen oder die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - wir bleiben für Sie in 13 Rubriken am Ball.


Planetare Grenzen

Um weiterhin sicher leben zu können, muss der Mensch innerhalb kritischer und fester Grenzen der Umwelt wirtschaften. Neun dieser Grenzen wurden identifiziert, mehrere sind bereits überschritten – und bei manchen wird noch analysiert, wie viel zu viel ist. Der Deutsche Naturschutzring und seine Mitglieder bekennen sich zum Konzept der planetaren Grenzen und sehen hier eine wichtige politische Aufgabe für ihre Arbeit. Die Debatte um das Anthropozän muss aus der Wissenschaft in die Tagespolitik geholt werden.

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